Informationen zu Kolumne

Gesellschaft, Seite 9

Bartleby und die Depression – „I would prefer not to!“

Vor kurzem kam ich in ein Gespräch mit einem als schwer depressiv Diagnostizierten, der sich mir vertrauensvoll-verzweifelt öffnete. Seine angebliche „Therapieresistenz“ rechnete er sich selbst als Schuld an. Dieser schwer leidende junge Mann erinnerte mich an eine Gestalt der Weltliteratur; sie wurde der Ausgangspunkt von längst nicht abgeschlossenen Überlegungen zur angeblichen „Volkskrankheit Depression“, die ich in nächster Zeit auf dieser Seite vorstellen werde.

Von in Gesellschaft Gleich ins Auge ... Literatur am 22. April 2018

Das langsame Sterben der „Walking Dead“

Einst feierten Fans und Feuilleton „The Walking Dead“ als „beste Fernsehserie der Welt“. Auch die Quoten kannten nur eine Richtung: nach oben. Inzwischen sieht das anders aus: Die Quoten sinken und Fans mäkeln an den neuen Folgen herum. Schuld daran haben auch die Drehbuchautoren, die den Zombies inzwischen eine Nebenrolle zugewiesen haben.

Von in Gesellschaft Kultur La vida Tombola am 30. März 2018

Der Fall Gössner – Ein Verfassungschutzskandal ohne Ende

Am 13.3.2018 verwarf das Oberverwaltungsgericht Münster die Berufung der Bundesrepublik gegen eine bereits im Jahr 2011 vom Verwaltungsgericht Köln getroffene Entscheidung, mit der die jahrzehntelange Bespitzelung des Bürgerrechtlers Dr. Rolf Gössner als von Anfang an rechtswidrig erklärt wurde. Die Entscheidung ist bedauerlicherweise immer noch nicht rechtskräftig.

Von in Gesellschaft Medien Politik Recht Recht klar am 17. März 2018

Stars der schweigenden Mehrheit

Für die einen ist „Ein starkes Team“ grauer Durchschnitt, für die anderen gute Unterhaltung. Auf jeden Fall hat die Serie viele treue Fans. Am vergangenen Mittwoch fuhr die Wiederholung einer Uraltfolge sogar die höchste Quote ein, die eine einzelne Sendung seit der Gründung von ZDF neo im Jahr 2009 überhaupt verbuchen konnte.

Von in Gesellschaft La vida Tombola Medien am 19. Februar 2018

Wo Leben ist muß Wirtschaft werden!

Auf meinen zugegeben anspruchsvoll-anstrengenden Essay „Tango tanzende Jünglinge“, der auf der Folie der Schriften des Marquis de Sade und ihrer Rezeption den internationalen Rechtsruck und seiner Jünger erklärt, habe ich wütende Reaktionen bekommen – weniger von Rechten selbst, die sich jener anspruchsvoll-anstrengenden Lesearbeit gar nicht unterzogen, sondern eher von Liberalen, deren Liberalismus ich gnadenlos als Vorstufe des Faschismus sehe.

Von in Gesellschaft Gleich ins Auge ... Literatur Politik Wirtschaft am 5. Februar 2018
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