Herr B. – stolz ein Deutscher zu sein

Manchmal kann eine Diskussion mit einem Unbekannten ein Denkanstoß für eine Kolumne sein. Eine Kolumne von Heinrich Schmitz

Bild von analogicus auf Pixabay

Vorab: Sämtliche Rechtschreibfehler in den zitierten Posts stammen vom jeweiligen Kommentator und wurden aus Gründen der Authentizität nicht korrigiert.

„Herr B:

Können Sie mir Unterschiede zwischen den Parteien links der AFD-Demokraten nennen?

Können Sie mir erklären, warum die AFD in den Einheitsmedien nicht vorkommt (ausser Hetze)?

Können Sie mir erklären, warum der AFD ein Bundestagsvize verwehrt wird ?

Und wenn man stolz ist Deutscher zu sein, dann singt man die Nationalhymne mit.

Und als Marineoffizier der Bundesmarine sollte man schon stolz sein.

Deutsch ist für mich – ganz unabhängig von der Herkunft – jeder der Stolz istvFeitscher zu sein.

Und Bayern Münchner ist ja auch jeder, der Stolz ist für Bayern München spielen zu dürfen. Lewandowski ist also Münchner….

Dieser Kommentar eines Herrn B. richtete sich nicht an mich, sondern an Hasnain Kazim, der sogar noch so freundlich war, Herrn B. Zu antworten:

Äh, guckst du, was „AfD“ Leute so sagen. Deshalb. Und Unterschiede der anderen Parteien untereinander: Liest du Parteiprogramme (ich weiß, ist intellektuell noch anstrengender als kurze Facebook-Posts, aber musst du durch…) Und „stolz“ und „Hymne singen“, och, weißt du, das kannst du so sehen – ich seh‘s anders. Und Gottseidank die meisten anderen auch.

Ein Heinz

Da hab ich erst mal gegrinst und nachgesehen, ob Herr B. eventuell Karlheinz heißt. Und da lag ich fast richtig. Leider. Ein Heinz halt. So wurde ich früher auch gerufen und so rufen mich alte Freunde auch heute noch. Kann man nichts machen. Und so verfolgte ich Herrn B.s Worte zunächst interessiert weiter.

Herr B: Bei Bayern München haben Spieler nichts verloren, die nicht stolz auf Bayern München sind.

Und so sehe ich das auch für Deutsche, insbesondere wenn sie von deutschen Steuergeldern leben.

Aber vermutlich sind Sie nur auf sich selbst stolz.

Und bezüglich ihrer Arroganz.

Ich verorte mich als erfolgreicher Naturwissenschaftler doch intellektuell weit über ihnen.

P.S.:

Das Parteiprogramm der AFD-Huamisten kenne ich sicher besser als Sie. Z.B. hält die AFD AFD ungeborene Menschen nicht für medizinischen Sondermüll wie die Einheitspartei und ihre Anhänger

Nun ja. Ich vermute, dass es dem FC Bayern ziemlich schnurzegal ist, ob seine Spieler stolz auf Bayern München sind, solange sie gewinnen und dem Verein Titel und Kohle einbringen, aber Heinz weiß das vielleicht besser. Warum nun Deutsche, insbesondere wenn sie von deutschen Steuergeldern leben, auf irgendwen oder was stolz sein sollen – den FC Bayern wird er wohl nicht gemeint haben – verstand ich nicht.

Heinz verortete sich intellektuell weit über Hasnain Kazim. Kann er ja machen als erfolgreicher Naturwissenschaftler, der ein Buch über das Problem der Überbevölkerung geschrieben hat, das er auf den Trieb der Afrikaner zum Geschlechtsverkehr bzw. deren Abneigung gegen Verhütung zurückführt,  und der als Senior Vice President eines global agierenden börsennotierten Konzerns tätig war. Aber das fand ich nun gar nicht so spannend. Spannender empfand ich den geäußerten Stolz, ein Deutscher zu sein oder wie es Boris Becker ausdrückte, Deutscher zu bin.

Und so ging es offenbar auch einer Mitdiskutantin, die Herrn B. Folgendes antwortete:

…Ich bin übrigens nicht stolz darauf Deutsche zu sein, auf den zufälligen Ort seiner Geburt kann man nicht stolz sein! Ich bin auf meine Kinder stolz und auf einige Sachen, die ich in meinem Leben getan, oder aus eigener Kraft erreicht habe.

Allerdings bin ich froh in Deutschland zu leben.

Ein weiterer Kommentator schlug Herrn B. einen recht deutschen Philosophen um die stolzen deutschen Ohren, den Herrn Schopenhauer.

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.“

Und dann machte Herr B. eine interessante Volte:

Einfältige Argumentation.

Ich bin stolz auf Deutschland, weil ich hier studieren durfte. Und ohne das deutsche Gesundheitssystem wäre ich schon längst an meinem Krebs gestorben.

Eitle dumme Menschen sind nur stolz auf sich.

Ach, guck an, dachte ich. Auf einmal ist er nicht mehr stolz darauf, Deutscher zu sein, sondern stolz auf Deutschland. Das ist ja schon etwas anderes. Er ist stolz auf Deutschland, weil er hier studieren durfte und weil er dank des Gesundheitssystems noch lebt. Wie fein für Herrn B.

Zwei Arten Stolz

Und da kam mir die Idee, dass Stolz ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Ich gehöre zu den Menschen, die auch durchaus auf eigene Leistungen stolz sind, wie z.B. auf mein Prädikatsexamen, eine erfolgreiche Strafverteidigung oder eine Kolumne, die mir gelungen erscheint. Nach der Defintion von Herrn B. bin ich nun dumm und eitel.

Ich bin aber nun mal nicht stolz auf Deutschland, weil ich hier studieren durfte. Darüber bin ich froh. Und ich freue mich auch, dass ich in Deutschland und nicht in der Sahelzone geboren wurde. Aber das ist halt wirklich nichts, worauf ich stolz sein könnte. Da kann ich ja sowenig für wie derjenige, der nun statt meiner in der Sahelzone leben oder sterben muss. Ich bin sehr angetan von unserer Verfassung und halte sie für eine der besten, die es gibt und mit Sicherheit für die beste, die Deutschland jemals hatte, aber ich bin darauf nicht stolz, weil ich an der Erstellung dieser Verfassung keinerlei Anteil hatte. Da war ich nicht einmal geboren.

Man kann nicht stolz sein auf etwas, was man selber gar nicht zu Stande gebracht hat, sondern man kann froh sein oder dankbar dafür, dass man Deutscher ist. Aber stolz kann man darauf nicht sein, nach meiner Überlegung. Stolz ist man auf das, was man selber zu Wege gebracht hat.

Sagte der frühere Bundespräsident Johannes Rau und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Aber man sieht ja, Herr B. kann es trotzdem.

Todsünde

In der christlichen Ethik gilt der Stolz als höchste Untugend. Früher war er sogar der Topstar der sogenannten Sieben Todsünden, nämlich die erste Todsünde oder wie Thomas von Aquin es meinte, eine Wurzelsünde noch über den Hauptsünden, ein Art.1 der Sündenhitparade. Er ist Ausdruck von Eitelkeit, Überheblichkeit, Hochmut und Anmaßung. Meine Mutter sprach „Todsünd, Mühlstein“, der Lateiner von Superbia.

Stolz in diesem Sinn meint also nicht das positive Gefühl, wenn einem etwas richtig gut gelungen ist. Stolz meint vielmehr die ausgrenzenden Verhaltensweisen, die Menschen dazu bringen, sich über die anderen zu stellen, auf sie herab zu sehen, sie zu verachten. Sich so toll zu fühlen, dass man die anderen zwangsläufig für minderwertig hält. Dass man der Größte ist. Dieser Stolz hat etwas neurotisches und ist alles andere als legitim oder gesund. Er ist schlicht doof und gefährlich. Dieser doofe Stolz wird seit einigen Jahren in der internationalen Einheit „Trump“ gemessen.

Na klar ist es völlig normal, wenn man stolz auf seine eigene Leistung ist. Es ist auch normal, dass man stolz auf seine Kinder ist, wenn denen etwas gelungen ist, solange man sich nicht einbildet, man habe das selbst geschafft wie die ein oder andere Tennismutti oder der Fußballpapa, der selbst kaum einen Ball gestoppt bekam, aber seinen Sohn zum Nationalspieler machen will.

Nationalstolz

Ob man nun gleich auf ein ganzes Land stolz sein kann, ohne dieses dann gleich über alles in der Welt zu stellen, lasse ich mal offen. Man darf sich aber ganz arglos über die Erfolge „seiner“ Nationalmannschaft freuen und mit der Bundesfahne winken, ohne damit zum Nazi zu mutieren. Aber wenn das in einen ungesunden Stolz mündet, dann ist das nicht mehr weit weg vom Nationalismus. Unangenehm wird der Stolz immer in der Todsündenversion, und dieser Stolz führt über kurz oder lang ins Verderben. Wer sich „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“ in Fraktur auf seinen Körper tätowieren lässt und nicht Drafi Deutscher ist, könnte sich auch ein „Ich bin doof“ oder „Ich bin ein Nazi“ stechen lassen. Denn wie mein Opa und der Volksmund häufig sagten:

Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz

Das Schlusswort möchte ich aber dem stolzen Deutschen, Herrn B. überlassen.

Heinrich Schmitz

Hier wimmelt es von Sprachgenies.

Natürlich kann man nur stolz auf eine Gruppe oder einen Staat sein, wenn man etwas konstruktives beigetragen hat.

Aus ihrem schlauen Kommentar entnehme ich, dass Sie zum Staat nichts beitragen. Aber immerhin sind Sie froh, dass der Staat für Sie sorgt.

Also:

Ich bin stolz und Sie sind froh.

Ich hab‘s dann auch aufgegeben.

P.S.: Herr B. hat nicht behauptet, stolz auf seine Kenntnis der deutschen Rechtschreibung zu sein. Das muss man ihm zugutehalten.

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56 comments
Heinz Bannasch

Na, dann oute ich mich mal:
1. Ich habe keine Nazineurose.

Deshalb sind Begriffe wie Nationalstolz, Ehre, Tapferkei, Mut, Anstand, etc. nichts anstößiges, nur weil auch die Nazis diese Ausdrücke verwendet haben.

2. Sie mokieren sich über meine (angeblich) schlechten Deutschkenntnisse. Haben Sie diesen Mut auch gegenüber Migranten ?

3. Sie versuchen krampfhaft, den Begriff °Stolz“ umzudefinieren. Wenn Sie Popper gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass er derartige Diskussionen für sinnlos erachtet.

4. Wenn Sie Konrad Lorenz und Rupert Riedl gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass „ein Mensch kein Mensch“ ist. Was Sie geworden sind und worauf Sie stolz sind, hängt von Ihren Eltern, Lehrern, Freunden, Professoren etc. Ab.
Ihr Beitrag zu Körpergröße, Haarfarbe, Intelligenz, Motivation, Fleiß, etc. hängt nur sehr bedingt von Ihnen ab.

5. Wenn Sie Konrad Lorenz und Eibl-Eibesfeld gelesen hätten, dann hätten Sie sich mit der Frage beschäftigt „wie viele Mozarts in Kalkutta geboren werden, ohne jemals die Chance zu erhalten eine Geige in die Hand zu bekommen“.

6. In diesem Sinne bin ich bei aller Wortklauberei stolz Deutscher zu sein und habe auch in Zeiten einer mich anfordernden „Anti-Nazi-Unterwürfigkeit“ den Mut das auszusprechen.
Ich danke all den deutschen Genies wie Haber, Bosch, Röntgen, Linde, Zuse und Co. dafür, die Welt zu einem besseren Platz gemacht zu haben.

7. Die Naturwissenschaftler (und hier war Deutschland insbesondere im Kaiserreich führend) haben die Welt geformt und ewige Werte geschaffen. Politiker wie Cäsar, Napoleon, Hitler, Trump und Merkel sind nur Einntagsfliegen (manche nennen das ordinär „Vogelschisse“) der Geschichte.

8. Das mit Abstand größte Problem der Menschheit ist die Überbevölkerung. Trostlos, wenn man an Symptomen wie Klimawandel, Artensterben,…. herumdoktern statt die Krankheit zu bekämpfen.
Die Menschen werden das noch begreifen, aber so wie jetzt alle einem Gretl-Kind hinterherlaufen, brauchen Sie dazu einen Führer (und wenn das ein Kind ist).
Auch Sie machen sich ja über mein Buch lächerlich – ein Zeichen, dass auch Sie offenbar nicht selbst denken können.

In diesem Sinne:
Seien Sie narzisstisch weiter nur stolz auf sich – ich bin stolz auf meine Eltern, Lehrer, Professoren und auf Deutschland.

    Heinrich Schmitz

    Ich habe Ihr Buch nicht gelesen und mache mich dementsprechend nicht darüber lustig. Warum sollte ich einem Migranten mangelnde Deutschkenntnisse vorhalten? Von einem stolzen Deutschen erwarte ich die allerdings.

    Heinrich Schmitz

    Konrad Lorenz war Österreicher. Er war Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP.

      Heinz Bannasch

      Konrad Lorenz war Nobelpreisträger.

      Da ist sie wieder die Nazi-Neirose.
      Nicht die Fakten zählen, sondern ob jemand Räääächts ist oder war.

        Heinrich Schmitz

        Dass er dort Mitarbeiter war, ist eine Tatsache.

        Mighty Quinn

        … werter Hr. H.B., Konrad Lorenz war n der Tat ‚Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP mit Redeerlaubnis.‘

        Es braucht für die Liebe zur Heimat keinen Hinweis auf solche Figuren.

        Im Übrigen sind die Bunten – SED/LINKE; SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP – Relativierer national-SOZIALISTISCHER Verbrechen, sie sind nach ’45 selber braun verseucht gegründet. Die große Klappe selbsternannter Nazi-Jäger in 2020 ist daher fehl am Platz. Tatsächlich ist die AfD ohne solche fragwürdigen Figuren ausgekommen. Fakt.

        Mighty Quinn

        … nehmen Sie Heinrich Heine, dann beißen sich die ‚Bunten‘ in den XXXX.

        Ich hatte einst ein schönes Vaterland.

        Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
        Der Eichenbaum
        wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft –
        es war ein Traum.
        Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
        (man glaubt es kaum,
        wie gut es klang) das Wort: „Ich liebe dich“ –
        es war ein Traum.

      Heinz Bannasch

      Das ist typisch für Ideologen.

      Man setzt sich nicht mit Aussagen und Inhalten (hier am Beispiel des Geistesriesen Konrad Lorenz) auseinander, sondern diffamiert ihn anhand anderer Kriterien (Österreicher, NSDAP).
      Für freie, kritische und nationalistische Geister zählen Inhalte.

        Mighty Quinn

        … sorry, H.B., mit Ihrer Bemerkung kann kein Verstand mitgehen. Ich auch nicht. Den Österreicher hält Lorenz niemand vor. … aaaber, wenn es Ihnen, H.B., an den Inhalten rassenpolitischen Größenwahns mangelt, besuchen Sie Ausschwitz.

        Ich verabschiede mich aus diesem thread.

Heinz Bannasch

Na, dann oute ich mich mal:
1. Ich habe keine Nazineurose.
Deshalb sind Begriffe wie Nationalstolz, Ehre, Tapferkei, Mut, Anstand, etc. nichts anstößiges, nur weil auch die Nazis diese Ausdrücke verwendet haben.

2. Sie mokieren sich über meine (angeblich) schlechten Deutschkenntnisse. Haben Sie diesen Mut auch gegenüber Migranten ?

3. Sie versuchen krampfhaft, den Begriff °Stolz“ umzudefinieren. Wenn Sie Popper gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass er derartige Diskussionen für sinnlos erachtet.

4. Wenn Sie Konrad Lorenz und Rupert Riedl gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass „ein Mensch kein Mensch“ ist. Was Sie geworden sind und worauf Sie stolz sind, hängt von Ihren Eltern, Lehrern, Freunden, Professoren etc. ab.
Ihr persönlicher Beitrag zu Körpergröße, Haarfarbe, Intelligenz, Motivation, Fleiß, etc. hängt nur sehr bedingt von Ihnen ab.

5. Wenn Sie Konrad Lorenz und Eibl-Eibesfeld gelesen hätten, dann hätten Sie sich mit der Frage beschäftigt „wie viele Mozarts in Kalkutta geboren werden, ohne jemals die Chance zu erhalten eine Geige in die Hand zu bekommen“. Mozart hätte also guten Grund auf seinen Vater und auf Deutschland / Österreich stolz zu sein. Weder sein Genie, noochndie Möglichkeiten dieses zu entfalten sind ausschliesslich sein Verdienst.

6. In diesem Sinne bin ich bei aller Wortklauberei stolz Deutscher zu sein und habe auch in Zeiten einer mich anfordernden „Anti-Nazi-Unterwürfigkeit“ den Mut das auszusprechen.
Ich danke all den deutschen Genies wie Haber, Bosch, Röntgen, Linde, Zuse und Co. dafür, die Welt zu einem besseren Platz gemacht zu haben.

7. Die Naturwissenschaftler (und hier war Deutschland insbesondere im Kaiserreich führend) haben die Welt geformt und ewige Werte geschaffen. Politiker wie Cäsar, Napoleon, Hitler, Trump und Merkel sind nur Einntagsfliegen (manche nennen das ordinär „Vogelschisse“) der Geschichte.

8. Das mit Abstand größte Problem der Menschheit ist die Überbevölkerung. Trostlos, wenn man an Symptomen wie Klimawandel, Artensterben,…. herumdoktern statt die Krankheit zu bekämpfen.
Die Menschen werden das noch begreifen, aber so wie jetzt alle einem Gretl-Kind hinterherlaufen, brauchen Sie dazu einen Führer (und wenn das ein Kind ist).
Auch Sie machen sich ja über mein Buch lächerlich – ein Zeichen, dass auch Sie offenbar nicht selbst denken können.

In diesem Sinne:
Seien Sie narzisstisch weiter nur stolz auf sich – ich bin stolz auf meine Eltern, Lehrer, Professoren und auf Deutschland.

Heinz Bannasch

Katrin-Göring-Eckardt hat geäussert „stolz Europäerin zu sein“.

Ursula von der Leyen hat bei ihrer Einführungsrede ihren Neo-Nationalstolz wie folgt rausposaunt:
„Vive l’Europe, long live Europa, es lebe Europa“

Und selbst unser Bundespräsident und der Aussenminister, der sich von der Deutschlandfahne ekelbehaftet abwendet wie unsere Kanzlerin, tragen sogar als Corona-Maullkorb eine Europafahne.

Ich bin auch stolzer Europäer,,aber im Gegensatz zu unseren Politclowns habe ich kleine Nazi-Neurose und beginne auch nicht jeden Satz mit „Gerade wir Deutschen mit unserer Geschichte…“

Und Europas Feine sind auch schon definiert:
USA / Trump, Russland / Putin, Xi / China, UM / Johnson

So viel zu Stolz und Nationalismus

    Heinrich Schmitz

    Immerhin stehen Sie zu Ihrer kleinen Nazineurose. Bravo.

      Heinz Bannasch

      Leider haben Sie nicht den Mut meinen wichtigsten Kommentar zu veröffentlichen.

      Sehr bezeichnend für Sie.

      Ich bin Rationalist – Sie sind Ideologe.
      Sie diskutieren nicht, weil Sie etwas dazulernen wollen.

      Ihr Ziel ist „Recht“ zu behalten und in ihrer „Blase“ zu verunglimpfen.

      Traurig

    Ralf Maier

    Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen:

    Was macht der mit Ihnen, dieser Stolz?

    Und warum ist es Ihnen so wichtig, stolz auf etwas zu sein, wozu Sie nicht das Geringste (unterstellt, dass Sie nicht zugewandert und eingebürgert worden sind) beigetragen haben?

    Sie hatten vermutlich das Glück, zufällig als Kind deutscher Eltern in diesem Stück Erde, das „Deutschland“ heißt, geboren zu sein. Worauf kann man da stolz sein?

    Ich kann – und ich bin – stolz auf das, was ich selbst geleistet habe, das, was ich im Leben erreicht habe, das, was ich mit meinen Händen oder mit meinem Kopf erarbeitet habe.

    Ich lebe sehr gerne in Deutschland. Ich bewundere die großen Geister, die ebenfalls zufällig in Deutschland geboren wurden und deshalb als „deutsche Dichter und Denker“ bezeichnet werden. Ich erfreue mich an der Musik, die Komponisten und Interpreten seit Jahrhunderten geschaffen und interpretiert haben, und die es ebenfalls einem Zufall zu verdanken haben, hier geboren worden zu sein. Und so weiter, und so fort. Ich bin dankbar, in einem Land leben zu dürfen, in dem es ein Gesundheitssystem und eine Sozialversicherung gibt, die mir, anders als etwa den US-Bürgern, ermöglicht, im Krankheitsfall zum Arzt gehen zu können und darauf bauen zu können, dass mir geholfen wird. Ich bin dankbar, in einem Land leben zu dürfen, in dem es eine großartige Verfassung ist, und die auch hoffentlich noch lange in guter Verfassung bleibt und nicht von schmutzigen braunen Fingern besudelt wird. Ich bin dankbar und glücklich, in einem Land leben zu dürfen, in dem ich denken, sagen, schreiben, singen, veröffentlichen kann, was ich will, ohne dass ich Angst haben muss, dass es nachts um drei an meiner Tür klingelt und ich am nächsten Tag „vermisst“ werde.

    Und ja, es bereitet mir körperliches Unbehagen, wie sehr manche Menschen seit einigen Jahren diese unglaubliche Freiheit, die es in sehr, sehr vielen anderen Ländern der Erde nicht gibt, ausnützen, um dazu aufzurufen, diese Freiheit abzuschaffen und durch eine neue braune Diktatur zu ersetzen.

    Aber es tut mir dann auch wieder gut, dass all diese widerlichen Typen es ertragen und aushalten müssen, dass sie ausgelacht und mit Hohn und Spott überzogen werden und zwar ohne, dass sie dagegen etwas tun könnten. Obgleich sie es so gerne tun würden.

    Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie in jener lauen Frühlingsnacht im Jahre 1968 nichts besseres zu tun hatten und dass – ich hatte es offenbar eilig! – acht Monate später ich das Licht der Welt erblicken durfte – und dass meine Eltern das Glück hatten, im freien Teil Deutschlands als Kinder deutscher Eltern geboren worden zu sein, was mir wiederum zumindest in dieser Hinsicht einen guten Start ins Leben garantiert hat, darüber bin ich sehr, sehr glücklich.

    Aber stolz?

    Nein. Ich bin ja nicht einmal stolz, ein Mensch zu sein.

    Diese Form des Stolzes beinhaltet immer auch Überhebung. Die Einbildung, „deutsch“ oder „Mensch“ zu sein, sei etwas besonders großartiges, etwas, das einen automatisch anderen Lebewesen gegenüber privilegiert.

    Aber da ich nicht nur ein linksgrünversiffter vaterlandsloser Geselle bin, sondern obendrein auch noch Antispeziesist, sehe ich weder in dem Zufall, deutsch zu sein, noch in dem Zufall, ein Mensch zu sein, etwas, worauf ich stolz sein könnte.

    Und nein, ich habe ganz sicher keine „Nazineurose“, weil ich in der Tat finde, dass GERADE WIR DEUTSCHEN MIT UNSERER Geschichte nicht das geringste Recht und auch nicht den geringsten Anlass haben, uns auch nur ein winziges bisschen besser, toller oder was auch immer zu fühlen als andere Menschen, deren Vorfahren nicht mitverantwortlich für den Tod von zig Millionen Menschen sind.

    Ah, und im übrigen:

    Ich bin auch nicht stolz auf Europa.

    Ich bin kein „stolzer Europäer“.

    Früher nicht und spätestens seit Alan Kurdi und seinem sinnlosen Tod wie dem sinnlosen Tod vieler hunderttausend anderer Menschen, ermordet von einem kaltherzigen System, das Menschen elend verrecken lässt auf dem Mittelmeer, schon gar nicht mehr.

    Ich wüsste nicht, worauf man da stolz sein könnte.

    Ich bin leidenschaftlicher Anhänger der Idee eines geeinten Europa, das Krieg, Diktatur, Feindseligkeit, Willkür, Hass und soziale Ungerechtigkeit überwunden hat.

    Und sollte mein gesellschaftspolitisches Engagement vielleicht irgendwann einmal ein winziges bisschen dazu beigetragen haben, dass dieser Traum Wirklichkeit geworden ist – dann, ja, dann bin ich auch ein bisschen stolz. Auf mich und meinen Beitrag zu dieser schönen Utopie.

      Heinz Bannasch

      Narzisten sind nur stolz auf sich.
      Nationalisten sind stolz auf das Team.

        Heinrich Schmitz

        Auf welches Team?

          Heinz Bannasch

          Auf jedes Team.

          In der Familie
          In der Firma
          In der Gemeinde
          Im Bundesland
          In Deutschland
          In Europa
          ……….

          Ein Mensch ist kein Mensch (Konrad Lorenz)

          Sie könnten allein nicht einmal überleben, geschweige den sprechen, lesen und rechnen.
          Sie stehen auf den Schultern Anderer.

          Auch wenn sie sich durch ihre Blase nd den Zeitgeist bestätigt fühlen:

          Menschen, die nur auf ihre Leistungnstolz sind, sind narzistische Einfaltspinsel.

Heinz Bannasch

Katrin-Göring-Eckardt hat geäussert „stolz Europäerin zu sein“.

Ursula von der Leyen hat bei ihrer Einführungsrede ihren Neo-Nationalstolz wie folgt rausposaunt:
„Vive l’Europe, long live Europa, es lebe Europa“

Und selbst unser Bundespräsident und der Aussenminister, der sich von der Deutschlandfahne ekelbehaftet abwendet wie unsere Kanzlerin, tragen sogar als Corona-Maullkorb eine Europafahne.

Ich bin auch stolzer Europäer,,aber im Gegensatz zu unseren Politclowns habe ich kleine Nazi-Neurose und beginne auch nicht jeden Satz mit „Gerade wir Deutschen mit unserer Geschichte…“

Und Europas Feinde sind auch schon definiert:
USA / Trump, Russland / Putin, Xi / China, UM / Johnson

So viel zu Stolz und Nationalismus

Heinz Bannasch

Zitat:
„Wer sich „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“ ….. tätowieren lässt ……, könnte sich auch ein „Ich bin doof“ oder „Ich bin ein Nazi“ stechen lassen.

Wer stolz ist Deutscher zu sein ist also Nazi.
Folgt also: Ich bin Nazi

Was für ein schlichtes Gemüt und für einen schlichten Verstand muss man haben um so einen Müll abzusondern ?

Oh Allah,
Wie ihr selbstgerechten Nazijäger mich anwidert……

Heinz Bannasch

Zitat:
„Ein Heinz halt“

Stellen Sie sich vor ein Rääächter würde schreiben „ein Abdul halt“.
Sie, als erprobte Denunziant wären der erste, der das als rassistischen Beitrag melden würde.

Aber offenbar sind Sie ohnehin zu feige meine Kommentsre zu veröffentlichen.

Mighty Quinn

Hasnain Kazim? … der pakistanisch-indische Quoten-Mohammedaner der links-populistischen SPIEGEL-journaille? … der, der den Deutschen den Rat gab: ‚Gewöhn dich dran: Wir sind hier (die Mohammedaner), werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.‘

… wer braucht den? Ich nicht. Und Deutschland ganz bestimmt auch nicht.

Stolz ist mir ebenso fremd wie die Ideologie der Mohammedaner. (Eine Religion die dekretiert, dass Religionsabtrünnige ermordet werden MÜSSEN, ist keine Religion.) Welcher zivilisierte Mensch will, warum und weshalb, diese ‚Glaubensanhänger‘ in seinem Land haben? … wer will die millionenfache ‘Einwanderung’ einer Ideologie, die ihren Anhängern tatsächlich glauben lässt, Allah hätte sie berechtigt, sich bei uns zu holen was sie haben wollen: Geld, Häuser, Frauen? Sure 33, Vers 27: ‘Und Allah hat euch zum Erbe gesetzt über ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz, und auch ein Land, das ihr vorher nicht betreten hattet.’ … Bekloppte! Oder?

Im Übrigen liebe ich meine Heimat. Das ist, u.a., eine christliche Pflicht, werter H.S..

Gabi Ambach

Bei der Lektüre der Kommentare der Herren B, und Q. wird mir sofort klar, daß und warum die Kommentarfunktion ausgeschaltet wird. Es ist wohl die richtige Entscheidung, leider

Ute Anni Dreibholz

>>>Nationalstolz
Ob man nun gleich auf ein ganzes Land stolz sein kann, ohne dieses dann gleich über alles in der Welt zu stellen, lasse ich mal offen. Man darf sich aber ganz arglos über die Erfolge „seiner“ Nationalmannschaft freuen und mit der Bundesfahne winken, ohne damit zum Nazi zu mutieren. Aber wenn das in einen ungesunden Stolz mündet, dann ist das nicht mehr weit weg vom Nationalismus.<< etwas mündet in einen ungesunden Stolz….. diese Aussage sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen – – – ungesund ist es dann, wenn überall die Fahnen wehen, wie in Dänemark oder Frankreich oder in den USA…… ab und zu sind die Schweizer auch mal ganz narrisch um ihre Fahne….. bei uns dürfen sie halt nur in der Fußballzeit „ungestraft also gesund“ ein wenig gewedelt werden – – – grübelt….. jemand hat aus gutem Grund uns den Nationalstolz abtrainiert, das waren die Alliierten….. und jetzt wundern sie sich, dass wir nicht mit in den Krieg ziehen wollen….. darauf bin ich übrigens sehr stolz, auf alle die jungen Männer die unserer Regierung den Stinkefinger zeigen wenn sie Bundeswehr Söldner sucht (oha ob das gesund ist ?) – – – aber um auf Herrn B. zurück zu kommen ….sehr viele Menschen begreifen langsam, dass mit ihnen umgesprungen wird wie mit einer Sache wenn es um Politik geht …..seine Meinung wird nicht mehr gehört…… das haben übrigens auch viele Studien gezeigt, die Politik hört nur auf die finanzielle Mach-Eliten und nie auf den „kleinen Mann“ – – – sehr viele Gesetze werden in Brüssel gemacht und die heißgeliebte Globalisierung macht den Sack zu – – – Herr B. fühlt sich verraten und verkauft und damit hat er völlig recht…..nur hilft Nationalstolz ihm nicht aus dieser Falle raus und die AfD auch nicht

Uwe Fischer

Sieh mal, Heinz. Der Heinrich Schmitz ist angeblich zu feige, bestimmte Deiner Kommentare zu veröffentlichen und Meister Quinn, der gleich helfend zur Seite springt, ist zu feige für Texte unter seinem Klarnamen. Auch stolze Patrioten stoßen also an die Grenzen des Mutes.

Heinz Bannasch

Diskussionskultur von Heinrich Schmitz

1. Verunglimpfen intelligente Menschen
2. Schalte die Kommentarfunktion ab. So muss man keine Gegenrede anhören und kann in seiner ideologischen Blase bleiben.

Widerlich

Heinz Bannasch

Allah sei Dank sind die Österreicher nicht so Nazi-verklemmt wie die Deutschen:

Reinhard Fendrich:
„….sag ich voll Stolz und wenn ihr wollte auch ganz als „I am from Austria“..“

Heinz Bannasch:
„…..sag ich voll Stolz auch ganz allein “ ich bin Deutscher“…..“

Detlef Burhoff

Ich kann Ihre Geduld nur bewundern, lieber Kollege.

Ich bin stolz auf Sie. :-))