Informationen zu Kolumne

HeimSpiel

Sören Heim schreibt mit Heimvorteil zu den Schnittpunkten von Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik. Er beleuchtet die unerwartete Bedeutung ästhetischer Fragestellungen für zeitgenössische Debatten, die mit Kunst auf den ersten Blick kaum Berührungspunkte haben. Und wo immer, sei es in der Politik, sei es in der Ökonomie, sei es gar im Sport, er auf geballten Unsinn und Unverstand trifft, wagt der Kolumnist auch das ein oder andere Auswärtsspiel.

Bisher erschien die Kolumne HeimSpiel im Online-Debattenmagazin The European. Daneben veröffentlicht Heim in mehreren Literaturzeitschriften vornehmlich Lyrik und dichte Kurzprosa, und bloggt auf der eigenen Homepage aus seinem Zettelkasten. Auf Youtube macht er gemeinfreie Lyrik und eigene Texte hörbar, zuletzt Rilkes Duineser Elegien. Im Juli erschien ein Gastbeitrag zu Jan Wagner auf dem Literaturportal Literaturschock. Heim ist mit seiner Autorenseite auch auf Facebook vertreten.

Sören Heim ist Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Er ist Träger des kosovarischen Preises für moderne Dichtung „Pena e Anton Pashkut“ (Stift des Anton Pashku) und des Sonderpreises „Favorit von Daniel Glattauer“ der art.experience 2014.

Ein starker LGBTQ-Roman. Und warum wir manche Romane politisch lesen, andere nicht.

„Mädchen, Frau, etc…“ von Bernardine Evaristo ist ein politischer Roman im besten Sinne. Ein Werk, das Positionen und deren Entwicklung und Weiterentwicklung aufeinanderprallen lässt, die in dieser Form selten gehört werden, aber dabei alles andere als ein Meinungsroman, der seine Protagonisten schont. Die Literaturkolumne von Sören Heim

Von in HeimSpiel Literatur Politik am 24. Januar 2021

Größe findet sich nicht in Statistiken. Zum Tode Maradonas und dem blinden Fleck aller „GOAT“-Debatten

Die Debatten um die größten Sportler aller Zeiten ignorieren, wie sehr die Wahrnehmung von Größe mit Faktoren verknüpft ist, die sich nicht von Datenblättern ablesen lassen. Maradona etwa dürfte statistisch nicht einmal zu den zehn besten Fußballern der vergangenen Jahrzehnte gehören, aber erinnern wird man sich an ihn noch, wenn die heutigen Superstars längst vergessen sind. Kolumne von Sören Heim

Von in HeimSpiel Kultur am 6. Dezember 2020

Das idiotische Ressentiment gegen den Selbstverlag

Auch wenn es früher schlimmer war: Unter Literaturfreunden, Autoren und Lektoren hält sich noch immer eine unschöne Tendenz, auf Selbstverleger herabzublicken, statt einen Text einfach für sich zu bewerten. Erbärmlich, findet Literaturkolumnist Sören Heim.

Von in HeimSpiel am 11. Oktober 2020