„Ork City“ vs. Deutscher Buchpreis

Die Buchpreiskandidaten brechen sich wieder derart einen ab, um als intellektuell wahrgenommen zu werden und bloß nicht zu unterhalten, dass es für die deutsche „E“-Literatur Zeit wäre, von einem einfachen Fantasy-Pageturner zu lernen, findet Literaturkolumnist Sören Heim.

Von in HeimSpiel Literatur am 19. September 2021

Inadäquate Vergleiche. Anmerkungen zur radikalen Israelkritik

Da die moderne Welt immer komplizierter und widersprüchlicher wird, fällt es vielen Menschen schwer, die Ambivalenz der Moderne zu ertragen. Der polnisch-britische Soziologe Zygmunt Bauman schreibt in diesem Zusammenhang Folgendes: „Weil die Erfahrung der Ambivalenz von Angst begleitet wird und Unentschiedenheit zur Folge hat, erfahren wir sie als Unordnung…Die typisch moderne Praxis, die Substanz moderner Politik, des modernen Intellekts, des modernen Lebens, ist die Anstrengung, Ambivalenz auszulöschen“.

Von in Politik am 15. September 2021

Ein pimmeliges Verfahren

Hamburgs Innensenator Andy Grote fühlte sich beleidigt, erstattete Anzeige und stellte Strafantrag. Daraufhin kam es zu einer Hausdurchsuchung bei einem Verdächtigen. Ein Skandal, eine Posse oder Normalität? Eine durchaus auch satirische Kolumne von Heinrich Schmitz

Von in Recht klar am 11. September 2021

Der schwere Abschied von der totalitären Vergangenheit. Zum dreißigsten Jahrestag des Moskauer Augustputsches

Vor dreißig Jahren – am 21. August 1991 – kapitulierten die Moskauer Putschisten, die beinahe alle Machthebel im Staate kontrollierten, vor ihren praktisch wehrlosen demokratischen Gegnern um Boris Jelzin. Dies lag nicht zuletzt daran, dass so gut wie niemand mehr im damaligen Russland an die kommunistische Utopie von der „lichten Zukunft“ glaubte. Aber etwa zwei Jahre später verspielten auch die siegreichen Demokraten weitgehend ihr Vertrauenskapital. Mit den Ursachen für diese Entwicklung befasst sich die folgende Kolumne von Leonid Luks

Von in Russland zwischen West und Ost am 19. August 2021

Afghanistan und kein Ende

Nach dem Siegeszug der Taliban steht „der Westen“ vor einem humanitären Scherbenhaufen und sieht sich mit einer neuen Terrorgefahr konfrontiert. Eine Kolumne von Heinrich Schmitz

Von in Politik am 14. August 2021