Was ist Dummheit?

Inzwischen werden große Teile der Bevölkerung als dumm bezeichnet. Nicht nur in intellektuellen Debattierclubs, sondern vor laufenden Kameras und Rundfunkmikrofonen. Zeit, das Phänomen Dummheit systematisch zu beschreiben. Teil 1.

Pegida Demonstration in Amsterdam Foto: Guido van Nispen. Lizenz: CC BY 2.0

Der Brexit, die Wahlen in den USA, die Stimmungen in verschiedenen europäischen Ländern, die sich in lautstarken Demonstrationen äußern, auf denen „Lügenpresse“ und „Merkel muss weg“ skandiert wird – all das führt dazu, dass immer mehr Beobachter im kleinen Kreis oder vor laufender Kamera zu dem Schluss kommen, dass die Leute eben dumm seien. In einem Interview hat es der Politikwissenschaftler Herfried Münkler es jetzt ausgesprochen:

es gibt große Teile des Volkes, die sind nicht besonders informiert, geben sich auch keine Mühe, glauben aber dafür umso besser genau zu wissen, was der Fall ist. Also: sie sind dumm, wenn ich das mal so zusammenfassen darf.

Dumm ist für Münkler also jemand, der zwar nicht viel über die Tatsachen weiß und sich auch keine Mühe gibt, etwas über die Tatsachen zu erfahren, auf der anderen Seite aber meint, Bescheid zu wissen. Münkler behauptet, dass große Teile des Volkes in diesem Sinne dumm sind. Allerdings widerspricht Münkler gleich im nächsten Satz der eigenen Diagnose, wenn er nämlich über die Möglichkeit spricht, dem dummen Volk Informationen vorzuenthalten, „indem wir ihnen bestimmte Informationen, die sie missverstehen könnten, missinterpretieren könnten, vorenthalten“. Münkler lehnt diesen Weg zwar ab, aber er gesteht damit ein, dass die „Dummen“ keineswegs an Informationen nicht interessiert sind, und dass sie durchaus versuchen, diese Informationen zu verstehen und zu deuten – sie tun es. Münkler zu Folge, aber irgendwie auf eine falsche Weise.

In dieser Situation scheint es gar nicht dumm zu sein, einmal einzuhalten und darüber nachzudenken, was das Dumme eigentlich ausmacht.

In der Ethik ist es schon lange anerkannt, nicht nur nach dem Guten, sondern auch nach dem Bösen zu fragen. Aber ansonsten fragen wir in der Philosophie wir meist nur nach der positiven Seite, etwa nach der Vernunft, oder nach dem Vernünftigen, und nur selten nach dem Dummen. Wir fragen auch nach dem Schönen, aber nicht nach dem Hässlichen. Wir haben, so scheint es, keine große philosophische Übung darin, nach den negativen, den schlechten Seiten unseres Mensch-Seins zu fragen.

Wann bin ich dumm?

In jedem Fall gibt es eine Parallelität zwischen dem Bösen und der Dummheit. Beides ist etwas, was wir spontan ablehnen und vermeiden wollen. Der Mensch soll weder böse noch dumm sein. Gleichzeitig ist es aber dem Menschen vorbehalten, überhaupt böse oder dumm sein zu können. Tiere sind weder böse noch dumm. Beides sind Möglichkeiten, die nur einem Wesen mit Selbstbewusstsein möglich sind.

So, wie das Böse ein Gegenstück hat, nämlich das Gute, so muss auch die Dummheit ein Gegenstück haben. Man könnte vermuten, dass das die Klugheit ist, aber damit ist nicht viel gewonnen, denn was klug ist, ist genauso unklar, wie, was dumm ist.

Fangen wir mit einer phänomenologischen Betrachtung an, fragen wir, wie es ist, dumm zu sein. Gibt es das Erlebnis, die Erfahrung der eigenen Dummheit? Auf jeden Fall, und das unterscheidet die Dummheit vielleicht grundsätzlich von der Bosheit. Dass ich (manchmal) dumm bin, kann ich mir weit selbstverständlicher eingestehen, als dass ich böse bin. Das liegt vielleicht daran, dass ich meine Dummheit auch eher akzeptieren kann als meine eigene Boshaftigkeit.

Ein Beispiel: Ich treffe mich abends mit Freunden, es werden fröhliche Stunden. Ich weiß, dass ich am nächsten Morgen früh aufstehen muss und bereits am Vormittag einen wichtigen Termin habe, bei dem ich geistig wach sein muss. Trotzdem sitzen wir lange zusammen, ich mag nicht ins Bett gehen, das eine oder andere Glas Rotwein wird gelehrt. Am nächsten Morgen quäle ich mich aus dem Bett, weiß, dass ich einen sehr anstrengenden Tag vor mir habe, und während ich mit halb geschlossenen Augen einen Kaffee zubereite, denke ich, dass es sehr dumm war, ausgerechnet an diesem Abend so lang mit den Freunden zu sitzen und auch noch Wein zu trinken. Klüger wäre es gewesen, zeitig ins Bett zu gehen, um ausgeschlafen zu sein.

Im Nachhinein klüger?

Zunächst gibt es also die Erfahrung, dass ich im Nachhinein meine eigene Handlung als dumm beurteile. Ich habe mich zu einer Handlung entschieden und entsprechend gehandelt, und urteile später, dass diese Entscheidung und diese Handlung dumm waren. „Das war dumm von mir“ sage ich dann. Dieses Urteil hat mit den Ergebnissen oder den Konsequenzen meines Handelns zu tun, aber nicht allein damit, dass die Ergebnisse nicht meinen Erwartungen entsprechen oder die Konsequenzen nicht beabsichtigt waren.

Genau genommen gibt es drei Fälle, wie es zu der Beurteilung einer eigenen Handlung als dumm kommen kann. Erstens: Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, das, was meine Handlung bewirkt hat, ist nicht das, was ich bewirkten wollte – und ich hätte es besser wissen können. Das ist z.B. der Fall, wenn ich im Studium eine Prüfung verhaue, weil ich mich nicht ordentlich vorbereitet habe. Ich hätte wissen können, dass es nicht reicht, am letzten Tag vor der Prüfung die Vorlesungsmitschriften durchzuschauen, und ich hätte auch genug Zeit gehabt, um mich vorzubereiten.

Zweitens: das Ergebnis ist zwar das gewollte, die beabsichtigte Wirkung ist eingetreten, aber der eigentliche Zweck meiner Handlung ist nicht eingetreten – und ich hätte das zuvor bereits so beurteilen können. Ich möchte mit einer Angebeteten gern essen gehen, und um sie dazu zu überreden, suche ich ein besonders teures Restaurant aus. Sie nimmt meine Einladung an, ich investiere viel Geld und meinen ganzen Charme, aber sie will mich nicht wiedersehen. Ich ärgere mich über meine Dummheit, hätte ich doch wissen können, dass sie sich wegen mir nicht von ihrem gegenwärtigen Freund trennt.

Schließlich: ich habe zwar das Ergebnis erreicht, das ich gewollt habe, aber es hatte negative Konsequenzen, die den Zweck, den Nutzen im Nachhinein aufwiegen – und ich hätte das zuvor bereits absehen können. Das ist zum Beispiel bei meinem Abend mit den Freunden der Fall: Wir haben ein paar schöne, lustige Stunden miteinander, aber am nächsten Tag brummt mir der Schädel und ich schaffe nicht das, was ich mir vorgenommen habe.

Die Beispiele zeigen schon, dass es ein ziemlich merkwürdiges Urteil ist, wenn ich etwas im Nachhinein als dumm bezeichne. Ich kann nicht einfach sagen: Wenn diese und jene Bedingungen vorliegen, dann ist die Handlung in jedem Falle dumm. Ob ich mich selbst in einer bestimmten Situation im Nachhinein als dumm ansehe, hängt von meinen Präferenzen und meinen Wünschen, vor allem aber auch von meinen Ansprüchen an mich und meinem Umgang mit meinen eigenen Schwächen oder Leidenschaften ab. Selbst mit schwerem Kopf kann ich mir sagen: Aber der Abend war schön – und den Rest bekomme ich schon hin. Und auch den Abend mit der Angebeteten kann ich in guter Erinnerung behalten, auch wenn ich meine Ziele – vorhersehbar – nicht erreicht habe.

Die Tatsache, dass ich vorher bereits hätte wissen können, dass die Handlung auf eine der drei Weisen falsch ist, scheint jedenfalls wesentlich für das Selbsturteil der Dummheit zu sein. Wenn ich ein Wissen nicht habe, welches ich bräuchte, um ein ungewolltes Ergebnis meines Handelns vorwegnehmen zu können, dann ist meine Handlung nicht unbedingt dumm. Wenn ich bestimmte Zusammenhänge nicht kenne, die Auswirkungen auf mein Handeln haben, sodass das Ergebnis nicht das Gewünschte ist, dann ist es auch nicht unbedingt dumm, das zu tun, womit ich glaube, meine Ziele erreichen zu können.

„Et hätt noch immer jot jejange“

Allerdings gibt es hier eine Einschränkung: Wir beurteilen manche Situationen als unübersichtlich, wir sagen, dass wir wissen, dass wir nicht genug Informationen haben, oder dass wir die Zusammenhänge nicht kennen. Auch dann kann es sein, dass wir im Nachhinein eine eigene Handlung als dumm beurteilen, weil wir uns sagen, dass wir hätten wissen oder wenigstens vermuten können, dass die Sache „schief geht“ weil wir eben nicht genug gewusst haben.

Wenn ich leichtsinnig in die Berge gehe und einem unbekannten Pfad folge, der immer schlechter und schwieriger wird, dann ist es dumm, immer noch weiter zu gehen. Wenn die Sache schief geht und ich die Bergrettung rufen muss, dann werde ich mich über meine Dummheit ärgern. Ich werde nicht sagen: Ich konnte doch nicht wissen, dass der Weg nicht mehr besser wird, ich habe gedacht, es könnte doch bald wieder einfacher werden. Solche Dummheit bezeichnen wir zumeist als Naivität. Ich sage mir, dass ich naiv war, auf eine Verbesserung der Situation zu hoffen. Ich hätte es, aus meiner allgemeinen Lebenserfahrung heraus, besser wissen können, auch wenn mir die konkreten Umstände vorher nicht bekannt sein konnten. Vielleicht würde ich auch sagen: Es war dumm, dass ich mich nicht vorher besser informiert habe. Aber es gibt auch Fälle, in denen gibt es keine weiteren Informationen – und vielleicht ist es gerade dann dumm, etwas zu tun, ohne Bescheid zu wissen, was damit auf mich zukommt.

Es gibt jedenfalls einen wichtigen Unterschied zwischen der Dummheit in den ersten Fällen und der Naivität. In den ersten Fällen sagen wir, dass wir eigentlich alles gewusst haben, was wir hätten wissen müssen, dass wir aber nur nicht genug nachgedacht haben. Dieses mangelnde Nachdenken beurteilen wir als Dummheit. Wenn wir aber in unübersichtlichen Situationen handeln, und dabei schon vermuten, dass wir einige wichtige Informationen nicht haben und Zusammenhänge nicht kennen, dann nennen wir das nicht unbedingt dumm, auch nicht zwingend naiv – vielleicht nennen wir es risikovoll. Als dumm bezeichnen wir dieses Handeln erst, wenn wir wenigstens wissen, dass das Risiko, dass etwas schief geht, sehr hoch ist.

Das Beispiel zeigt auch, dass Naivität nicht unbedingt Dummheit sein muss: Jeder Entdecker braucht diese Naivität, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Auch die Bewohner der schönen Domstadt Köln sind für diese Naivität bekannt, sie haben diese Einstellung zu ihrem Grundgesetz gemacht, dessen zentrale Aussage bekanntlich lautet: „Et hätt noch immer jot jejange“.

Wir hatten oben angenommen, dass Klugheit das Gegenstück zur Dummheit ist. Aber ist das wirklich so? Zur Klugheit gehört Wissen und die Fähigkeit, aus diesem Wissen durch Nachdenken die richtigen Schlüsse für das Handeln ziehen zu können. Jetzt haben wir gesagt, dass wir wenigstens das eigenen Handeln im Nachhinein auch als dumm ansehen, wenn wir eben auch – wenigstens prinzipiell – das relevante Wissen hatten – aber eben nicht genug nachgedacht haben. Dumm nennen wir es, wenn wir wider besseres Wissen etwas getan haben, was zu absehbaren Folgen geführt hat, die wir eigentlich nicht gewollt haben können. Also gehört Klugheit dazu, das eigene Handeln im Nachhinein als dumm beurteilen zu können. Wenn wir aber das nötige Wissen gar nicht hatten, oder die wichtigen Zusammenhänge gar nicht kannten, dann werden wir auch später nicht sagen, dass wir dumm gehandelt haben. Allenfalls reden wir dann davon, naiv oder zu risikobereit gewesen zu sein.

Bin ich zu dumm dafür?

In unserem Selbsturteil gibt es noch eine andere Verwendung des Begriffs Dummheit. Wir bezeichnen uns als dumm, wenn wir geistig etwas nicht vermögen, was wir für nötig halten, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen. „Zu dumm“, das kann bedeuten: Ich weiß nicht alles, was nötig wäre. Es kann auch bedeuten: „Ich besitze das notwendige geistige Vermögen nicht, um aus dem, was ich weiß, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen“. Meine Selbst-Einschätzung als „dumm“ ist dann zumeist absolut: Wenn ich der Meinung bin, dass ich nur momentan nicht die nötigen Kenntnisse oder Fähigkeiten habe, mir diese aber verschaffen könnte, dann würde ich mich nicht als dumm, sondern eben allenfalls als nicht ausreichend informiert oder geschult bezeichnen. Meistens sage ich dann nicht „Ich war dumm“ sondern „Ich bin (überhaupt) zu dumm dafür“. Wir könnten das erste als situative Dummheit, das zweite als prinzipielle Dummheit bezeichnen.

Wenn ich etwa trotz eifriger Vorbereitung durch die Prüfung rausche, weil ich den Inhalt des Lernstoffes einfach nicht begreife, dann sage ich „Ich bin zu dumm dafür!“ Es hat nichts damit zu tun, dass ich meine, in der konkreten Situation wider besseres Wissen falsch gehandelt zu haben. Ich halte mich prinzipiell für „zu dumm“ ein Ziel zu erreichen.

Also hätte Dummheit, wenigstens in dieser Verwendungsweise, doch etwas mit Unwissenheit zu tun? Man darf nicht vergessen, dass eine solche Beurteilung als dumm meist gar nicht aus einer ursprünglichen Selbst-Beurteilung, sondern oft aus einer – vielleicht bereitwillig angenommenen – Fremdbeurteilung kommt. „Du kannst das sowieso nicht beurteilen“ ist oft eine Behauptung, die den Menschen, der sie annimmt, in Unmündigkeit halten soll. Wir gehen fürs weitere davon aus, dass niemand wirklich „zu dumm für irgendetwas“ ist. Es mag geistige Fähigkeiten geben, über die nur wenige verfügen, aber die Handlungsoptionen, die sich daraus ergeben – etwa eine neue physikalische Theorie aufzustellen oder eine Schach-Weltmeisterschaft zu gewinnen, sind für die meisten Situationen, die für unser Leben in unserer Welt wirklich bedeutsam sind, zu vernachlässigen.

Es scheint so, als hätten die prinzipielle Dummheit und die situative Dummheit nichts miteinander zu tun. Aber das ist nicht der Fall, sie hängen, wenn wir genau hinsehen, so eng miteinander zusammen, dass wir das gleiche Phänomen dahinter erkennen können: Wer sich als prinzipiell zu dumm für ein Problem beurteilt, der denk nämlich gleichzeitig, dass es dumm war, sich dieses Problem überhaupt vorzunehmen. Warum hab ich überhaupt angefangen, Maschinenbau zu studieren, ich wusste doch, dass man da Mathematik braucht und dass ich zu dumm für Mathematik bin! Genau genommen ist das Erleben meiner prinzipiellen Dummheit immer das Eingeständnis, dass ich zuvor einmal in einer bestimmten Situation so dumm war, mich auf „das alles, was ich sowieso nicht kann“ überhaupt einzulassen.

Die Reue

Wenn ich etwas Dummes tue und das im Nachhinein auch als dumm beurteile, dann bereue ich es. Ich sage: Ich hätte es nicht tun sollen, oder ich hätte etwas anderes tun sollen. Damit bleibt, dass ich mich selbst als dumm empfinde, wenn ich eine Handlung im Nachhinein bereue weil ich zu dem Schluss komme, dass ich das Ergebnis nicht gewollt habe, und dass ich das bereits vorher hätte wissen können. Diese Begriffsbestimmung der eigenen Dummheit umfasst auch den zuletzt besprochen Fall, in dem ich einschätze, dass ich „zu dumm“ bin, ein Ziel überhaupt anstreben zu können – denn zumeist ist damit die Reue darüber verbunden, dass ich mir die nötigen Mittel zuvor nicht angeeignet habe oder dass ich überhaupt versucht habe, etwas zu tun, wofür ich „eigentlich zu dumm“ bin.

Jörg Friedrich

Jörg Friedrich

Der Philosoph und IT-Unternehmer Jörg Friedrich schreibt und spricht über die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Denkens. Aufsehen erregte sein Buch Kritik der vernetzten Vernunft, in dem er zeigte, dass digitales Denken nicht durch Computer und Internet entstanden ist, sondern umgekehrt: das digitale Denken hat sich seine passenden digitalen Medien geschaffen . Friedrich ist Diplom-Meteorologe und Master of Arts in Philosophie. Sie erreichen Jörg Friedrich per E-Mail: joerg.friedrich@diekolumnisten.de

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