Störer der Nachtigall – Blogschau Literatur III

Kolumnist Sören Heim liest sich wieder einmal durchs Netz.

pixabay, gemeinfrei

Auf geht’s zur dritten Ausgabe der Blogschau Störer der Nachtigall – Sören liest sich  durchs Netz. Diesmal kurz, knackig und ohne lange Vorrede.

Schätze und Sätze berichtet über Snooker in Kairo, einen Roman aus den Jahren nach der Revolution ’52, der nach über 50 Jahren auf deutsch erscheint.

Bei Bingereader geht es um Mary Shelleys Frankenstein, einen der ersten Texte überhaupt, der die zentralen Konflikte der Moderne wirklich durchdringt und dann auch noch auf ein so überzeugendes Bild bringt.

Über das Sterne-Bewertungssystem denkt Lesen in vollen Zügen nach. Auch ich habe hier darüber schon geschrieben.

Tell Review ergründet die Faszination von Laurence Sterne, Lustauflesen berichtet von neuen Entwicklungen im Ulysses-Übersetzungs-Streit.

Wissenswertes rund um den Gedichtband frelsi / freiheit von Linda Vilhjálmsdóttir, die mit der Auszeichnung „Europäischer Dichter der Freiheit“ bedacht wurde, berichtet Wolfgang Schifferer, nebst Hinweisen zur Übersetzung aus dem Isländischen.

Bonaventura entdeckt argumentative und strukturelle Schwächen in Anatol Stefanowitschs Eine Frage der Moral.

Als Antigone vor den Toren Londons stellt BritLitScout Home Fire von Kamila Shamsie vor. Der Roman steht auf der Longlist für den Women’s Prize for Fiction 2018, die man bei Schiefgelesen einsehen kann.

Tilman Winterling von 54 Books weiß nicht, warum man David Foenkinos Lennon lesen sollte.

Travel without Moving stellt 13 Stufen von Kazuaki Takano vor – ein Roman, der um die Todesstrafe in Japan kreist.

Der 1938 verfasste Roman Der Reisende erscheint erst jetzt auf deutsch. Literatur Leuchtet und Kaffeehaussitzer über ein Buch, das man wohl gelesen haben sollte. Ebenfalls der Kaffehaussitzer fragt, ob man einen Roman, „in dem es um Selbstmitleid, Alkoholismus, Schmutz, Verwahrlosung und eine vollkommen verfahrene Lebenssituation geht“ dem Leser zumuten möchte und schließt: Unbedingt!

Als nachdenklichen, traurigen, zornig machenden Essayband über Marilyn Monroe, Marguerite Duras, Jane Bowles und Patricia Highsmith stellt Frau Lehmann liest Die Sünde der Frau von Connie Palmen vor.

Bookster HRO berichtet über ein weit in die Zukunf reichendes Bibliotheksprojekt.

Und bei Schiefgelesen gibt es was leckeres: Huhn nach Jägerart aus Jean-Paul Sartres Der Ekel.

Sören Heim

Sören Heim

Sören Heim ist Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Er ist Träger des kosovarischen Preises für moderne Dichtung „Pena e Anton Pashkut“ (Stift des Anton Pashku) und des Sonderpreises „Favorit von Daniel Glattauer“ der art.experience 2014. In HeimSpiel schreibt Sören Heim mit Heimvorteil zu den Schnittpunkten von Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik. Er beleuchtet die unerwartete Bedeutung ästhetischer Fragestellungen für zeitgenössische Debatten, die mit Kunst auf den ersten Blick kaum Berührungspunkte haben. Und wo immer, sei es in der Politik, sei es in der Ökonomie, sei es gar im Sport, er auf geballten Unsinn und Unverstand trifft, wagt der Kolumnist auch das ein oder andere Auswärtsspiel. Bisher erschien die Kolumne HeimSpiel im Online-Debattenmagazin The European. Daneben veröffentlicht Heim in mehreren Literaturzeitschriften vornehmlich Lyrik und dichte Kurzprosa, und bloggt auf der eigenen Homepage aus seinem Zettelkasten. Monographien: Kleinstadtminiaturen: Ein Roman in 24 Bildern. Girgis Verlag: 2016 – ISBN: 978-3939154181.Cover nur Front Gewogene Worte: Nachdichtungen aus dem Chinesischen. edition maya: 2016 – ISBN: 978-3930758463.cover kathaStrophen. Experimente in Rhythmus und Melodie. Chiliverlag: 2017 -ISBN: 978-3943292541.FrontCover 2_bleu Algenhumor: Gedichte für das dritte Jahrtausend. Girgis Verlag: 2016 – ISBN: 978-3939154228.algen Audio-Exklusiv: La vie! La jeunesse! – Hörmordkartell 2017

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