Putins Ideengeber?

Alexander Dugin als Pseudostratege der „antiglobalistischen“ Revanche


Die Endkampfideologie des rechtsradikalen russischen Ideologen Alexander Dugin befand sich jahrzehntelang am Rand des politisches Spektrums Russlands. Seit einigen Jahren beginnt sie aber ins Zentrum des politischen Diskurses des Landes zu rücken – mit verhängnisvollen Folgen für Russlands Nachbarn, aber auch für Russland selbst.

Dugins ideologischer Feldzug gegen die Ukraine

Der am 24. Februar begonnene Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine schien sich nach einem Szenario abzuspielen, das der rechtsradikale russische Ideologe Alexander Dugin – einer der aggressivsten Verfechter der imperialen Revanche im postsowjetischen Russland – bereits 1997 entworfen hatte, und zwar in seinem Buch „Die Grundlagen der Geopolitik“. Dugin schrieb:

„Das weitere Bestehen der Ukraine in ihren jetzigen Grenzen, mit ihrem Status als ´souveräner Staat´ stellt einen ungeheuren Schlag für die geopolitische Sicherheit Russlands dar…Die Existenz einer einheitlichen Ukraine ist nicht hinnehmbar“.

17 Jahre später, als Moskau die „europäische Wahl“ der Ukrainer mit der Annexion der Krim und mit dem «hybriden Krieg» in der Ostukraine bestrafte, gehörte Dugin zu denjenigen imperial gesinnten Publizisten, die für die Verwirklichung des sogenannten „Neurussland“-Projekts plädierten, d.h. für die Annexion des Südostens der Ukraine. In seinem Artikel vom 11. April 2014 schrieb er:

„Um die Krim zu behalten, benötigen wir unbedingt den Südosten (der Ukraine). Die Krim wiederum brauchen wir, um Russland … zu revitalisieren… Entweder der Südosten oder der Tod“.

2014 nahm allerdings Putin vom „Neurussland“-Projekt, zumindest vorübergehend, Abstand. Dies hatte sicherlich damit zu tun, dass er die Festigkeit der transatlantischen Bindungen zunächst unterschätzte. Die einhellige Ablehnung seiner Aggression gegen die Ukraine durch die EU und die USA stellte für ihn eine Überraschung dar. Eine totale Konfrontation mit dem Westen, für die Dugin und seine Gesinnungsgenossen plädierten, wollte er damals nicht riskieren.

Endkampfszenarien

Derartige Überlegungen waren aber Dugin seit seinem ersten Auftreten auf der politischen Bühne Russlands zu Beginn der 1990er Jahre völlig fremd. Er plädierte unentwegt für einen Rachefelszug gegen die Sieger des Kalten Krieges, gegen die sogenannten „Globalisten, die sich für ihn in erster Linie mit den anglosächsischen Seemächten („Thalassokratien) assoziierten

Die von Dugin in den Jahren 1992-98 herausgegebene Zeitschrift „Elementy“ hob wiederholt hervor, dass die sogenannten „mondialistischen“ Konzepte, die von den regierenden Kreisen des Westens, vor allem von der amerikanischen Machtelite, lanciert würden, den Interessen Russlands und anderer Kontinentalmächte grundlegend widersprechen. Die „Thalassokratien“ seien für die Abschaffung von Grenzen, für eine Vereinheitlichung von Kulturen, für eine „melting-pot“-Gesellschaft. All dies werde von den westlichen bzw. „atlantischen“ Verfechtern des „Mondialismus“ als Fortschritt apostrophiert. Die Kontinentalmächte hingegen seien traditionalistisch gesinnt, im Boden verankert. Die kulturelle Eigenart einzelner Völker stelle für sie ein kostbares Gut dar und keineswegs einen störenden Faktor, der dem sogenannten Fortschritt im Wege stehe. Diesen Gegensatz hielt Dugin für unüberbrückbar. Er wollte sich nicht mit dem endgültigen Sieg seiner liberalen Erzfeinde abfinden und rief zu einem Gegenangriff auf, zu einem Rachefeldzug, um die Schmach der Niederlage aller Gegner des Westens ungeschehen zu machen. Eine Versöhnung zwischen den beiden Lagern sei unmöglich, so der Leitartikel der siebten Ausgabe der Zeitschrift „Elementy“ aus dem Jahr 1996:

„Zwischen ihnen herrscht nur Feindschaft, Hass, brutalster Kampf nach Regeln und ohne Regeln, der Kampf auf Vernichtung, bis zum letzten Tropfen Blut. Zwischen ihnen liegen Berge von Leichen … Wer von ihnen wird das letzte Wort haben? … Wer wird die letzte Kugel in den Leib des daniederliegenden Feindes jagen? Sie oder wir? … Dies wird der Krieg entscheiden, ‚der Vater aller Dinge‘.“

In einem anderen Artikel, der in der neunten Ausgabe der „Elementy“ (1998) erschien, spricht Dugin sogar von einem „Endkampf“ und benutzt dieses Wort im deutschen Original. Dies zeigt eindeutig, auf welche Vorbilder er sich stützt, bei seinem Feldzug gegen den sogenannten „Mondialismus“. Diese sind in erster Linie rechtsradikale Denker der Weimarer Zeit bzw. Ideologen der sogenannten „Konservativen Revolution“.

Die Anlehnung an die Weimarer Rechte

Das in der Sowjetzeit verbotene rechtsradikale Gedankengut fließt jetzt durch unzählige Kanäle nach Russland, und die von Dugin herausgegebenen Presseorgane gehören hier zu den wichtigsten Vermittlern. Anders als im Nachkriegsdeutschland hat sich im postsowjetischen Russland so gut wie keine immunologische Barriere gegen die rechtsradikalen Versuchungen herausgebildet, und dies nutzt Dugin geschickt aus. Die Texte von Carl Schmitt, von Arthur Moeller van den Bruck, von Ernst Jünger wie auch von anderen extremen Gegnern des Weimarer Staates, in denen der Liberalismus dämonisiert und der Rechtsstaat verhöhnt wird, werden von Dugin und von seinen Gesinnungsgenossen als das letzte Wort des europäischen Geistes präsentiert. Dass diese Ideen im Westen, nicht zuletzt in Deutschland, nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches gänzlich desavouiert worden sind, wird von Dugin verschwiegen.

Die Einstellung zum Dritten Reich

Und wie bewerten Dugin und seine Gesinnungsgenossen das Dritte Reich? Im Gegensatz zu den Verfechtern der Konservativen Revolution kennen sie die Ergebnisse seines Wirkens. Inwiefern beeinflusst dies ihr Urteil? Ihre Einstellung zum nationalsozialistischen Regime ist durchaus kritisch, allerdings wohlwollend kritisch. Anders als die liberalen „Mondialisten“ werden die Nationalsozialisten keineswegs dämonisiert, sondern eher als Gesinnungsgenossen angesehen, die sich gelegentlich geirrt hätten. Hitler wird für seinen engstirnigen Nationalismus, für seine antirussischen und antislawischen Ressentiments kritisiert. Dies habe die Entstehung einer breiten paneuropäischen Allianz gegen die westli¬chen Demokratien verhindert.
Der Zusammenbruch des Dritten Reiches wird von Dugin im Allgemeinen bedauert. Das Dritte Reich habe zwar manche Postulate der Konservativen Revolution verfälscht, „dennoch stellte die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg eine verheerende Niederlage für die Ideologie des Dritten Weges dar“, schreibt Dugin in seinem Artikel „Die Konservative Revolution“, der 1992 in der ersten Ausgabe der Zeitschrift „Elementy“ erschien.
Indes betrachtet Dugin das Dritte Reich keineswegs als ein einheitliches Gebilde. Neben den unduldsamen Germanozentristen habe es dort durchaus auch weltoffene, gesamteuropäisch gesinnte Kräfte gegeben. Sie hätten an beinahe alle Völker Europas appelliert, um am Kreuzzug gegen die westlichen „Plutokratien“ und gegen den Kommunismus teilzunehmen. Diese völkerverbindende Ideologie vertrat nach Ansicht Dugins in erster Linie… die Waffen- SS (!), die in dem oben erwähnten Artikel als eine Art Insel der intellektuellen Freizügigkeit innerhalb des Dritten Reiches betrachtet wird:

„Statt eines engstirnigen deutschen Nationalismus… propagierte die SS die Idee vom einheitlichen Europa …, in dem den Deutschen keine besondere Rolle zukommen sollte. Die Organisation [SS] hatte einen internationalen Charakter, sogar ´nicht-weiße´ Völker waren hier vertreten …. Bei der SS handelte es sich um eine Art Ritterorden nach mittelalterlichem Vorbild mit solchen Idealen wie Armut, Disziplin, körperliche Askese.“

Unwillkürlich erinnert diese Lobeshymne auf die SS und auf die von ihr verkörperten „Sekundärtugenden“ an die berüchtigte Posener Rede Heinrich Himmlers vom Oktober 1943. Angesichts solcher Äußerungen mutet Dugins heutiger Versuch, sich zum Vorkämpfer gegen den sogenannten ukrainischen „Faschismus“ zu stilisieren, besonders bizarr an.

Dugins geopolitisches Konzept

Die „Geopolitik“ ist zur Zeit in den „national-patriotischen“ Kreisen Russlands en vogue. Mit ihrer Hilfe werden „wissenschaftlich“ (in Wirklichkeit pseudowissenschaftlich) begründete Strategien entworfen, die die Niederlage des sowjetischen Imperiums im Kalten Krieg ungeschehen machen sollen. Aleksandr Dugin avancierte in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Ideologen der „geopolitischen“ Revanche. Aber anders als unzählige imperiale Nostalgiker im heutigen Rußland, will sich Dugin mit der Wiederherstellung des früheren Zustandes keineswegs begnügen. Die Restauration der früheren Grenzen des russischen Reiches stellt für ihn nur die erste Stufe seines strategischen Plans dar. Denn das eigentliche Ziel des wiederhergestellten Imperiums solle der Kampf gegen die amerikanische Welthegemonie, also der Kampf um die Weltherrschaft, der Endkampf sein. In seinem bereits erwähnten Buch „Die Grundlagen der Geopolitik“ schrieb Dugin:

„Das Neue Imperium soll eurasisch, großkontinental und in weiterer Perspektive – Global (so im Original – L.L.) sein. Der Kampf der Russen um die Weltherrschaft ist noch nicht zu Ende“.

Setzt Dugin die Ideen der „klassischen Eurasier“ fort?

Dugin lehnt sich bei seinem geopolitischen Konzept nicht nur an einige rechtsradikale Autoren der Weimarer Zeit an, sondern betrachtet sich selbst auch als Erben der 1921 im russischen Exil entstandenen Eurasierbewegung. Dabei betreibt er einen Etikettenschwindel, wenn er sein ideologisches Konstrukt als „eurasisch“ bezeichnet. Denn das Ziel der „klassischen Eurasier“ war keineswegs die Zerstörung des Westens, sondern die Abschirmung Russlands bzw. des eurasischen Subkontinents von den kulturellen Einflüssen des Okzidents. Ihr Programm war keineswegs expansionistisch, sondern isolationistisch. Als ihr größtes traumatisches Erlebnis betrachteten sie den vorübergehenden Zerfall des russischen Reiches infolge der Revolution von 1917, und sie wollten eine erneute Auflösung der russischen Staatlichkeit um jeden Preis verhindern. Nicht die Beherrschung der Erde, sondern die Suche nach einer einigenden Klammer für das russische Vielvölkerreich interessierte sie. Sie wussten, dass der proletarische Internationalismus, mit dessen Hilfe die Bolschewiki das 1917-1920 zerfallene Imperium erneut zusammenfügten, das Reich auf Dauer nicht zementieren könne. Nationale Emotionen seien bei Arbeitern in der Regel wesentlich stärker als Klassensolidarität, meinte 1927 einer der Gründer der Eurasierbewegung, Nikolaj Trubetzkoj. Das russische Reich müsse deshalb, wenn es ein einheitlicher Staat bleiben wolle, einen neuen Träger der Einheit finden, und dies könne nur die eurasische Idee sein, die das Gemeinsame zwischen allen Völkern des Reiches hervorhebe, so Trubetzkoj.
Die Eurasier träumten von einer kulturellen und religiösen Synthese der Völker Eurasiens, von der Entstehung einer im Grunde noch nie dagewesenen eurasischen Nation – eines neuen politischen Subjekts, das zur Grundlage des erneuerten russischen Reiches werden sollte. Eine völlig utopische Vision, möchte man meinen. In der Tat. Man darf aber auf der anderen Seite nicht vergessen, dass die Zeit der Entstehung und der Blüte der Eurasierbewegung – die 1920er und die 1930er Jahre – die Zeit des beispiellosen Durchbruchs des Utopischen darstellte, des Aufkommens von Bewegungen, die Ziele zu verwirklichen suchten, die manche radikale Denker des 19. Jahrhunderts bereits formuliert hatten, die aber im Allgemeinen als völlig unrealisierbar galten. Im 20. Jahrhundert sollte sich aber zeigen, dass diese Utopien keineswegs so weltentrückt waren, wie man dies ursprünglich angenommen hatte. Warum waren dann die Eurasier derart erfolglos mit ihrem utopischen Vorhaben? Die Beantwortung dieser Frage geht indes weit über den Rahmen dieses Beitrags hinaus.
Was die Einstellung der „klassischen Eurasier“ zum Westen anbetrifft, so war sie ähnlich negativ, wie dies bei Dugin der Fall ist. Sie träumten allerdings nicht von einem Rachefeldzug gegen den Westen und von einer „Weltherrschaft“. Die Eurasier riefen ihre Landsleute lediglich dazu auf, das „Fenster nach Europa“, das Peter der Große geöffnet hatte, wieder zu schließen und sich dem Osten zuzuwenden.

Dugin vs. Putin

Es gehört zu den wichtigsten Anliegen Dugins, seine Revanche-Strategien Vertretern des politischen Establishments Russlands zu vermitteln. Zunächst, also in den 1990er Jahren, vermochte er damit noch keine allzu großen Erfolge zu erzielen. Denn dem Gedankengut Dugins fehlt jegliche Frische und Originalität. Hier werden im Wesentlichen die antiquierten Ideen der Weimarer Rechten aus der Rumpelkammer der Geschichte hervorgeholt, mit einigen Versatzstücken des Programms der bereits erwähnten Eurasierbewegung vermischt und dann als eine Art neue Erlösungsideologie propagiert.
Erst nach der Errichtung der Putinschen „gelenkten Demokratie“ im Jahre 2000 stiegen die Chancen Dugins, mit seinen extremistischen Ideen den innerrussischen Diskurs viel stärker als zuvor zu beeinflussen. Dennoch ist es Dugin zunächst nicht gelungen, seine Endkampfideologie in den Status eines offenen Regierungsprogramms zu erheben. Dies ungeachtet der Tatsache, dass er unzählige Lobeshymnen auf Putin verfasst hatte. Erst in der letzten Zeit begann sich die Putinsche Außenpolitik immer stärker an die Duginschen Postulate anzunähern. Der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine und sein Versuch, die ukrainische Staatlichkeit zu zerstören, lässt sich, wie bereits eingangs erwähnt, als eine Art Anlehnung an das von Dugin bereits 1997 entworfene Szenario verstehen. Dennoch haben sowohl der Autor des damaligen Drehbuchs als auch Putin bei seinem Versuch dieses Szenario in die Wirklichkeit umzusetzen, das Widerstandspotential der Ukrainer eindeutig unterschätzt. Der vom Kreml-Diktator geplante „Blitzkrieg“ fand bekanntlich nicht statt.

Die Unterschätzung des Westens

Was Putin mit Dugin zusätzlich verbindet, ist eine völlige Unterschätzung der Handlungsfähigkeit der westlichen Allianz, vor allem der USA.
Beide waren davon überzeugt, dass die vierjährige Präsidentschaft von Donald Trump den transatlantischen Bindungen den Todesstoß versetzt habe. Das Debakel der Nato in Afghanistan, das Trumps Nachfolger Biden hinnehmen musste, war für sie der endgültige Beweis für den weitgehenden Verfall des Westens. Dies bot aus ihrer Sicht den Gegnern des westlichen „Globalismus“ eine einmalige Chance, die alten Rechnungen mit den westlichen Siegern des Kalten Krieges zu begleichen. In seinem 2021 erschienenen Buch „Das große Erwachen gegen den Great Reset“ fordert Dugin die „Antiglobalisten“ aller Länder und Kontinente dazu auf, eine „Gegenoffensive“ vorzubereiten. Er schreibt:

„Amerika ist schwächer als je zuvor. Und das müssen wir ausnutzen…Der rasche Niedergang der globalen Hegemonie der USA eröffnet enorme Möglichkeiten auf der ganzen Welt…Solange die Dinge sind, wie sie sind, ist dies unsere historische Chance. Es wäre ein Verbrechen, sie zu verpassen“.

Ähnlich schätze anscheinend auch Putin die damalige Konstellation ein. Daher seine ultimativen und im Grunde unannehmbaren Forderungen an die USA und die Nato vom Dezember 2021. Beinahe alle Prämissen Putins wie auch Dugins, der sich als eine Art „Hauptstratege“ einer „antiglobalistischen Revanche“ versteht, erwiesen sich als falsch. Der von Dugin zu einem „senilen Joe“ karikierte Biden war nach dem Überfall Putins auf die Ukraine imstande, der westlichen Allianz zu einer wohl beispiellosen Geschlossenheit zu verhelfen. Die von Dugin erträumte sogenannte „antiglobalistische Koalition“, die neben Russland den schiitischen Iran, die sunnitische Türkei, China und Pakistan, Trumpisten und die europäischen Rechtspopulisten umfassen sollte, erwies sich hingegen als eine Chimäre. Bei der Abstimmung in der UNO-Vollversammlung über eine Resolution, die den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilte, sprachen sich bekanntlich nur 4 Staaten für Russland aus, 141 waren dagegen.
Trotz dieses Scheiterns der Duginschen Revanchestrategie führte der am 24. Februar begonnene Putinsche Versuch, sie auf ukrainischem Territorium zu verwirklichen, bereits zu derart verheerenden Folgen, dass man sich nun dessen bewusst wird, wie gefährlich die von den Extremisten unterschiedlichster Art entworfenen Endkampfszenarien sein können. Dies vor allem dann, wenn sie den Diktatoren, die sich jeglicher gesellschaftlicher Kontrolle entziehen, als Anleitung zum Handeln dienen.

Leonid Luks

Der Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte.

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