Lasst den Käfer im Dorf – Alexander Wallasch

„Lasst den Käfer im Dorf“ fordert Kolumnist Alexander Wallasch aus dem Exil bei Roland Tichy. Er vertritt damit eine ganz gegensätzliche Meinung zu Hasso Mansfeld: „Natürlich müssen die Wettbewerbsmechanismen kontrolliert werden. Aber sie dürfen, wie es der aktuelle Skandal immer mehr vermuten lässt, nicht zu einer fremdstaatlich durchgeführten Exekution eines …


„Lasst den Käfer im Dorf“ fordert Kolumnist Alexander Wallasch aus dem Exil bei Roland Tichy. Er vertritt damit eine ganz gegensätzliche Meinung zu Hasso Mansfeld:

„Natürlich müssen die Wettbewerbsmechanismen kontrolliert werden. Aber sie dürfen, wie es der aktuelle Skandal immer mehr vermuten lässt, nicht zu einer fremdstaatlich durchgeführten Exekution eines ausländischen Mitbewerbers auf dem Markt werden. Dirk Müller liegt also völlig richtig, wenn er darauf verweist, das es ein krasses Missverhältnis ist, wenn die defekten Zündschlösser bei GM zu 174 Toten führten und mit einer Strafe von 900 Millionen US-Dollar geahndet wurden, man nun aber über 18 Milliarden US-Dollar Strafe wegen geschönter Abgaswerte einklagen will.“

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  • Gabriele Heuze

    Das ist ja krass. Weil man die Todesfälle durch erhöhte Stickstoffabgase und Feinstaub nicht beziffern kann, sind sie weniger schlimm als 174 Tote durch defekte Zündschlösser? Von der dauerhaften Schädigung der Gesundheit, die durch diese Abgase entstehen, die früher oder später auch zum Tod führen, mal ganz abgesehen. Man kann doch Todesfälle durch einen Defekt und wissentliche Manipulation nicht miteinander vergleichen.

    • Alexander Wallasch

      Liebe Frau Heuze,

      aber Sie sagen es ja selbst: man kann es nicht beziffern. Warum also ein MIssverhältnis von 900 Mio zu anvisierten 18 Milliarden?
      Herzlich

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