Von Zeit zu Zeit les‘ ich den Akif gern…

Einen eher amüsierten Blick wirft Kolumnist Sören Heim auf Akif Pirinçci. Große Comedy, geniale Wutbürger-Verarsche, befindet er. Wenn es nur nicht so viele Leute ernst nehmen würden.

Die Grenzen zwischen Lustigem und Schrecklichem verschwimmen so leicht. Gemeinfrei

Geile Show, Akif!

Geile Aktion. Und wie sie dem alle auf den Leim gehen. Das war meine erste Reaktion, als ich Splatter wie „Das Schlachten hat begonnen“ von Akif Pirinçci auf der Achse des Guten entdeckte. Ein Serdar Somuncu in Hardcore dachte ich (ernsthaft!), einer, der der bürgerlichen Verrohung den Spiegel vorhält, indem er ihren Protagonisten das Freihaus liefert, was sie sich sehnlich wünschen: so einen richtigen Wutbürger mit „Migrationshintergrund“. Einen ohne wenn und aber. Einen, der ihre Sprache nicht nur spricht sondern formt. Passt auf, dachte ich, der verarscht euch nur. Das dicke Ende kommt noch und was für ein dickes das sein wird! Noch als der Verlag das Video der Lesung aus Pirinçcis Deutschland von Sinnen lancierte, schien mir das nicht abwegig. Die Märchenonkel-Betonung, die Mimik, das demonstrative Rauchen. Und diese Bilder dazu! Mal ehrlich Leute, wer kann sich das ansehen, ohne sich dabei vor Lachen einzupullern?

Pirinçci wirkte wie einer (und wirkt heute noch so), der sich die ganze Zeit innerlich über sich selbst und die Menschen amüsiert.

Zahlen und andere Tricks.

Nun ja. Anderhalb Jahre später darf man wohl kaum noch hoffen, dass es sich um ein besonders elaboriertes Long Con handelt. Pirinçci meint was er sagt. Pirinçci sagt was er denkt. Und Pirinçci meint, sagenswertes zu denken, auch wenn man ihm die Überraschung darüber, dass ihm jemand zuhören will, ohne weiteres abkauft. Das bedeutet aber auch: Charakteren, von denen Pirinçci nur den exponiertesten darstellt, kann man kaum mit Vernunft beikommen. Die Absurdität der pirinçciesken Dystopien wurde frühzeitig von Jochen Gabler herausgearbeitet, was ansonsten zu Pirinçci noch zu sagen war, hat Tobias Kaufmann als seltener Abweichler auf der Achse des Guten geäußert. Eigentlich wars das. Wenn Pirinçci solche Szenarien an die Wand malt:

„Die Bundesregierung gesteht bereits ein, dass 2015 bis Jahresende etwa eine Million `Schutzbedürftige´ ins Land gekommen sein werden. Was ich nicht glaube, denn ich gehe von eineinhalb Millionen aus. Davon sind round about 1.125000 gut genährte, kräftige junge Männer. Wie man hört, wollen sie so rasch wie möglich ihre Familien nachholen.
Nächstes oder übernächstes Jahr werden ihnen also ebenfalls round about mindestens dreieinhalb bis vier Millionen Minderintelligenzler folgen, darunter jede Menge alte Leute. Denn was die hiesige Lügenpresse verschweigt, ist der Umstand, dass ihre nach D-Land geflüchteten Lieblinge mit Familie in Wahrheit ihre Eltern, Großeltern, Geschwister und Cousinen meinen“

Dann ist seine Diskursstrategie durchsichtig. Wie Sarrazin erfindet er Zahlen, die aufgrund ihrer scheinbaren Genauigkeit plausibel klingen. Erwartbare Ausschreitungen, wenn Tausende Menschen über längere Zeit auf engem Raum zusammen gepfercht werden, stilisiert Pirinçci später zu Kulturkämpfen. Religiöse motivierte Übergriffe, übel, keine Frage, wiederum werden zu kulturellen-ethnischen Konflikten verfestigt. Wie überhaupt Pirinçci auch darin Sarrazin ähnelt, dass Religionskritik als „Vorraussetzung aller Kritik“ (Marx) ihn einen feuchten Kehrricht interessiert. Lieber gibt man sich kaum haltbaren Spekulationen zu Populationsgenetik und der Potenz muslimischer „Jungmänner“ hin.

„Rassenkeile! Rassenkeile!“ (Eric Cartman)

Beiseite: Natürlich ist es unvernünftig davon auszugehen, dass die kulturellen Veränderungen, die mit Zuwanderung, gesellschaftlicher Alterung und all den anderen Prozessen einhergehen, denen Gesellschaften unterworfen sind, ohne größere Verwerfungen daherkommen werden. Und will man sich nicht in die Ecke der „gutmenschlichen“ Träumer stellen lassen, muss man wohl auch zugeben, dass der Islam dabei eine nicht unwichtige Rolle spielen könnte. Ja: Auch eine Rückkehr der offenen Gewalt auf dem europäischen Kontinent scheint in den letzten Jahren immer weniger auszuschließen. Dazu aber tragen dann auf den ersten Blick unverbundene Politikfelder, wie die europaweite Austerität und der damit verbundene Aufstieg radikaler Parteien, ein kurzsichtiger Umgang mit der Ukraine-Krise, sowie unter ferner Liefen vielleicht auch der Hass, den ein Pirinçci sät, mehr bei als die „Flüchtlingskrise“. Wenn Eric Cartman oft genug auf dem Schulhof „Rassenkeile“ ausruft, hat er seinen Anteil daran, wenn es wirklich knallt.

Lachen hilft. Lachen hilft!

Aber halt! Nach dem anfänglichen Fehler, „den kleinen Akif“ (so nennt er sich auf seiner Website) nicht ernst zu nehmen, mache ich nun den Fehler, ihn zu ernst zu nehmen. Es ist ein sattsam bekannter und dennoch durch die Geschichte immer wieder ignorierter blinder Fleck der Debattenkultur, in den Akif Pirinçci als durchweg ästhetisch stilisierte Kunstfigur, hineinstößt. Das Ideal einer vernünftigen Debatte auf Augenhöhe ist machtlos, wo sich der Gegner in den schwammigen Bereich der Ästhetisierung – in Pirinçcis Fall der splatter-pornografischen Verkitschung – zurückzieht. Und auch die Meta-Debatte, die, wie es Jörg Friedrich in seiner Kolumne vorexerziert, Diskursstrategien durchsichtig macht, wendet sich letztlich nur an die, die es sowieso besser zu wissen meinen. „Preaching to the Choir“ eben. Inhaltlich vollkommen richtig, gut gemeint, doch auch vorhersehbar, und, um mit dem großen Homer Simpson zu sprechen: „Laaaaaangweilig“. Dekonstruktion tut niemandem mehr weh.

Die bürgerliche Kunstkritik etwa kannte keine Mittel, um sich adäquat mit den Selbstinszenierungen der italienischen Futuristen auseinanderzusetzen. So stand sie auf verlorenem Posten. Gewiss, man kritisierte, verriss, schrie dagegen an – und bekam von Marinetti und Kollegen im Zweifel handfest aufs Maul. Saalschlachten waren im futuristischen Kunstverständnis nämlich ausdrücklich mit einbegriffen. Vielleicht ist daher Gelächter noch immer der elegantest mögliche Umgang mit Pirinçci. Denn nüchtern betrachtet ist die Kunstfigur Akif Pirinçci grotesk, und könnte damit ernsthaft lustig sein. Wenn nicht die Rezeption bei Parteigängern und Gegnern so oft Grund zum Weinen gäbe.

So ist Alexander Wallasch schon auf der richtigen Spur, wenn er Pirinçci im Interview die Möglichkeit gibt, sich selbst zu entblößen (und wirklich jetzt: könntet ihr euch die obige Lesung nicht auch zwanzigmal ansehen? Mit ner Kippe und nach ner halben Flasche Scotch kommt’s gleich nochmal so gut).

Die Geschmacksverwirrungen der konservativen Revolution

Was Pirinçci trotz konsequenter Stilisierung zur Kunstfigur allerdings nicht ist: Ein großer Künstler. Dass heutige Wiedergänger einer konservativen Revolution, die sich aller Nähen zum NS zum Trotz doch zumindest im aristokratischen Stilbedürfnis deutlich von diesem abgegrenzte, nicht fähig sind, den himmelweiten Unterschied zwischen Pirinçci und Charakteren wie Louis Ferdinand Celine, Ernst Jünger oder eben Fillipo Tomaso de Marinetti zu registrieren, zeigt vor allem die geistige Verarmung dieses Milieus. Der Aura von Mafarka der Futurist etwa kann sich auch der nur schwerlich entziehen, den angesichts des Dargestellten das blanke Grausen packt.

Mir aber macht die Unfähigkeit zur Unterscheidung – zu Recht? Zu Unrecht? – ein wenig Hoffnung: Wer sich auf die Pirinçcis dieser Welt stützt und Sprachgewalt von Gewalt an der Sprache nicht mehr unterscheiden kann, macht keine Revolutionen. Er verbaut sich den Weg in die gesellschaftliche Mitte, der früheren konservativen Revolutionären offen stand. Der schleichende Abbau demokratischer Strukturen, der in vielen Staaten Europas auch ohne aggressive Wortführer vonstatten geht, ist eine größere Gefahr für die sowieso viel zu oft Behauptung bleibenden „westlichen Werte“.

Sören Heim

Sören Heim

Sören Heim ist Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Er ist Träger des kosovarischen Preises für moderne Dichtung „Pena e Anton Pashkut“ (Stift des Anton Pashku) und des Sonderpreises „Favorit von Daniel Glattauer“ der art.experience 2014. In HeimSpiel schreibt Sören Heim mit Heimvorteil zu den Schnittpunkten von Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik. Er beleuchtet die unerwartete Bedeutung ästhetischer Fragestellungen für zeitgenössische Debatten, die mit Kunst auf den ersten Blick kaum Berührungspunkte haben. Und wo immer, sei es in der Politik, sei es in der Ökonomie, sei es gar im Sport, er auf geballten Unsinn und Unverstand trifft, wagt der Kolumnist auch das ein oder andere Auswärtsspiel. Bisher erschien die Kolumne HeimSpiel im Online-Debattenmagazin The European. Daneben veröffentlicht Heim in mehreren Literaturzeitschriften vornehmlich Lyrik und dichte Kurzprosa, und bloggt auf der eigenen Homepage aus seinem Zettelkasten. Auf Youtube macht er gemeinfreie Lyrik und eigene Texte hörbar, zuletzt Rilkes Duineser Elegien. Im Juli erschien ein Gastbeitrag zu Jan Wagner auf dem Literaturportal Literaturschock. Heim ist mit seiner Autorenseite auch auf Facebook vertreten. 2016 veröffentlichte Heim den "Roman in 24 Bildern" Kleinstadtminiaturen. Erschienen im Girgisverlag, ISBN: 978-3939154181.

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  • Lieber Sören, mir vergeht das Lachen spätestens in dem Moment, in dem ich die Redeweise eines Akif Pirincci ganz ernsthaft im privaten Umfeld als ernst gemeinten Konsens höre, der auch das tägliche Handeln und Verweigern bestimmt. Intellektuelle neigen von jeher und überall dazu, über Demagogen und Hetzer zu lange überheblich zu lachen. Es ist ihnen noch nie gut bekommen.
    Du sagst, Dekonstruktion sei langweilig und richte sich nur an die, die es „ohnehin besser zu wissen meinen“. Ganz unabhängig davon, dass Dekonstruktion hier m.E. der falsche Begriff ist – jeder kann eben nur das tun, was er kann, und ich kann eben nicht lachen, statt dessen aber ein wenig eine Redeweise analysieren und auf ihre Wirkungen hin untersuchen – und ein wenig hoffen, dass es jemand liest, dem es ein wenig hilft, wenn er demnächst mit solchen Redeweisen konfrontiert wird.

    • Alexander Wallasch

      Das ist spannend. Gib mal bitte ein Beispiel, was da im „privatem Umfeld“ kolportiert wird.

      Und dazu:

      „Intellektuelle neigen von jeher und überall dazu, über Demagogen und Hetzer zu lange überheblich zu lachen.“
      Woran machst Du das fest?

      Also ich lese gerade wieder Brigitte Hamanns „“Winifried Wagner oder Hitlers Bayreuth“ und da geht es erstaunlich sittsam zu. Geradezu familiär, wie sich das Grauen da wie ein Teppich über alles Intellektuelle zu legen scheint. Und man fühlt sich wohl. Und selbst der Führer wirkt absolut handzahm außerhalb seines Berliner Getobes im Wohnzimmer mit den Wagnerkindern. Sehr lesenwert. Maximal gruselig.

      • Sören Heim

        Das Buch kommt mal auf meine Leseliste 🙂

        • Alexander Wallasch

          Ja, aber erst, nachdem Du meine gelesen hast. Das wäre ja noch schöner.

    • Sören Heim

      Ich sehe das Lachen über das grotesk-gruselige als einen kathartischen Akt, der auch wieder helfen kann Handlungsfreiheit zu gewinnen. Da ist das Irrwisch-Bild aus Harry Potter gar nicht so schlecht. So finde ich denn auch den Versuch Chaplins mit „Der Große Diktator“ nach wie vor nicht falsch – nur kam er viele Jahre zu spät. Überhebliches Lachen, da bin ich bei dir – auch das ist nur Selbstvergewisserung. Aber Lachen, wie man ja auch über den Satz „gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter“ lachen kann, muss nicht überheblich sein. Zugegeben – wenn das Ganze zu Galgenhumor wird ist es zu spät.

      • Alexander Wallasch

        Vorsicht, wir dürfen über einen Akif P. nicht zu Apokalyptikern mutieren. Das möglicherweise Apokalyptische könnten Milllionen hoffnungsvoller Einwanderer werden, für die es keine adäquate Arbeit geben wird. Und die daran verzweifeln trotz jahrelanger Vollversorgung durch den Staat. Denn wer will behaupten, das Hartz4 glücklich macht? Vielleicht für ein paar Monate. Und dann?

  • Sören Heim

    dein Roman steht auch schon auf dieser Liste 😉
    die Einwanderungssorge teile ich nicht, solange hier nicht panisch darauf reagiert wird. Solche Dinge schaukeln sich hoch, was natürlich nicht auszuschließen ist.

    „für die es keine adäquate Arbeit geben wird. Und die daran verzweifeln trotz jahrelanger Vollversorgung durch den Staat.“ – dass das Nichtstum am belastendsten ist stimmt. Ist das erste was Betroffene erzählen, wenn man sie ein bisschen kennen lernt.

    • Alexander Wallasch

      Na ja, es muss ja nicht einmal eine emotionale Panik aus einem Fremdeln heraus sein, sondern auch eine ganz schnöde Finanzierungsfrage. Rechne doch mal 2 Millionen Menschen und mehr zusätzlich, die über Jahre auf Staatsversorgung angewiesen sind mit sagen wir 1000 Euro monatlich. Die Zuzügler aus den Familien mal nicht mitgerechnet. Und dann behaupte einmal guten Gewissens, dass ginge nicht auf Kosten eines selbst nach diesem unsäglichen Schröder/Fischer-Hartz4 noch einigermaßen funktionsfähigen sozialen Netzes. Es wird an allen Ecken und Enden reißen. Wir werden unsere Sozialstandards unwiderruflich senken müssen. Darin besteht doch die eigentliche Gefahr neben unüberbrückbarer kultureller Disonanzen Islam/Christentum … Hier den Kopf in den Sand stecken, weil man sich den Schädel nicht versenken will, halte ich fast für traumtänzerische Feigheit.

  • R.Ingo

    „Auch eine Rückkehr der offenen Gewalt auf dem europäischen Kontinent scheint in den letzten Jahren immer weniger auszuschließen.“

    Dieser Satz hat keinen Sinn. Warum? Das müssen Sie als lachender „Intellektueller“ schon selber herausfinden.
    Und : Pirincci „säht“ nicht, er sät allenfalls. Ob es nun „Hass“ ist oder Fakten überlassen Sie besser den Lesern zu beurteilen. Auch behaupten Sie die Zahlen, die Pirincci anführt seien falsch, Sie machen sich aber keine Mühe uns die „wahren“ Zahlen zu nennen.

    Und der Islam könnte „eine nicht unwichtige Rolle“ bei den Verwerfungen in der Gesellschaft“ spielen? Ach nee? Wer hätte denn das gedacht? Islam ist doch Frieden behaupten die Gutmenschen und Intellektuellen immer und immer wieder. Und nun provoziert er plötzlich „Verwerfungen“? Genau die Gefahr dieser „Verwerfungen“, welche übrigens schon längst in vollem Gange sind, die sich aber mittels der Flutung mit jungen, analphabetischen Mohamedanern, die nur den Koran kennen und sonst nichts in naher Zukunft potenzieren werden, thematisiert Pirincci!

    Alles in allem ein überheblicher, eigentlich dummer Artikel, der nur den einen Zweck hat Pirincci zu diffamieren. Kein einziges seiner Argumente wird genannt, geschweige denn widerlegt.

    • Acryl

      Sehe ich ähnlich. Das „Auswärtsspiel“ hat der Autor wohl verstolpert. Immerhin, man bemerkt die Irritation, die das Phänomen ‚Akif‘ ausgelöst hat, aber eben auch die Überforderung Antworten zu finden.

    • Eberhard Weigel

      Es ist R.Ingo weder guter Stil, noch weiterführend und ist eher Oberlehrerhaft, sich über Rechtschreibfehler zu mokieren.
      Wenn es real konkrete Zahlen gäbe, könnte man sie nennen, da dem nicht so ist, bleiben die Zahlen von Afik P. reine Spekulation und können seriös nicht durch „wahre“ Zahlen korrigiert, sondern nur in Frage gestellt werden.
      Wer wollte bezweifeln, dass Muslime, die in unser Land kommen, ihre Religion mitbringen. Dies kann auch zu kulturellen Verwerfungen führen. Anscheinend haben da Atheisten mehr Angst vor der Islamisierung, als die Kirchen, die dem sehr gelassen gegenüber stehen und gerade Respekt und Toleranz gegenüber Muslimen und einfordern. So zum Beispiel ausgehend von dem klaren Bekenntnis des 2. Vatikanischen Konzils der Ablehnung jeder Form von Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe, Herkunft und Religion in dem jüngsten Hirtenwort der deutschen katholischen Bischöfe http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-168-Anlage1-Herbst-VV.pdf
      Wenn schon die Kirchen offenbar fähig sind, sich friedvoll mit dem Islam auseinanderzusetzen, sollte es dies für Atheisten, bzw Agnostiker oder welchen Glauben sonst auch immer einer hat, wohl auch sein können. Wenn seitens des Muslime die Übersetzung von „Frieden“ in „Unterwerfung“ umschlägt und illegitime religiös motivierte Gewalt verübt wird, haben wir in unserem Rechtsraum als Instrumentarium den Rechtsstaat und unsere bürgerliche Ordnung, denen sich Muslime in diesem Rechtsraum zu fügen haben oder entsprechen nach Recht und Gesetz bestraft werden. Es ist mir schleierhaft, wie man plakativ und ohne Grundlage von einer „Flutung mit jungen, analphabetischen Mohamedanern, die nur den Koran kennen“ sprechen kann. Tatsache ist doch eher, dass unter den Flüchtlingen auch sehr viele gebildete Menschen sind, so dass unter anderem der Zulauf von bildungshungrigen jungen Männern auf die Universitäten immens ist. Wenn es etwas gibt, was die Debatte um die Asylsuchenden vergiftet, dann dieses unsäglich undifferenzierte Geschwätz, dass die Asylsuchenden zu einer unheilvollen Masse hochstilisiert. Dabei sind es schlicht Menschen.

      • Sören Heim

        immerhin konnte der Rechtschreibfehler so korrigiert werden 🙂

        Wenn wir über den politischen Islam und dessen durchaus hier immer stärker Verwurzelung diskutieren würden, hätte ich damit keine Probleme. Aber um diese Debatte geht es Pirincci ja nicht. Er ethnisiert diesen politischen Konflikt. Da kämpfen dann halt plötzlich kulturelle Urgewalten miteinander, und da ist jede Diskussion zwecklos.
        Im Kosovo (nur als ein Beispiel aus einem sogenannten islamischen Land) habe ich viele junge Muslime kennen gelernt, die die Machtausweitung von Ditib und noch radikaleren islamischen Vereinigungen im Land mit großer Sorge betrachten. Man hat Angst, dass der radikale Islam den relativ freiheitlichen Lifestyle unmöglich machen wird. Und hat doch wenig entgegenzusetzen, weil die Autoritäten mit den reichen Verbänden zusammenarbeiten.
        Das gibt es in anderer Ausprägung auch hier. Bei Akif&Co werden diese beiden Seiten eines Konfliktes über einen Kamm geschoren. AP ist also nicht einfach eine besonders radikale Ausprägung einer legitimen Form von Kritik, er verunmöglicht den kritischen Gedanken.

        • Acryl

          „… er verunmöglicht den kritischen Gedanken“

          Ganz im Gegenteil, er fordert ihn heraus. Vielmehr muß man Ihren Satz auf die teilweise unfassbaren Schönredereien anwenden, die man leider doch recht häufig zu lesen bekommt.

        • Michael Sander

          Na ja. Wie sollte A.P. denn Kritik „verunmöglichen“? Sie sind doch gerade munter dabei, ihn zu kritisieren.
          Ich denke, das Problem vieler Intellektueller mit Pirincci ist, dass dieser es einfach ablehnt, sich ordentlich, intellektuell und differenziert über ein Thema zu äußern. Stattdessen poltert er völlig undifferenziert einfach darauf los und bedient sich dabei auch noch eine Gossensprache. Damit haben viele ein Problem – und es muss einem ja auch nicht gefallen. Als einen Hetzer, der alles nur noch schlimmer macht, würde ich ihn aber keineswegs bezeichnen. Es ist mehr ein Schimpfen, ein Dampfablassen, als ein Aufhetzen. Pirincci schimpft über die allgegenwärtige Political Correctness, über den „irren Kult“ UM sexuelle Minderheiten und Einwanderer und über die unsägliche Gender Ideologie. Seine Sprachwahl ist dabei alles andere als „korrekt“ und gelegentlich wird auch mal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Na und? Die gängige linke politische Satire tut doch nichts anderes. Und unter der Gürtellinie bewegen sich die Damen und Herren der Heute Show auch immer gerne. Ich z.b. schalte diese Sendung mittlerweile ab, weil ich diese einseitige Blindheit und „Hetze“ gegen Andersdenkende nicht mehr ertrage. Ich würde aber deshalb nie ein Verbot solcher Sendungen fordern.
          DvS habe ich dagegen durchaus mit Spaß und Gewinn gelesen. Aufgehetzt hat es mich nicht. Aber dieses herrlich unkorrekte Dampfablassen gegen die oberschwachsinnigen Ausblühungen des Zeitgeistes tut zuweilen mal ganz gut. Wie gesagt – man muss es ja nicht mögen. Aber wenn wir jemanden wie Pirincci schon nicht mehr ertragen, haben wir die Meinungsfreiheit wirklich nicht verdient.

          • Sören Heim

            es ist ja viel weniger meine Kritik als ihre, die durch Pöbler wie Pirincci deutlich erschwert wird. Sie und ihren Position Nahestehende hier mussten in der Debatte erst einmal in Pirincci Religionskritik hinein lesen (die dieser faktisch nicht übt), Mahnungen, vor Ort Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe zu erhöhen, lauter Dinge, die Pirincci noch nie gesagt hat. Und durch ihre witzige Idee ernsthaft die Heute-Show (keine gute Comedy, aber mW wurden darin noch niemals Menschen qua ihrer Herkunft oder ihres Glaubens als Müll uÄ bezeichnet) als irgendwie vergleichbar den Hassfantasien eines Pirincci zu bewerten steht das nächste Fettnäpfchen schon bereit. Argumentee harren derweil weiter ihrer Formulierung.

            Oder für den, der schwer von Begriff ist: wäre ihrgend einem, und sei es in meinem, Anliegen gedient, wenn ich jeden der hier Kritisches gepostet hat als rechtsversifften Mördergruben-Schlechtmenschen tituliert und es dabei belassen hätte?

      • R.Ingo

        Rechtschreibfehler zu korrigieren ist gewiss nicht „Oberlehrerhaft“, sondern höchstens oberlehrerhaft, der Autor heißt nicht „Afik“ sondern Akif (Sie würden jemanden, der Sie „Geiwel“ nennen würde, bestimmt auch korrigieren). Und Sprache ist wichtig, korrekte Sprache noch wichtiger und korrekte Sprache von einem „Intellektuellen“ zu fordern ist mir extrem wichtig. OK?

        Schauen Sie sich doch die Bilder der Kerle an, die tagtäglich zu Tausenden unser Land fluten! Das sind keine „ausgemergelten, jungen Männer“, wie sie eine Reporterin des Propaganda-Staatsrundfunks DLF vor einigen Tagen uns zu präsentieren versuchte, sondern wohlgenährte, mit Markenklamotten bekleidete, mit den neuesten Smartphones ausgerüstete, zum großen Teil ungebildete, teilweise analphabetische Burschen, die man vielleicht, wenns hochkommt zum Tellerspülen verwenden kann. Das sind Fakten, die sogar unsere Politiker zugeben. Nicht umsonst rechnet Frau Nahles mit der Steigerung von H4-Beziehern um rund eine Million (!) im nächsten Jahr. Und sorry, natürlich gibt es auch eine winzige Minderheit Gebildeter oder „Fachkräfte“ unter den Asylfordernden, aber um Gerd Dudenhöffer zu zitieren: Was nützt es mir, wenn der rumänische (wahlweise zu ersetzen mit „afghanische, pakistanische, syrische, bosnische“ usw.) Einbrecher, der mir die Wohnung leerräumt, einen Doktortitel trägt?

        Aber mal im Ernst: Wem nützt ein syrischer Anwalt oder ein Arzt oder ein Ingenieur wenn er kein deutsch kann, wenn die Standards seines Studiums weit unter jenen deutscher Standards liegen? Die Leute sind zwar qualifiziert, landen aber gleich ihren ungebildeten, primitiven Landsleuten im H4-Lager, wo sie dem Staat bis an ihr seliges Ende auf der Tasche liegen werden. Und wenn die Kirchen heuchlerisch zu Toleranz und Respekt gegenüber einer Religion welche das Töten Andersgläubiger explizit fordert, aufrufen dann ist das Verantwortungslosigkeit und Schwachsinn. Und „Respekt“ kann kein Kleriker von der Kanzel verordnen, Respekt muss man sich verdienen! Sehen Sie sich mal um, auf der Welt Fast überall wo Krieg, Verfolgung, Vertreibung, Folter, Unterdrückung Andersgläubiger herrscht, hat die „Religion des Friedens“ ihre Hände im Spiel. Und so wird es, von verantwortungslosen Politikern und Kirchenkomikern gefördert, auch in Deutschland kommen wenn es so weitergeht. Diese Leute bringen nicht nur ihre intolerante Religion, sie bringen auch die Konflikte aus ihren Heimatländern mit und tragen sie hier aus, wie man es an den immer öfter stattfindenden Massenprügeleien in den Lagern sehen kann.

        Es vergeht kaum ein Samstag, an dem in Stuttgart nicht mal Türken gegen Kurden, dann wiederum Kurden gegen Türken laut und aggressiv grölend, die ganze Königstrasse besetzend, randalieren. (Sie selbst nennen es „demonstrieren“)! Die Bürger und Touristen können nicht mehr sorglos und frei durchs Zentrum flanieren oder einkaufen, weil Horden von bedrohlich aussehenden, laut in einer Fremdsprache grölenden Gestalten, Unmengen an Polizisten und Absperrungen jedes Durchkommen nahezu unmöglich machen. Ist das die „Kultur“ mit der sie uns „bereichern“? Meine Tochter war mit meiner Enkelin vor ca 3 Wochen bei einem solchen „Event“ anwesend. Als sie in ein Kaufhaus gingen, war alles noch ruhig, als sie jedoch herauskamen landeten sie mitten in einer solchen Situation, wie oben beschrieben. Grölende, bärtige Gestalten, berittene Polizei und dann noch Hubschrauber die über der Königsstrasse kreisten, die beiden (nicht nur sie, sondern fast alle Passanten waren der Panik nahe, da ja niemand wusste was in den nächsten Minuten passiert und ob die Situation nicht zu einer Straßenschlacht eskalieren würde), waren zu Tode erschrocken und waren heilfroh als sie endlich zu ihrem Auto kamen und wegfahren konnten.Die Enkelin hat sich Stuttgart für immer abgeschworen. Und solche und ähnliche Aufmärsche finden fast jedes WE statt! Und sowas fordert „Respekt“ ein? Wo leben die Bischöfe, die Politiker denn, die sowas fordern? Haben die überhaupt noch einen Bezug zur Realität? Nein! Die leben in ihrem Wolkenkuckucksheim und faseln sich eine Welt zusammen, die es so nie geben wird.

        Ich könnte noch viel schreiben, vielleicht noch mehr als das Schreibgenie Pirincci (denn dass er ein hochbegabtes Genie ist, mit viel Talent und einem unnachahmlichen Stil, wird wohl niemand bestreiten), aber ich lass es lieber. Net dass die „Intellektuellen“ noch einen Lachkrampf kriegen, Herr behüte!

        Gute Nacht Allerseits!

  • Sören Heim

    Kennen Sie den Witz von dem Wütenden, der alle sieben Harry Potter Bände ausliest und sich dann beschwert: Jetzt habe ich immer noch nicht gelernt, wie man Schweineschmalz einmacht!“ ?
    Oder, um noch einmal den alten Homer zu bemühen:

    Wenn Sie Akifs „Argumente“ lesen möchten, studieren sie doch die Texte des Meisters selbst. Wenn sie dort keine Argumente finden, beschweren Sie sich bei dem Herrn Pirinçci. Die Widerlegungen dessen, womit es noch lohnte sich zu beschäftigen, findet man übrigens hinter den enstprechend angekündigten Links. Dass man das Internet aber auch immer wieder erklären muss. Naja. Neuland.

    Gott, nun mal ernsthaft, Kinder. Das Leser, die glauben Akif präsentiere Fakten und Argumente wenn er Minderintelligler und andere Untermenschen zu identifizieren glaubt, diesen Text nicht mögen, versteht sich doch von selbst. Da muss man doch nicht noch den Finger heben und „hier“ schreien. Ist ja nicht so, als ob Pirinçci nicht 24/7 austeilen würde.

    • Fritz Maier

      Darauf kann „Sören Heim“ nur noch mit einer Verlinkung eines Videos antworten, welches in Deutschland immer noch (völlig zu unrecht) im Abendprogramm für Kinder läuft. Netter Offenbarungseid!

      Stimme Herrn „R.Ingo“ zu und kann ihn auch bestätigen: Ich habe diese kulturelle Bereicherung ebenfalls schon in Stuttgart erfahren, als ich dachte ich könnte mal wieder in Ruhe einkaufen, denn bei uns am Ort kann man dies nicht mehr.
      In einem Ort mit 4.000 Einwohnern und einem Flüchtlingsheim mit ~2.000 Bewohnern musste der Netto sämtliche weibliche Mitarbeiter auf unbestimmte Zeit freistellen, Sicherheitspersonal einstellen und mit der Polizei die „neuen Öffnungszeiten“ planen. Einheimische gehen da nach den letzten Vorfällen nicht mehr hin, zu Fuß ist im Ort auch keiner mehr Unterwegs, es sei denn, es lässt sich nicht vermeiden. Der Bäcker hat seinen Laden nach den letzten Vorfällen ebenfalls geschlossen, die Kinder werden in Fahrgemeinschaften nur noch direkt vor dem örtlichen Kindergarten oder der Grundschule abgeliefert.
      Das Sicherheitsempfinden ist nach ein paar sexuellen Übergriffen, Messerstechereien, Schlägereien, Diebstählen etc. stark gesunken, hinzu kommen noch ständig umherziehende Gruppen junger Schwarzafrikaner oder anderen jungen muslimischer Männern in Gruppenstärken zwischen 20 – 50 Mann.
      Die Einwohner dort können nicht weg, zahlen sie ihr Eigenheim noch ab oder haben es von den Eltern geerbt. Verkaufen lässt es sich auch nicht, wer will schon dort wohnen? Sie haben versucht sich zu organisieren, doch wie viele wehrhafte Bürger bekommt so ein Ort überhaupt zusammen? Nun es waren gerade einmal 64 am Abend und 11 am Tage. Keine Chance, sie/wir sind „den neuen deutschen Mitbürgern“ ausgeliefert.

  • Sören Heim

    was soll ich sagen? Sie haben mich kalt erwischt! Nicht nur halte ich Akifs Hetze für – nunja – Hetze, aauch damit, dass diese schröckliche Serie tatsächlich im Kinderprogramm (also abends nach den tatsächlich oft recht kindlich anmutenden ProSieben-Nachrichten) gezeigt wird, lebe ich seit vielen Jahren gut. Kleiner Tipp, so von Demagoge zu Demagoge: das mit dem Einwanderungsangst schüren ist sehr viel erfolgversprechender, wenn man es nicht mit einer Volksabstimmung über die Simpsons verknüpft. Die sind verdammt beliebt, gerade bei der Jugend. Die ganz ohne eingewanderte Hilfe auch ihre Rente schultern soll.

    • Fritz Maier

      http://www.fernsehserien.de/die-simpsons/sendetermine/prosieben

      Stimmt, 17 mal die Woche werden die Simpsons ausgestrahlt, davon tatsächlich 1x die Woche 2 Folgen ab 20.15 und eine Samstags um 13.00h. Ausnahmen bestätigen eben die Regel.
      Da wo ich lebe brauche ich übrigens keine Ängste mehr zu schüren, denn dort herrscht schon die nackte Angst, kann man aber schlecht nachvollziehen wenn man dort nicht lebt, gebe ich zu. Ob ich es tatsächlich zum Demagogen geschafft habe, nur weil ich die Zustände beschreibe, wage ich allerdings zu bezweifeln.
      In den letzten 20 Jahren haben wir Deutschen es geschafft trotz demographischen Wandels und fast gleichbleibender Bevölkerungsanzahl unsere Produktivität um 35% zu steigern, da sei die Frage doch erlaubt, ob wir tatsächlich unkontrollierte Einwanderung in Millionenstärke brauchen um ein nicht vorhandenes Problem durch Analphabeten, Kulturfremde, Sprachfremde etc. zu lösen.
      In Jordanien kostete ein Flüchtling 14 Dollar pro Monat bis die UNO und WFP die Zahlungen eingestellt und per SMS (!) mitgeteilt haben, sie (die Flüchtlinge) mögen doch jetzt zurück nach Syrien gehen oder sich eben auf den Weg nach Europa machen.
      Bei uns kostet ein „Flüchtling“ ab dem 4. Monat ~1.000€, nicht berechnet sind hier zu bauender Wohnraum, Sprachkurse, medizinische Versorgung, Integrationskurse, Fortbildungen, Anwälte, Notare etc. pp.
      Dann sollte man nicht vergessen was so eine Flucht nach Deutschland kostet (die Gefahr dabei zu sterben ist absurd hoch): Da wird von mehreren Tausend Euro seitens der Flüchtlinge gesprochen, schon komisch, verdient ein Beamter in Syrien im Schnitt doch gerade einmal 25 Euro (6250 Syrische Pfund) im Monat.
      König Abdullah II. würde sofort wieder 1 Million Flüchtlinge aufnehmen und versorgen, sollten die Zahlungen von 14 Dollar pro Monat wieder fließen. Für 20 Dollar könnte man sogar vernünftige Behausungen, Schulen und Krankenhäuser errichten und das Kontingent in Jordanien sogar auf 3 Millionen erhöhen. Wenn der Krieg dann vorbei wäre, könnte man so leicht die Rückführung organisieren. Aber das wäre ja alles viel zu leicht, zu sehr Nazi, zu sehr Demagogie, oder?

  • Sören Heim

    Ja sehen Sie, wenn es darum ginge, dass die Anfang des Jahres erfolgten Beschränkungen bei der finanziellen Flüchtlingshilfe in der Region die derzeitige Krise erst mit befeuert hätten, dann könnte man reden. Davor warnten Migrationsbeauftragte vor allem aus der SPD frühzeitig. Von Akif war dazu nichts zu hören, und auch andere Berufsbedenkenträger aus dem Umfeld der Achse schwiegen. Denn dort ist alles was staatliche Ausgaben zurückfährt erstmal gut. Und wenn es am Ende unterm Strich teurer wird wäscht man seine Hände in Unschuld.

    Auch wenn das Thema die Frage wäre, ob es nicht ein Fehler war die Einsätze im Irak und Afghanistan so früh zu beenden wäre das diskutierenswert. Herzinger & Stein, aber auch linke Autoren zum Beispiel der Jungle World schrieben zum Thema. Akif nicht. Denn der spricht lieber von politischen und kulturellen Fragen als quasi-genetischen, er betrachtet das derzeitige Geschehen als eine evolutionäre Dynamik und fantasiert ein Schlachten herbei, von dem faktisch nichts zu sehen ist. Das ist noch nicht mal eine polemische Zuspitzung der nun von Ihnen angesprochenen Themen. Das verhindert jegliche vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema. Und mehr nicht.

    Laut ihrer Liste laufen die Simpsons meist um 18:00 Uhr & selten um 20:00 Uhr, also jeweils nach den Nachrichten. Nur ganz selten um 13:00 Uhr. Eltern sollten fähig sein zu verhindern, dass ihre Kinder Serien schauen, von denen sie nicht wollen das sie sie sehen.

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