Wunder.Punkt.

Über 50 Schauspieler stellten unter dem hashtag #allesdichtmachen vermeintlich kritische Videos bezüglich des Umgangs mit der Corona-Pandemie in den Medien und der Politik ins Netz. Die Blaunen jubeln. Die Samstagskolumne von Heinrich Schmitz

Von in Recht klar am 24. April 2021

Worin bestand die Singularität des Holocaust? Eine Replik

Während des „deutschen Historikerstreits“, den Ernst Nolte 1986 mit seinen höchst fragwürdigen Thesen ausgelöst hatte, ging es vor allem um die Frage, ob es sich beim nationalsozialistischen Judenmord um eine Art Reaktion auf die bolschewistischen Verbrechen handelte: „War nicht der ´Archipel GULag´ ursprünglicher als Auschwitz?“, fragte Nolte. In der vor kurzem erneut aufgeflammten Kontroverse um die Singularität der nationalsozialistischen Judenvernichtung wird der Holocaust nicht mit dem Kommunismus, sondern in erster Linie mit den Verbrechen der europäischen Kolonialmächte in eine Beziehung gebracht. Mit besonderer Vehemenz plädieren für die Herstellung von Zusammenhängen zwischen dem Holocaust und vielen anderen Formen der Massengewalt der amerikanische Holocaustforscher Michael Rothberg und der Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer. Mit einigen der Thesen der beiden Autoren, die sie im ZEIT-Artikel „Enttabuisiert den Vergleich!“ (31.3.2021) formulierten, setzt sich diese Replik auseinander.

Von in Geisteswissenschaften Russland zwischen West und Ost am 23. April 2021

Auf dem Nachttisch

Kurt Tucholsky, ein unersättlicher Leser, stellte in der „Weltbühne“ alles, das er für lesenswert und bedeutsam hielt in einer Kolumne vor, die er „Auf dem Nachttisch“ nannte. Ihm zu Ehren will ich diese Rubrik bei den Kolumnisten fortsetzen und aufmerksam machen auf Publikationen, die es wert sind Beachtung zu finden. Eine Kolumne von Wolfgang Brosche

Von in Gleich ins Auge ... am 8. April 2021

Defensiv und alternativlos? Moskaus außenpolitisches Handeln aus der Sicht Gerhard Schröders und Gregor Schöllgens

Das vor kurzem erschienene Buch des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder und des Erlanger Historikers Gregor Schöllgen „Letzte Chance. Warum wir jetzt eine neue Weltordnung brauchen“ hat bereits ein lebhaftes mediales Echo hervorgerufen. Einige Rezensenten konzentrieren ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die radikale Amerika-Kritik der beiden Autoren, andere stören sich an dem Russlandbild, das Schröder und Schöllgen vermitteln. Mit dem letzteren Thema wird sich auch diese Kolumne befassen.

Von in Geisteswissenschaften Politik Russland zwischen West und Ost am 7. April 2021

Austreten?

Das vom Erzbistum Köln in Auftrag gegebene Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei Gercke | Wollschläger wurde am 18.3.2021 veröffentlicht. Kann ich danach noch guten Gewissens in der katholischen Kirche bleiben? Eine Kolumne von Heinrich Schmitz

Von in Recht klar am 20. März 2021