Zur trügerischen „Effizienz“ der undemokratischen Regime – eine historische Betrachtung aus aktuellem Anlass

Noch vor kurzem galten solche autoritären Regime wie das chinesische oder das Putinsche in den Augen mancher Beobachter als stabiler und effizienter denn die krisengeschüttelten pluralistischen Gemeinwesen. Protestdemonstrationen im russischen Fernen Osten und in Hongkong, empörte Reaktionen in West und Ost auf den Giftanschlag auf Alexej Nawalny und vieles mehr zeigen indes, dass die angebliche Stabilität der autoritären Regime trügerisch ist. Auf akute Krisen reagieren sie keineswegs effizienter als dies die Demokratien tun. Diese Erfahrung ist bekanntlich nicht neu. Schon mehrmals in der Vergangenheit haben sich die Gegner der „offenen Gesellschaften“ als „Krisenmanager“ angeboten. Die von ihnen vorgeschlagenen und angewandten „Lösungen“, sollten sich aber bald als Scheinlösungen erweisen.

Von in Russland zwischen West und Ost am 11. September 2020

Eine weißhaarige Fut

Charles Bukowski würde heute seinen 100sten Geburtstag feiern. Eine streckenweise ordinäre, streckenweise wehmütige Hommage auf den großen Erzähler von Saufexzess-, Striplokal- und Pferderennbahngeschichten. Von Henning Hirsch

Von in Bei Hank im Wohnzimmer am 16. August 2020

O Haupt voll Blut und Wunden

Das Internet kann fürchterlich sein, aber auch wundervoll. Ganz wundervoll war es vor etwa zwei Wochen, als ich so bei Bier und Zigarette im Garten sitzend müßig rumsurfte und mir von einem verkaufsgeilen Algorithmus eine neue Schallplatte angepriesen wurde, ich brav und gehorsam den Link anklickte und mich sozusagen der Schlag traf, denn ich kannte das beworbene Werk völlig unerklärlich nicht einmal: Eine Klaviertranskription von Busoni (den ich liebe) eines Orgelchoralvorspiels von Brahms (den ich liebe, wie Sie wissen könnten, wenn Sie brav meine letzte Kolumne gelesen hätten), über eine Melodie, die ich liebe. Und dieser einen Melodie ist diese Kolumne gewidmet. – Eine Bach- & Sachgeschichte von Clemens Haas

Von in Bach & Sachgeschichten Kultur Medien Musik am 14. August 2020

Gravitation? Gibt’s doch gar nicht!

Die Flache Erde gehört zu den prominentesten und gleichzeitig irrsinnigsten Vertretern einer Gattung namens „Verschwörungstheorie“. Eine der beliebtesten Behauptungen: Gravitation würde es nicht geben. Wirklich nicht? In Folge 1 zum Themenkomplex „Schwurbelunsinn“ geht es um das, was uns auf der Erde hält. Und was wir brauchen, um davon los zu kommen. Eine Kolumne von Christian Unger

Von in Gastbeiträge Naturwissenschaften Technik am 13. August 2020