Sicher, sicher, kleiner MUC

Unser Kolumnist wollte eine Woche Urlaub machen und sich entspannen. Der Plan ging nicht ganz auf.


Ich mache nicht viel Urlaub. Eine, maximal zwei Wochen im Jahr. Nicht weil ich nicht gerne reisen würde, sondern weil mich die Aktenberge schrecken, die sich nach einem längeren Urlaub aufbauen und deren Abtragung den schönen Erholungseffekt ganz schnell wieder vernichten. Für mich hat sich der Kurzurlaub per Kreuzfahrt als ideale Entspannung ergeben. Man muss nichts tun, nicht mal aufräumen, bekommt leckeres Essen, fährt nachts sanft von den Wellen gewiegt von Ort zu Ort, hat – wenn man nicht irre ist und das Satellitentelefon verwendet – keine Telefonverbindung und ist meist mit netten Menschen unterwegs.

Da das Rheinland nicht über einen Seehafen verfügt, ist lediglich die Anreise zum jeweiligen Abfahrtshafen mitunter etwas beschwerlich. Früher bin ich meistens mit dem Auto angereist. Das waren immer gut 1000 Kilometer, die sich aber über Nacht ganz zügig bewältigen ließen. Um auch diese Anstrengung zu vermeiden, habe ich bei den letzten Malen die Fluganreise bevorzugt. Man steigt in Köln oder Düsseldorf in den Flieger und schwuppdiwupp ist man in Venedig oder auf Malta oder wo auch immer. So sollte es auch dieses Mal sein. Der Flug war zwar blöde gestückelt, erst Köln – München, da vier Stunden Aufenthalt, dann München – Venedig. Macht nichts, dachte ich. München ist eine schöne Stadt und der MUC ein feiner Flughafen mit einem geilen Biergarten vor der Tür. Es hätte so schön sein können.

Abflug Köln/Bonn

Also morgens um halb fünf in Köln die Koffer aufgegeben – wobei mir die doppelte Bedeutung dieses Wortes da noch nicht bewusst war – und zügig nach München. Kurz vor acht waren wir im berühmten Terminal 2 des MUC. Und da begann das Grauen.

FJS München

Kaum waren wir angekommen, wurde uns bedeutet, der Sicherheitsbereich sei gesperrt. Man suche eine Person. Oh, Oma Bin Laden ist in München. Spannend. Da wir ja noch vier Stunden Zeit hatten, kein Grund zu Aufregung. Raus aus dem Terminal, eine Currywurst an der lustigen Bude zwischen den Terminals verspeist und dann wieder rein. Kurz danach die Info, dass der Flug nach Venedig gecancelt sei. Ach, macht ja nichts. Es wird schon eine Umbuchungsmöglichkeit geben. Wir sind doch mit Lufthansa unterwegs und nicht mit einer Billigairline. Wären wir besser mal, denn nun fing der Horror erst an.

Vor dem Lufthansaschalter sammelten sich binnen kürzester Zeit ein paar tausend gestrandete Passagiere. Es gab keine Warteschlangen, sondern Menschen aller Nationen und Sprachen versammelten sich als geballte Masse vor den paar Schaltern. Es war wie bei einem Rockkonzert ohne Ton. Obwohl nicht gedrängelt wurde, verdichtete sich die Masse zusehends. Immerhin ging es millimeterweise weiter. Ich habe ziemlich genau fünf Stunde benötigt, um einen Meter mit der Masse nach vorne zu kommen. Wo diejenigen geblieben sind, die es bis zum Schalter geschafft haben, konnte niemand beantworten. Es kam jedenfalls keiner zurück nach hinten. Der Tag ging so Stunde um Stunde dahin. Mittlerweile waren 32000 Passagiere im Terminal eingesperrt.

Ob es da eine Klimaanlage gab, kann ich nicht sagen, falls ja, war die an dem Tag in Urlaub. Immerhin schaffte die Feuerwehr es, mit zwei Gebläsen ein bisschen Luft von draußen ins Terminal zu blasen, was trotz des damit verbundenen Benzingeruchs ganz angenehm war. Außerdem wurde vor dem Terminal ein mobiles Krankenhaus errichtet, um Kollabierte zu versorgen. Nun ja, ich war noch voller Hoffnung, dass die berühmte Bundespolizei des Heimathorstes es in seiner Heimatstadt mit Hilfe der Flughafensecurity schon schaffen würde, das drohende Chaos in den Griff zu bekommen. Plötzlich sah ich zwei Polizeibeamte neben mir und fragte ganz höflich, ob es nicht sinnvoll sei, die Massen vor den Lufthansaschaltern mithilfe von Flatterbändern in geordnete Schlangen zu verwandeln und die Anwesenden zu bitten, pro Familie nur einen Verhandler in der Schlange zu halten. In einer dem Hochdeutsch ähnelnden Sprache antwortete derjenige Polizist, der die Sprechrolle übernommen hatte so etwas wie, Mei des sind hier zuviel Leid, des kriage mia ned hin. Meinen Einwand, wenn es weniger Leute wären, wäre ihr Auftritt ja gar nicht erforderlich, ignorierte er und ging weiter. Der sprachlose Kollege guckte nur etwas stier.

Durst

Nun war es bereits kurz vor 18 Uhr. Ungefähr jeder Hundertste hatte ein kleines Fläschchen Wasser von den Sanitätern bekommen, andere kauften das restliche Wasser an den Bars für rund 4 Euro pro Flasche. Ich wollte den Platz vor dem Counter nicht aufgeben. Da sprach plötzlich ein Lufthansamensch, dass die Schicht gleich vorbei sei und die Schalter am nächsten morgen ab 8 Uhr wieder geöffnet würden. Eine kurzen Moment sah es nach Revolte aus und auch ich war bereit, mein Wasserfläschchen Richtung Schalter nach vorne zu werfen. Der Vogel erzählte da vorne noch irgendetwas unhörbares und mein sichtlich erregter Nachbar schrie, bereits im 17. Jahrhundert sei da Megafon erfunden worden. Wusste ich gar nicht. Man kann immer etwas lernen. Im Schalter tauchten Sicherheitskräfte auf. Die Revolution wurde abgeblasen.

Nach kurzer Zeit drehte die Menge sich um, denn da saß auf einer Blechkiste tatsächlich leicht erhöht – ich weiß nicht, ob er die Matussek-Leiter erklommen hatte – ein Polizist mit einem Megafon.

Okay, er hielt das die meiste Zeit ca. 40 cm von seinem Mund entfernt und vergaß auch, den Knopf zu drücken. Aber immerhin. Nachdem er für uns Unverständliches zur Menge gesprochen hatte, rief der Amerikaner neben mir „In english, please“. Mangels eigenen Megafons blieb diese Bitte allerdings unerhört. Merkliste, Megafon kaufen und stets mitführen.

Nun wurde uns bedeutet, wir sollten ans andere Ende des Terminals gehen und dort an einen Schalter 470, an dem wir Tickets für den ICE nach Frankfurt und Hotelgutscheine bekämen.

Wir könnten dann am nächsten Tag von Frankfurt aus nach Bari fliegen und das Schiff dort entern. Also brav in der Schlange – ja, da gab es Schlangen – stehen. Um 19:02 Uhr, der ICE sollte um 19:22 ab München Hauptbahnhof losfahren, erklärte uns ein weiterer Schildkrötenmann der Lufthansa, er könne uns kein Ticket für den ICE ausstellen, da das nur für Inlandsflüge möglich sei. Ob man es in 20 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof schafft, konnte mir dieser freundliche Bayer auch nicht erklären.

Die Frage meiner Frau, ob Bayern denn jetzt schon Ausland sei, verneinte er. Aber Venedig sei Ausland. Okay, da wären wir ja auch gerne hingeflogen, aber den Flug gab es nur noch im Buchungssystem der Lufthansa, was später zu einem weiteren Problem werden sollte.

Feldbetten

Im Terminal wurden Feldbetten aufgestellt.

Da packte mich Verzweiflung und eigentlich wollte ich nur noch nach Hause. Dieser Verzweiflung machte ich mir bei Facebook Luft.

Und dann geschah etwas wunderbares. Hilfsangebote ohne Ende. Übernachtungsangebote für München und Frankfurt wie z.B. von Katja Thorwart, die uns – selbst im Ausland weilend – ihre Wohnung anbot, aber auch von vielen anderen und Fahrangebote. Der Knüller war das Angebot unseres Freundes Michael Welslau, der sich gleich am Kaiserstuhl in sein Auto setzte und mit Frau Manuela zum MUC kam, um uns gerade noch pünktlich nach Frankfurt zu bringen. Die Rührung, die all diese ernstgemeinten Hilfsangebote auslösten, spülten einen Teil meiner Verzweiflung weg. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Alles wird gut, dachte ich.

No way out

Dann der nächste Schock. In Frankfurt teilte uns ein sehr nette und kompetente Lufthansamitarbeiterin mit, wir seien zwar in München auf den Flug nach Bari gebucht worden, allerdings hätte die Schildkröte in München wohl vergessen, uns in München aus dem Flug nach Venedig auszubuchen. Deshalb könne sie uns keine Flugtickets ausdrucken. Immerhin schaffte sie es, einen Vorgesetzten zu erreichen, der ihr das Okay gab, uns trotzdem Karten zu geben. In letzte Minute schafften wir den Flieger. Das geplante Frühstück fiel aus.

In Bari war dann allerdings wider Erwarten kein Gepäck. Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht. Vielleicht ist es ja jetzt da oder vielleicht ist es auch in Mexiko oder auf Bali. Also Verlustmeldung in Bari machen. Die Frau sprach nur Italienisch, nicht einmal Englisch. Gemeinsam mit 25 anderen Betroffenen warteten wir auch da geduldig, bis der letzte seinen Zettel hatte. Dann wurden wir von MSC abgeholt und als „Naked Cruiser“ an Bord gebracht. Verschwitzt, erschöpft und total am Arsch.

Die Koffer würden uns nachgeliefert, hieß es. Heißt es noch heute, wo wie schon längst zurück sind. Hui, wir durften unsere Wäsche an Bord kostenlos waschen lassen, bekamen ein Notfall-Pack mit einem T-Shirt von MSC, einer Miniaturzahnbürste und einer Zahnpastatube „dental care“ aus dem Bestand der sieben Zwerge. Mit dem Kamm wäre auch Schneewittchen nicht durch ihre Haare gekommen.

Und so ging es Tag für Tag. Ein Stündchen an der Rezeption, keine Neuigkeiten, na dann bis morgen. Klamotten in die Wäschetüte, früh ab ins Bett und hoffen, dass die Sachen morgens gewaschen zurück kommen. Meine kluge Frau hatte immerhin eine Wechselgarnitur für jeden von uns eingepackt, so hatten wir wenigstens eine, wenn auch minimalistische Kleiderwahl. Aber so ganz ohne Kosmetika, Deo, Sonnencreme und all den Firlefanz den man so einpackt, fühlt man sich nicht wirklich wohl.

Wir bekamen von MSC insgesamt 425.–€ auf unser Bordkonto gutgeschrieben, allerdings nur um dieses an Bord auszugeben. Und gucken Sie mal, was so ein blödes Armanihemd in den Nobelläden kostet. Und Sonnencremetübchen für 30.-€ ist auch nicht so meins. Eine Sonnenbrille von Ray Ban wäre aber eventuell für das Geld drin gewesen.

Hot as ICE

Immerhin hat auch eine einwöchige Kreuzfahrt ein Ende und diesmal freute ich mich so richtig darauf, nach Hause zu kommen. Aber auch das klappte nicht wie geplant. Erst hatte der Flug von Venedig nach Frankfurt eine Stunde Verspätung, dann latscht man im Frankfurter Flughafen 40 Minuten von der Ankunftszone bis zum Fernbahnhof. Und dann stellt man fest, dass der ICE nicht nur Verspätung hat, sondern auch nicht die normale Hochgeschwindigkeitsroute nach Köln nehmen kann, sondern wegen eines „Notarzteinsatzes im Gleis“ über die Rheinschiene tuckerte wie Lukas, der Lokomotivführer mit seiner Emma. Statt um 22 Uhr waren wir erst um kurz vor 0 Uhr in Köln. So weit so schlecht.

Was unsere Koffer in der Zwischenzeit so gemacht haben, kann niemand uns sagen. Vielleicht haben die ohne uns einen schönen Urlaub gemacht. Egal wen man fragt, – Lufthansa, Flughafen oder MSC – jeder erzählt etwas anderes. Sicher scheint nur, dass sie in der Maschine nach München waren. Ob sie da ausgeladen wurden, weiß man nicht. Kann sein oder auch nicht. Vielleicht wurden sie nach Bari geschickt, vielleicht nach Frankfurt. Wozu gibt es überhaupt diese Kofferaufkleber mit dem Strichcode? Ist das nur eine Verzierung?

Auslöser dieses ganzen Chaos, das ja nicht nur uns, sondern 32000 weitere Passagiere betraf, war ein eigentlich banaler Vorgang. Eine Frau war angeblich wegen eines nicht in dem vorgeschriebenen Plastikbeutel verpackten Fläschchens an der Sicherheitsschleuse zurückgeschickt worden. Nachdem sie sich diesen doofen Beutel, der offenbar Flüssigsprengstoff ebenso wie Nowitschok vollständig neutralisiert, erworben hatte, ging sie erneut durch die Kontrolle, offenbar ohne dass das jemandem dort auffiel. Ja, die Damen und Herren an den Kontrollen haben einen schlecht bezahlten Scheissjob und da mag man sich auch mal lieber mit dem feschen Bundespolizisten oder einer Flughafenmitarbeiterin unterhalten, statt seinen Sicherheitsbereich im Auge zu halten. Irgendwem fiel das aber blöderweise auf und da gingen die Alarmglocken an. Die Person musste nun auf Deibel komm raus gefunden werden. Klappte nicht, weil deren Flieger im Gegensatz zu denen der 32000 längst mit ihr abgeflogen war. Was für ein Affentheater.

Übersichert

Sicherheit ist wichtig, gerade auch im Flugverkehr. Ich bin grundsätzlich froh, dass da nach Waffen, Sprengstoff und Giften gesucht wird. So wie das im Moment abläuft, bringt das allerdings nicht viel. Kann mir mal jemand erklären, was das hier soll?

Behälter mit Flüssigkeiten und gelartigen Produkten dürfen bis zu 100 ml fassen (aufgedruckte Höchstfüllmenge).
Ein Plastikbeutel (transparent, wieder verschließbar, max. 1 Liter) pro Person für alle Produkte.

Ich darf also 1000 ml in 10 Portionen mitnehmen, aber nicht 100 ml in einer 120ml-Flasche? Und was soll dieser doofe Beutel, den ich ja an Bord problemlos wieder öffnen kann, weil er wiederverschließbar sein muss? Okay, das macht den Beutelverkäufer reich, aber sonst?

Bei der zusammengepferchten Menschenmasse hätte ein Terrorist seine Freude gehabt. Vor der ersten Etage aus hätte man mit seinem im Handgepäck befindlichen Gewehr oder einer Handgranate ein beeindruckendes Gemetzel anrichten können. Sicherheit scheint sich nur auf den reinen Flugbetrieb zu beziehen, denn in das Terminal selbst kommt ja jeder ohne irgendeine Kontrolle hinein. Das war mir schon immer unheimlich. Ob ich nun im Flieger oder vor der Gepäckaufgabe erschossen werden, ist mir relativ egal. Mit einer fetten Bombe im Handgepäck müsste man nur warten, bis ein Mittäter ohne Waffen und Sprengstoff, stattdessen mit einer 500 ml Flasche Wasser durch den Sicherheitsbereich an der Kontrolle vorbeikommt, dann zigtausende im Terminal eingesperrt werden und das große Schlachten kann beginnen. Die Sicherheit der Eingepferchten ist offenbar nicht so wichtig. Es kann auch nicht sein, dass man in einer solchen Situation nicht für jeden Betroffenen für ausreichend Trinkwasser und Nahrung sorgt. In meiner unmittelbaren Umgebung bekamen erst mal die Polizisten was zu trinken. Nicht dass ich das denen nicht gegönnt hätte, aber seltsam aussehen tut das schon.

Vielleicht brauchen Flughäfen neben einem qualifizierten Sicherheitspersonal auch eine Art Videoschiedsrichter, der bevor der ganz große Punk ausgerufen wird, sich mal ansieht, wer denn da in welcher Weise durch die Schleuse gegangen ist. Eine Portion Augenmaß könnte da helfen.Und nein, hier geht es nicht um racial profiling, sondern einfach darum, sich die konkrete Situation noch mal anzusehen.

Der Münchner Flughafen ist mit angeblich mehr als 400 Kameras besser überwacht als die Münchner Justizvollzugsanstalt, wo es etwa 300 Kameras gibt. Da liegt vielleicht ein Problem des Informationsoverkills vor, wenn die ständigen Aufnahmen dieses Spähuniversums nicht in Echtzeit von richtigen Menschen ausgewertet werden können. Ansonsten hätte man problemlos feststellen können, dass die potentiell „gefährliche Frau“ zum Zeitpunkt der Sperrung schon längst mit ihrem Flug in der Luft war, statt 32000 Menschen einen ganzen Tag lang sinnlos zu quälen.

Ein paar Tage später kam es am Frankfurter Flughafen zu einem ähnlichen Ereignis. Hier war es eine vierköpfige Familie, die den Sicherheitsbereich passierte, obwohl ein Sprengstofftest positiv war. Wie kann es sein, dass es am Ende des Kontrollbereichs keine automatisch schließenden Türen gibt, wenn der Sprengstoffdetektor anschlägt? Muss ich nicht verstehen.

Quo Vadis Koffer?

Ich bin sehr gespannt, ob und wann unsere Koffer wieder auftauchen. Ich bin sehr gespannt, wie viele andere Passagiere eine ähnliche Odyssee erlebt haben. Und ich bin sehr gespannt, ob es irgendwelche Entschuldigungen und Wiedergutmachungen vom Flughafen München, der Lufthansa oder MSC geben wird oder ob die versuchen werden, sich herauszuwinden. Einen solchen organisatorischen Totalausfall insbesondere auch im Bereich der Kommunikation habe ich jedenfalls noch nie erlebt und das ist auch keine höhere Gewalt, sondern jedenfalls ein massives Organisationsverschulden, von wem auch immer. Da sollten die Verantwortliche noch einmal ganz genau hinschauen, wie man derartig überzogenen Wahnsinn künftig verhindern kann. Ich hätte da schon ein paar Tipps.

Und ich hoffe, unsere Koffer hatten einen schönen Urlaub.

Heinrich Schmitz

Heinrich Schmitz

Heinrich Schmitz ist Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Blogger. In seiner Kolumne "Recht klar" erklärt er rechtlich interessante Sachverhalte allgemeinverständlich und unterhaltsam. Außerdem kommentiert er Bücher, TV-Sendungen und alles was ihn interessiert- und das ist so einiges. Nach einer mit seinen Freital/Heidenau-Kolumnen zusammenhängenden Swatting-Attacke gegen ihn und seine Familie hat er im August 2015 eine Kapitulationserklärung abgegeben, die auf bundesweites Medienecho stieß. Seit dem schreibt er keine explizit politische Kolumnen gegen Rechtsextreme mehr. Sein Hauptthema ist das Grundgesetz, die Menschenrechte und deren Gefährdung aus verschiedenen Richtungen.

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