Es sollte mal ein Pferd zum Konsul ernannt werden

Angeblich soll der römische Kaiser Caligula vorgehabt haben, sein Lieblingspferd mit der Konsulwürde zu bestallen. Nicole Krey beschäftigt sich heute mit der Forderung von PETA, Karussellpferde durch neutrale Objekte zu ersetzen und macht sich Gedanken, was weitergehende Tierrechte in der Praxis bedeuten würden.

Von in Gastbeiträge am 18. Februar 2024

Als Habgier den Blumenmond tötete

Henning Hirsch hat sich Scorseses neues Werk „Killers of the Flowermoon“ angesehen und sagt: Der Film kann sich zwar nicht entscheiden, ob er ein Epos oder eine Kriminalgeschichte sein will, enthält aber wichtige Zutaten, mit denen er „Oppenheimer“ bei den diesjährigen Oscars durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann.

Von in Neues vom Netflix-Junkie am 11. Februar 2024

Der alte (weiße) Oscar hat endlich ausgedient

Ab diesem Jahr gelten strenge Inklusionsbestimmungen bei der weltweit wichtigsten Preisverleihung im Filmbusiness. Was er von Tontechnikern hält, die der LGBTQIA+-Community angehören, und weshalb „Oppenheimer“ gemäß der neuen Diversitätsregeln eigentlich leer ausgehen müsste – darüber schreibt Henning Hirsch in seiner heutigen Serienjunkie-Kolumne.

Von in Neues vom Netflix-Junkie am 4. Februar 2024

Selbstbedienungs-Kasse oder „Darf ich mal kurz in deine Tüte gucken?“

Nicole Krey vergleicht das Einkaufen im digitalen Zeitalter zwischen den Niederlanden und Deutschland. Sie stellt fest, dass sich die Begeisterung für Selbstbedienungskassen ohne Barzahlungsmöglichkeit in ihrem Stamm-Supermarkt in einem Düsseldorfer Vorort in Grenzen hält, während die elektronische Bezahlung mit stichprobenartigen Kontrollen an den Selbstbedienungskassen in den niederländischen Supermärkten den Normalfall darstellt.

Von in Gastbeiträge am 21. Januar 2024

Bauer als Feindbild?

Die deutsche Bauernschaft pauschal in die rechte Ecke zu drängen und ihre Abhängigkeit von Subventionen mit Gier zu verwechseln, ist töricht und beweist v.a. 1 = der Graben zwischen urbaner Öko-Schickeria und Restbevölkerung wird größer. Antwort von Henning Hirsch auf Heinrich Schmitz.

Von in Aus der digitalen Hölle am 9. Januar 2024

Lenin und das „Jahrhundert der Extreme“

Betrachtungen anlässlich des 100. Todestages des sowjetischen Staatsgründers.

Bei der 1985 begonnenen Gorbatschowschen Perestroika handelte es sich zunächst um eine Art Rückkehr zu den Leninschen Ideen. Bei der Erwähnung Lenins verfiel Michail Gorbatschow nicht selten in einen schwärmerischen Ton: „Die Hinwendung zu Lenin…hat eine äußerst stimulierende Rolle bei der Suche nach…Antworten auf die anfallenden Fragen gespielt“, sagte der Generalsekretär des ZK der KPdSU im November 1987. Es stellte sich aber allmählich heraus, dass eine offene Gesellschaft mit Leninschen Prinzipien kaum zu vereinbaren war; denn die Missachtung gegenüber den elementarsten demokratischen Spielregeln gehörte zum Wesen des Leninschen Systems. Einigen Bestandteilen dieses „Systems“ ist die vorliegende Kolumne gewidmet.

Von in Geisteswissenschaften Russland zwischen West und Ost am 3. Januar 2024

Jetzt bin ich der Tod geworden

Henning Hirsch hat sich zwischen den Jahren den Sommer-Publikumsrenner „Oppenheimer“ angeschaut und findet, dass der Film genremäßig eher in die Kategorie „(sprödes) Biopic“ als „großes Erzählkino“ gehört. Die Jahresende-Blockbuster-Kolumne.

Von in Neues vom Netflix-Junkie am 30. Dezember 2023

Wie E.A. Poe zu Schmerzmitteln kam

Henning Hirsch hat die neue Netflix-Serie „Der Untergang des Hauses Usher“ geschaut und sagt: Die Konzentration auf 1 Erzählung wäre besser gewesen, als 8 Geschichten miteinander zu verknüpfen. Als Leichte-Grusel-Weihnachtsunterhaltung dennoch geeignet.

Von in Neues vom Netflix-Junkie am 24. Dezember 2023

Alle Jahre wieder

In der Erwartung, dass an Weihnachten kaum jemand eine Kolumne lesen will, erlaubt Heinrich Schmitz sich einen Rückblick auf einen Heiligabend seiner Kindheit. Heute geht’s mal nicht um Recht und Politik, sondern ein Spielzeugkrokodil steht im Mittelpunkt.

Von in Recht klar am 23. Dezember 2023