Informationen zu Autor

Thomas Kestler

Der Politikwissenschaftler Thomas Kestler arbeitet zu politischen Institutionen, vor allem zu Parteien, und zu Bedeutung von Ideen in der Politik. Sein regionaler Schwerpunkt liegt in Lateinamerika, eine Region, mit der ihn viele Reisen und eine langjährige Forschungstätigkeit verbinden. Besonders beschäftigt ihn die Ambivalenz sozialer Gebilde, die unauflösliche Spannung zwischen Individuum und Kollektiv. Sie erreichen Thomas Kestler per E‐Mail: thomas.kestler@gmail.com

Universalismus und Repräsentationskrise

Häufig ist in letzter Zeit zu hören, dass sich politisches Handeln nicht mehr genügend an den Interessen der Bürgerinngen und Bürger orientiert. Diese Wahrnehmung mag begründet sein, sie verfehlt aber den Kern des Problems. Tatsächlich orientieren sich auch die Bürgerinnen und Bürger in ihren Vertretungsansprüchen nicht mehr an ihren eigenen Interessen, sondern an Vorstellungen von einer besseren Welt. Sie messen politisches Handeln nicht mehr an konkreten Verbesserungen ihrer persönlichen Lage, sondern an seinem symbolischen Gehalt. Damit zerstören sie die Grundlagen demokratischer Repräsentation.

Von in Gastbeiträge Politik am 27. Mai 2019

Demokratie braucht Grenzen

Grenzen trennen Menschen, sie schließen aus und markieren Differenzen, statt Gleichheit zu schaffen. Dennoch sind Grenzen unverzichtbar für die Demokratie. Ein Gastbeitrag von Thomas Kestler.

Von in Politik am 12. Juni 2017

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