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Warum (zur Hölle!) Gegenwartsliteratur lesen?

Die Literaturgeschichte hat genügend Meisterwerke hervorgebracht, die man 24/7 wieder und wieder lesen könnte. Warum plagt sich unser Literaturkolumnist eigentlich trotzdem mit den immergleichen mittelmäßigen Texten herum über die Leiden mittelalter Mittelklasse-Männer und Frauen an einer Gesellschaft, an der sie doch nichts ändern wollen?

Von in HeimSpiel Literatur am 9. Juni 2019

Der Angel Heart der Musik ist tot

Zum Tode von Dr. John ein Porträt, dass Ulf Kubanke vor kurzem hier und in der Tageszeitung Freie Presse veröffentlichte:
Ihr wollt Voodoo, Blues, Cajun und Psychedelic Rock? Kein Problem: In diesen Tagen feiert seinen 50. Geburtstag. Der Autor ist Dr. Johns Meilenstein „Gris-Gris“ und dem Musiker in dieser Ausgabe seiner Kolumne auf den okkulten Fersen.

Von in Hörmal Kultur am 7. Juni 2019

Engel mit gebrochenen Flügeln

Das „verlorene Album“ Marvin Gayes ist ein hervorragender Einstieg in eine himmlische Stimme, deren Leben oft die reine Hölle war. Hilfloses Opfer, übergriffiger Täter, Soul-Genie und abgewrackter Junkie – all diese Gegensätze vereinen sich zu einer Tragödie shakespeareschen Ausmaßes!

Von in Hörmal Kultur Politik am 3. Juni 2019

Die Drei Flüche der Serialität

Eine formale Kritik der Serie ist auch Gesellschaftskritik. Dass Serien an erzählerische Grenzen stoßen, hat notwendig mit deren Produktionsbedingungen zu tun. Dem Credo von der modernen Serie als Überwinder des Romans stehen die drei Flüche der Serialität gegenüber, die ausgerechnet mit dem Erfolg des Produktes immer übermächtiger werden.

Von in HeimSpiel am 2. Juni 2019

Universalismus und Repräsentationskrise

Häufig ist in letzter Zeit zu hören, dass sich politisches Handeln nicht mehr genügend an den Interessen der Bürgerinngen und Bürger orientiert. Diese Wahrnehmung mag begründet sein, sie verfehlt aber den Kern des Problems. Tatsächlich orientieren sich auch die Bürgerinnen und Bürger in ihren Vertretungsansprüchen nicht mehr an ihren eigenen Interessen, sondern an Vorstellungen von einer besseren Welt. Sie messen politisches Handeln nicht mehr an konkreten Verbesserungen ihrer persönlichen Lage, sondern an seinem symbolischen Gehalt. Damit zerstören sie die Grundlagen demokratischer Repräsentation.

Von in Gastbeiträge Politik am 27. Mai 2019

„Kommunistische Parlamente mit Nein-Stimmen“ – zum 30. Jahrestag des I. Kongresses der Volksdeputierten der UdSSR

Zum Wesen der Parlamente in den konsolidierten kommunistischen Regimen gehörte der „Harmonie-Mythos“. Abweichende Meinungen wurden dort höchst selten geduldet. Zu den wenigen Ausnahmen zählten das polnische Parlament, das sich infolge der sogenannten „Oktober“-Ereignisse von 1956 konstituiert hatte, und der Kongress der Volksdeputierten in der Sowjetunion, der seine Entstehung der Gorbatschowschen Perestroika verdankte. Mit diesen beiden „untypischen“ kommunistischen Parlamenten befasst sich die folgende Kolumne.

Von in Russland zwischen West und Ost am 22. Mai 2019

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