Russlands Kriege und ihre Folgen (1853-2022). Eine vergleichende Betrachtung

Mehrere Analytiker gehen davon aus, dass der von Putin angezettelte Angriffskrieg gegen die Ukraine, unabhängig von seinem Ausgang, auch das Ende seines Regimes einleiten wer-de. Da die Geschichte Russlands nicht selten zyklisch verläuft, möchte ich nun auf die Frage eingehen, welche innenpolitischen Folgen andere vergleichbare Kriege hatten, die Russland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts geführt hatte. Beginnen möchte ich mit dem 1853 ausgebrochenen Krimkrieg.


Der Krimkrieg als Folge von Fehlkalkulationen

Dem Krimkrieg ging, ähnlich wie dem heutigen Putinschen Angriffskrieg gegen die Ukraine, eine Reihe von Fehlkalkulationen voraus. Sie bezogen sich in erster Linie auf die Unterschätzung des Westens durch die russische Führung. Die These von der westlichen Dekadenz, die zurzeit von Putin und seiner Entourage wiederholt vertreten wird, war auch im Petersburger Russland um die Mitte des 19. Jahrhunderts sehr verbreitet. Dies insbesondere nach der Revolution von 1848/49, die den westlichen Teil des europäischen Kontinents außerordentlich stark erschütterte. Zar Nikolaus I. (1825-1855), dessen Herrschaft immer despotischere Züge angenommen hatte, war davon überzeugt, dass die Westmächte nicht imstande sein würden, solidarisch auf seine Annexionspläne in Bezug auf das Osmanische Reich zu reagieren. Die Warnungen seiner zur Vorsicht neigenden Berater, z. B. des Außenministers Nesselrode, ließ Nikolaus I. nicht gelten. Da der Zar das Habsburger Reich durch die Unterdrückung der ungarischen Revolution von 1849 vor einem Zusammenbruch praktisch bewahrt hatte, wurde er von den westlichen und von den russischen Konservativen als Retter Europas umschmeichelt. Und so glaubte er in einem immer stärkeren Ausmaß an seine Unfehlbarkeit. Zweifel an seiner Politik habe er nun nicht mehr zugelassen, so der russische Historiker Jewgenij Tarle. Die Ausgangsposition für die endgültige Lösung der „orientalischen Frage“ schien ihm optimal zu sein. Deshalb fühlte er sich relativ sicher, als er zu Beginn des Jahres 1853 seinen politischen Kurs gegenüber dem Osmanischen Reich verschärfte. Dieses Vorgehen rief allerdings einen für den Zaren unerwarteten Solidarisierungseffekt bei den wichtigsten europäischen Regierungen hervor. Sie alle betrachteten das Zarenreich als Bedrohung für die europäische Zivilisation. Von den Mitgliedern der europäischen Pentarchie bekannte sich lediglich Preußen zur strikten Neutralität. Das Habsburger Reich hingegen solidarisierte sich weitgehend mit der antirussischen Koalition, obwohl es ihr offiziell nicht beitrat. Wien balancierte während des Krimkrieges unentwegt am Rande eines Kriegseintritts, dies allein reichte aber dazu aus, um das Zarenreich außenpolitisch beinahe gänzlich zu isolieren. Diese Konstellation ist derjenigen, die sich nach dem Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine ergeben sollte, nicht unähnlich.

Der Krimkrieg offenbarte die Rückständigkeit der wirtschaftlichen und sozial-politischen Strukturen Russlands. So fand während des Krimkrieges eine Konfrontation zwischen dem industriellen Fortschritt und der wirtschaftlich-sozialen Rückständigkeit statt, und diese Konfrontation sollte sich zugunsten der ersteren entscheiden.

Die Niederlage im Krimkrieg und das Reformwerk Alexanders II.

Nicht zuletzt deshalb stellte die Niederlage Russlands im Krimkrieg einen gewaltigen Einschnitt in der innenpolitischen Entwicklung des Landes dar. Sie wurde zum Auslöser für ein gewaltiges Reformwerk, das der Nachfolger Nikolaus I., Alexander II. (1855-1881) in die Wege leitete. Die Leibeigenschaft wurde 1861 abgeschafft, die Zensur erheblich gelockert, die Justizreform von 1864 schuf unabhängige Gerichte. Einige liberale russische Denker sahen in der Niederlage Russlands im Krimkrieg nicht in erster Linie die nationale Schmach, sondern die Befreiung vom despotischen Regime Nikolaus´ I., der Russland mit eiserner Faust regiert hatte. Ein russischer Sieg hätte das bestehende, unerträglich gewordene System lediglich gefestigt, schrieb nachträglich einer der führenden Vertreter des russischen Liberalismus, Boris Tschitscherin.

Für das radikale Spektrum der russischen Opposition – für die revolutionäre Intelligenzija – hatten indes die Reformen Alexanders II. absolut keine Relevanz. Sie war nicht an der Reform des bestehenden Systems interessiert, sondern an seiner gänzlichen Zerstörung, um auf seinen Ruinen ein soziales Paradies auf Erden aufzubauen. Statt auf eine Überwindung der inneren Spaltungen steuerte Russland ausgerechnet in der Epoche der Reformen auf eine totale Konfrontation zu, deren Höhepunkt die Ermordung des Zaren Alexander II. durch die Terrororganisation „Narodnaja Wolja“ am 1. März 1881 darstellte.

Und noch ein anderer Schatten fällt auf die Zeit der Reformen Alexanders II. Dies war der repressive Kurs des Regimes auf dem Gebiet der Nationalitätenpolitik. Insbesondere muss man hier die brutale Unterdrückung des polnischen Aufstandes vom Januar 1863, oder das 1863 erlassene Verbot des Unterrichts in ukrainischer Sprache hervorheben.

Der russisch-japanische Krieg, die Revolution von 1905 und die Anfänge des russischen Parlamentarismus

Im ausgehenden 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts spitzten sich im Zarenreich gleichzeitig drei Konflikte zu, die im Westen bereits weitgehend gelöst worden waren: die Verfassungs-, die Arbeiter- und die Agrarfrage. Dies entzog der zarischen Autokratie ihre soziale Verwurzelung und die erschreckende Leere, die sie nun umgab, offenbarte sich während des im Februar 1904 begonnenen russisch-japanischen Krieges. Japan wurde von der Petersburger Regierung gänzlich unterschätzt. Der russische Innenminister von Plehwe sagte im Gespräch mit seinem Kabinettkollegen Sergej Witte, dass er durch einen „kleinen und siegreichen Krieg“ die revolutionäre Gefahr in Russland eindämmen wolle. 118 Jahre später plante auch Wladimir Putin einen „kleinen und siegreichen Krieg“, diesmal gegen die Ukraine. Aus beiden Plänen ist bekanntlich nichts geworden. Was den russisch-japanischen Krieg anbetrifft, so nahm er für das Zarenreich einen katastrophalen Verlauf an.

Statt nationale Begeisterung hervorzurufen, gab der russisch-japanische Krieg nur ein Signal zu einer allgemeinen Auflehnung der Bevölkerung gegen das bestehende System. Die militärischen Rückschläge des zarischen Heeres wurden von der Gesellschaft im Großen und Ganzen mit Gleichgültigkeit aufgenommen, von Teilen der politischen Opposition sogar begrüßt. Im Januar 1905 nahm die Auflehnung der Bevölkerung gegen das Regime die Ausmaße einer Revolution an.

Angesichts ihrer weitgehenden Isolation im Lande konnte die russische Autokratie in ihrer bisherigen Form nicht aufrechterhalten werden. Sie musste auf einen Kompromiss mit der Gesellschaft eingehen. So kam es auf Vorschlag des damaligen Ministerpräsidenten Witte zu dem Zarenmanifest vom 17. Oktober 1905, in dem der Zar den Untertanen Grundrechte und die Einberufung eines Parlaments versprach. Dies war das Ende der uneingeschränkten zarischen Selbstherrschaft.

Der Afghanistankrieg (1979-1989) und seine Folgen

Die im Dezember 1979 begonnene sowjetischen Invasion in Afghanistan stellte im Grunde ein neues Kapitel in der Nachkriegsgeschichte der UdSSR dar. Nach der Beendigung des Zweiten Weltkrieges versuchte die Sowjetunion in erster Linie mit Hilfe ihrer Stellvertreter (Nordkorea, China, Nordvietnam, Kuba), ihre Einflusssphäre außerhalb des 1945 entstandenen Sowjetblocks auszubauen. Nun tat sie dies aber direkt, mit Hilfe ihrer eigenen Streitkräfte. Die sowjetische Führung hielt ihre Intervention für völlig legitim. Der ehemalige stellvertretende sowjetische Außenminister, Georgij Kornijenko, zitiert eine Aussage des damaligen Verteidigungsministers Dmitrij Ustinow, der das Vorgehen der Sowjetunion in Afghanistan mit den damaligen Drohgebärden der USA gegenüber dem islamischen Revolutionsregime im Iran verglich:

Wenn die USA sich ein solches Vorgehen gegenüber dem Iran erlauben, der tausende Kilometer von ihren Grenzen entfernt ist, warum sollen wir Angst davor haben, unsere Interessen im benachbarten Afghanistan zu verteidigen.

Dennoch hat die Kremführung die Tragweite ihrer Entscheidung eindeutig unterschätzt. Die Heftigkeit, mit der die Weltöffentlichkeit auf den sowjetischen Einmarsch reagierte, stellte für Moskau eine völlige Überraschung dar. Besonders schmerzlich für die Moskauer Führung war die Tatsache, dass ihr Vorgehen in Afghanistan nicht nur von den sogenannten „westlichen Imperialisten“, sondern auch von vielen blockfreien Staaten aufs Schärfste verurteilt wurde.

So war das sowjetische Vorgehen in Afghanistan durch eine Reihe von Fehlkalkulationen bedingt, dabei war die Unterschätzung des afghanischen Widerstandspotentials die folgenschwerste. Auch wirtschaftlich und technologisch begann das Land immer schneller den Anschluss an den Westen zu verlieren. Die hyperzentralistischen Strukturen des planwirtschaftlichen Systems verstärkten die bürokratische Verkrustung und die Erstarrung des Regimes, der Innovationsgeist wurde weitgehend erstickt. Der neue Rüstungswettlauf, der insbesondere in der Amtszeit des amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan begann (seit 1981) sollte der sowjetischen Wirtschaft, die bei weitem nicht so leistungsfähig wie die amerikanische war, kaum verkraftbare Lasten aufbürden. Der Kölner Osteuropa-Experte Boris Meissner schrieb Mitte der 1980er Folgendes über das damalige Kräfteverhältnis zwischen Ost und West:

Für die Wahrnehmung eines Weltmachtanspruchs ist …die vorhandene wirtschaftliche Basis der Sowjetunion viel zu schmal. Daher sind die Schwierigkeiten, die sich aus der gleichzeitigen Durchführung einer kontinentalen und globalen Außenpolitik ergeben, am Ausgang der Breschnew-Ära deutlich hervorgetreten.

Kurz danach begann die Gorbatschowsche Perestroika.

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Absage an das petrinische Vermächtnis

Wenn man nach Motiven für den Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine sucht, muss man einer Aussage des am 27. Februar 2015 ermordeten russischen Regimekritikers Boris Nemzow besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie stammt zwar aus dem Jahr 2014, ihre Aktualität hat sie aber bis heute nicht eingebüßt. Kurz nach der Annexion der Krim durch Russland sagte Nemzow Folgendes: Der Lage der russischen Minderheit in der Ukraine messe Putin keine besondere Bedeutung bei. Was ihn in erster Linie interessiere, sei die Sicherung seiner uneingeschränkten Macht in Russland selbst. Und es waren gerade die Ereignisse des ukrainischen Euromaidan von 2013/14, die für Putins Alleinherrschaft in Russland außerordentliche Gefahren nach sich ziehen konnten. Denn der Euromaidan bzw. die „europäische Wahl“, die die Ukraine damals getroffen hatte, bedeutete eine Absage an die Bevormundung der Gesellschaft durch einen autoritären Staat und ein Bekenntnis zu freien und authentischen Wahlen. Vor solchen Wahlen hat aber Putin panische Angst. Und er war sich darüber im Klaren, dass der demokratische Aufbruch in der Ukraine, in einem Land, das sprachlich mit Russland so eng verwandt ist, an der Grenze der Ukraine nicht stehen bleiben würde. Daher auch sein Versuch die Ukraine zu spalten und zu destabilisieren und seit dem 24. Februar 2022 als souveränen Staat gänzlich zu zerstören.

Warum fasste Putin diesen verheerenden Entschluss gerade jetzt? Dies war sicherlich nicht zuletzt mit seiner Überzeugung verbunden, dass die NATO nach ihrem Afghanistan-Debakel vom August 2021 ihre Handlungsfähigkeit im Grunde gänzlich eingebüßt habe. Solche radikalen Verfechter einer imperialen Revanche wie Wladislaw Surkow oder Alexander Dugin spornten Putin dazu an, die angebliche Schwäche des Westens auszunutzen, und sofort zu handeln:

Amerika ist auf dem Rückzug. Wir müssen angreifen!“, schrieb Dugin Ende September 2021 und fügte dann hinzu: „Russland (hat) die historische Chance …seinen Einflussbereich fast weltweit dramatisch auszuweiten…Wir müssen uns auf eine Gegenoffensive vorbereiten. So lange die Dinge sind, wie sie sind, ist dies unsere historische Chance. Es wäre ein Verbrechen, sie zu verpassen.

Putin dachte am 24. Februar wahrscheinlich ähnlich. Dennoch erwiesen sich beinahe alle Prämissen des Kreml-Diktators bekanntlich als verfehlt. Ähnlich wie Zar Nikolaus I. am Vorabend des Krimkrieges unterschätzte er die Entschlossenheit des Westens, dem russischen Expansionismus Einhalt zu gebieten. Ähnlich wie Nikolaus II. am Vorabend des russisch-japanischen Krieges, aber auch ähnlich wie die sowjetische Führung unmittelbar vor ihrer Invasion in Afghanistan, unterschätzte er gänzlich das Widerstandpotential seines künftigen Kriegsgegners. Aus dem in Moskau geplanten „Blitzkrieg“ in der Ukraine ist, wie wir jetzt wissen, nichts geworden. Die Fehleinschätzungen der beiden russischen Zaren wie auch der Breschnew-Equipe führten letztendlich zu russischen bzw. sowjetischen Kriegsniederlagen.

Welche Folgen der zerstörerische und selbstzerstörerische Entschluss Putins vom 24. Februar haben wird, ist noch nicht absehbar. Eines steht aber fest. Innerhalb von einigen Wochen hat Putin Russland aus der Moderne quasi herauskatapultiert und das von Peter dem Großen zu Beginn des 18. Jahrhunderts geöffnete „Fenster Russlands nach Europa“ wieder geschlossen. Dabei darf man nicht vergessen, welch umwälzende Folgen das petrinische Werk sowohl für Russland als auch für den Westen hatte. Der russische Kulturhistoriker Wladimir Vejdle sagt in diesem Zusammenhang: Peters Vision sei zwar ausschließlich technokratischer Natur gewesen, er habe die Kultur mit der technischen Zivilisation gleichgesetzt. Intuitiv habe er indes durch die Wiederherstellung der Einheit der europäischen Welt den für die russische Kultur fruchtbarsten Entwicklungsweg gewählt. Damit verteidigt Vejdle das petrinischen Werk vor seinen unzähligen russischen Kritikern. Die außerordentlichen kulturellen Leistungen des Petersburger Russland im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wären ohne die petrinische Umwälzung undenkbar gewesen, so Vejdle.

Und sogar die Bolschewiki stellten, trotz ihrer Terrorherrschaft und trotz des „eisernen Vorhangs“, den sie zwischen Russland und dem Westen errichteten, den europäischen Charakter Russlands nicht in Frage. Denn sie wollten das von ihnen beherrschte Land in ein Experimentierfeld zur Verwirklichung von Ideen verwandeln, die sie für die höchste Ausprägung des europäischen Geistes hielten.

Nun, infolge des Putinschen Überfalls auf die Ukraine, erreichte aber die Ost-West-Konfrontation eine neue, wohl beispiellose Dimension, die sogar diejenige des Kalten Krieges übersteigt. Und noch in einem anderen Punkt unterscheidet sich die heutige Konstellation von derjenigen des Kalten Krieges. Denn damals verfügte Moskau als Zentrum der „siegreichen proletarischen Revolution“ immerhin über solche Verbündeten wie die kommunistische Weltbewegung oder die Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt. Das Putinsche Regime hingegen ist in der Welt beinahe gänzlich isoliert. Die von Samuel Huntington geprägte Formel „The West against the Rest“ verwandelt sich nun im Wesentlichen in „Russia against the Rest“. Bei der Abstimmung in der UNO-Vollversammlung über eine Resolution, die den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilte, spiegelte sich dieser Sachverhalt deutlich wider. Nur 4 Staaten sprachen sich für Russland aus, 141 waren dagegen. Zwar wird Russland halbherzig von China unterstützt. Aber eine allzu enge Anlehnung an Peking kann für Moskau durchaus gefährliche Folgen haben. Boris Nemzow hat davor bereits im April 2014 gewarnt.

Manche russische Apologeten Putins geben weinerlich dem sogenannten „kollektiven Westen“ die Schuld für diese beispiellose Isolierung ihres Landes. In beinahe Freudscher Manier halten sie nicht den Provokateur, sondern den Provozierten für den eigentlichen Übeltäter. In diesem Sinne äußerte sich am 20. Mai der Moskauer Politologe Dmitrij Trenin. Da Trenin den Bruch zwischen Russland und dem Westen für irreparabel hält, rät er der Moskauer Führung, sich enger mit den Ländern des „Globalen Südens“ und mit China zu verbünden. Noch vor 7 Jahren hatte Trenin ganz anders argumentiert. Damals warnte er die Kreml-Führung vor der Illusion, sie könne die Länder des „Globalen Südens“ zu einem geschlossenen Vorgehen gegen die von den USA dominierte „Neue Weltordnung“ mobilisieren. Jeder dieser Staaten verfolge seine eigenen Interessen. Eine „Einheitsfront“ lasse sich auf einer so fragilen Basis nicht bilden, so Trenin im Jahre 2015.

Diese Sachverhalte haben sich in den letzten sieben Jahren in keiner Weise verändert. So hat die Moskauer Führung so gut wie keine Strategie, um die von ihr selbst verursachte Isolierung Russlands zu beenden.

Leonid Luks

Der Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte.

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