Die Kolumnisten

persönlich. parteiisch. provokant.

Fußballer sollen Fußball spielen und nicht singen

Auch für Nationalspieler türkischer Herkunft gilt die Meinungsfreiheit, sagt Henning Hirsch

Bild von Michelle_Pitzel auf Pixabay

Die Szene wirkt wie ein Remake des Godfathers: Don Vito Corleone flankiert von seinen drei Söhnen Michael, Santino und Fredo. Nur dass es sich bei der Doublette um den türkischen Präsidenten Erdogan, eingerahmt von den in der Premier League kickenden Spielern Özil, Gündogan und Tosun, handelt. Die vier trafen sich am vergangenen Sonntag in London auf einen kleinen Plausch, schüttelten Hände, überreichten dem Paten handsignierte Trikots und lächelten in die Kamera. So weit, so gut bzw. schlecht.

Kein Staatsmann ist dem deutschen Facebook-User derart verhasst wie der Herrscher vom Bosporus. Sobald sein Name erwähnt wird, ertönen pawlowartig Schimpfkanonaden, von denen „Erdolf“ und „byzantinischer Despot“ noch zwei der freundlichen darstellen. Jan Böhmermann widmete ihm vor zwei Jahren ein 24 (!!) Verse umfassendes Schmähgedicht, das der Autor dieses Beitrags damals zum Fremdschämen fand. Satire darf bekanntlich alles, und der deutsche Social-Media-Junkie pöbelt ohnehin gerne, solange er sicher ist, dass er für seinen Unflat keinerlei negative Konsequenzen befürchten muss.

Der Pate und die Nachbarclans

Natürlich ist das aktuelle Oberhaupt der Osmanen kein lupenreiner Demokrat westlichen Zuschnitts, unterdrückt die Opposition, schränkt die Pressefreiheit ein, hält Wahlen am liebsten dann ab, wenn er sicher ist, sie zu gewinnen, schmeißt Kritiker gerne in den Knast, und führt einen kleinen, schmutzigen Krieg gegen die Kurden. Alles nicht so schön. Klar. Aber im Vergleich zu den Ländern um ihn herum auch nicht großartig anders, als das, was Russland, Saudi-Arabien und Ägypten praktizieren. Der Pate ist in seiner Region wahrlich nicht der einzige Mafioso. Und in der Europäischen Union geht’s östlich der Oder und südlich der Donau ebenfalls nicht immer so pluralistisch-korrekt und weltoffen wie bei uns zu. Ohne dass wir Deutschen deshalb Hasslieder auf Orban und Duda anstimmen.

Mal ganz kurz zu den Fakten: die Türkei ist NATO-Mitglied und EU-Aufnahmekandidat. Wir überweisen ne Menge Kohle dorthin, damit uns Ankara die Flüchtlinge vom Leib hält und liefern Waffen, die nicht einzig zur Verteidigung des Landes eingesetzt werden. Jedes Jahr verbringen vier bis fünf Millionen Touristen aus Castrop-Rauxel und Schwäbisch-Hall ihren preiswerten Pauschalurlaub an den Stränden der anatolischen Riviera. Das ist aus der Sicht des deutschen Steuerzahlers alles in Ordnung; oder doch nicht?

Reaktionen in den sozialen Medien

Aber zurück zum Auslöser der Kolumne: dem Bild des Paten mit seinen drei als Fußballlegionären sehr erfolgreichen Söhnen.

Wer sich mit einem Despoten ablichtet , bekommt die rote Karte

Wer sich mit solch einem Diktator fotografieren lässt und auf sein Trikot schreibt, „für meinen Präsidenten“, der hat in unserer Nationalmannschaft nichts zu suchen

Sollen sie doch in der türkischen NM spielen
© drei Facebook-Nutzer

Der Bundespräsident eines deutschen Nationalspielers heißt Frank-Walter Steinmeier, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und das Parlament heißt Deutscher Bundestag
© Cem Özdemir

Herr Gündogan ist ein trauriges Beispiel, wie gering die Identifikation der türkischstämmigen Jugend in Deutschland mit der Wahlheimat ihrer Eltern ist
© Alice Weidel

Fußballer sind keine Berufsdiplomaten

Mal völlig losgelöst vom Unsinn der Forderung, dass Özil und Gündogan das Nationalteam wechseln sollen – denn das ist gemäß FIFA-Statuten gar nicht möglich –, springen zwei Phänomene sofort ins Auge:

(a) Das mangelhafte Einfühlungsvermögen der Ich-bin-seit-tausend-Jahren-Deutschen gegenüber Mitbürgern mit Migrationshintergrund und zwei Reisepässen
(b) Die Illusion, dass Fußballspieler im Nebenjob Diplomaten sind

Özil singt seit Jahren die Hymne nicht mit, gibt’s dann an jeder zweiten Ecke zu lesen. Na und? Haben Beckenbauer, Netzer und Overath ebenfalls nie getan. Und auch ich habe keine Lust auf die pathetisch-altbackenen Zeilen, und schweige, während das Lied der Deutschen im Stadion ertönt. Ich käme auch nicht auf die Idee, bei Songs der Kastelruther Spatzen mitzuträllern. Geschlossene Lippen und ernster Blick müssen ausreichen, ohne gleich als Vaterlandsverräter einsortiert zu werden.

Was ist eigentlich mit der Meinungsfreiheit in unserem Land? Können wir uns jetzt nicht mehr gemeinsam mit fremden Staatsoberhäuptern auf einem Foto ablichten lassen, ohne ein Berufsverbot befürchten zu müssen? Wo steht überhaupt geschrieben, dass Fußballer leuchtende Vorbilder und Aushängeschilder zu sein haben? Also ich persönlich habe mich nie der Illusion hingegeben, dass Typen wie Wagner und Petersen mich auf dem internationalen Parkett besser als unser Außenminister und dessen Diplomatisches Corps vertreten. Ich bekomme allerdings auch nicht sofort nervösen Schluckauf, wenn Marco Reus ohne Führerschein im Maserati erwischt wird und Kevin Großkreutz in der Lobby eines Hotels in die Blumenrabatte pinkelt. Effenbergs Stinkefinger bei der WM 94 = Pillepalle. So sind sie halt, die jungen Leute.

Scheinheiligkeit der Diskussion

Man kann Erdogan als üblen Autokraten einstufen – ob er bereits ein Diktator ist: diese feine Unterscheidung überlasse ich geschulten Politologen –, sich an seiner Art des Auslandswahlkampfs stören, die PR-Aktion als völlig daneben bezeichnen, und den drei Spielern trotzdem das Recht zugestehen, dem Präsidenten die Hand zu schütteln. Kommt ja auch (noch) niemand auf die Idee, Exkanzler Schröder zum Umzug nach Moskau aufzufordern, weil der sich mit dem lupenreinen Demokraten Putin so ausgezeichnet versteht oder Seehofer ins Altersexil nach Budapest zu seinem Kumpel Orban zu verbannen.

Es ist hochgradig scheinheilig, Ankara als politischen Partner zu hofieren, sich in Antalya mit klebrigen All-inclusive-Cocktails volllaufen zu lassen, und zurück zu Hause auf dem deutschen Sofa sofort wieder gegen dieses Land und die von dort stammenden Migranten vom Leder zu ziehen.

Fußballer sollten primär nach ihrem Können am Ball und nicht danach, mit wem sie sich zu einem Fototermin treffen, beurteilt werden. Und da befürchte ich, dass Özil sich bei den wichtigen und engen Partien mal wieder unsichtbar machen wird. Was ich ihm dann mehr ankreide als seinen kurzen Flirt mit Erdogan oder die mangelhaften Sangeskünste. Und sollte Gündogan bei der WM ein Tor erzielen, jubeln darüber sicher auch Cem Özdemir und Alice Weidel. Denn in diesem Moment kollektiver teutonischer Freude ist die Herkunft des Schützen dann plötzlich wieder egal.

Fazit: auch für Nationalspieler türkischer Herkunft gilt die Meinungsfreiheit. Es war deshalb weise von Bundestrainer Löw, sich von der medial aufgeheizten Stimmung nicht beirren zu lassen und Özil und Gündogan am heutigen Tag in den vorläufigen Kader mit aufzunehmen.

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16 comments
Jerry Cotton

… mir missfällt einzig, dass diese Figuren, ob Fußballer und Krieger am Bosporus oder j.w.d., von jeder Schrippe die ich mir kaufe, ein Stückchen – ohne zu mich fragen – abbeißen. Sei es über Steuern oder zwangsweise eingetriebene GEZ-Gebühren. Mehr ist dazu nicht zu schreiben. Meine ich.

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Rainer Seifert

Nun habe ich mich im zweiten Anlauf doch noch durchgerungen, Ihren ganzen Artikel zu lesen, Herr Hirsch.

Dass Sie nun aber ein eventuelles Mitsingen bei den Kastelruther Spatzen mit dem Mitsingen der Nationalhymne vergleichen, finde ich schon recht abenteuerlich. Ich freue mich immer, wenn ich sehe, wie andere Nationalteams aus voller Brust ihre Hymne aus der Kehle schmettern, was die Lunge hergibt.. Hier fallen nicht nur die Italiener angenehm auf. Aber vielleicht haben die dann alle auch zuviel Nationalismus im Kopf. Hymne und Deutschland Fahnen sind bei uns in gewissen Kreisen ohnehin ein no go.

Dass „Die Mannschaft“ nicht, so wie es früher mal um einen Fritz Walter oder Uwe Seeler üblich war, in ihrer Gesamtheit in erster Linie für Deutschland spielt, sondern zumindest der Eine oder Andere im Hinterkopf dabei an den eigenen Marktwert denkt, dürfte den meisten Fans durchaus bewusst sein.

Nun haben beide Erdogan Sympathisanten aber leider gerade den vielen Gutmenschen, die uns immer so viel von gelungener Integration erzählen, einen Bärendienst erwiesen. Man muss einem Despoten und Kriegstreiber, der nun doch etwas um seinen Wahlsieg zu zittern scheint, nicht auch noch Schützenhilfe leisten. Dafür kommt ja bei möglichen WM Erfolgen Frau Kanzlerin in die Kabine und lässt sich mitfeiern. Ein sehr schöner Ausgleich. Recht hat sie.

Wären die beiden oder einige andere Nationalspieler in ähnlicher Mission bei einer von rund 8 Millionen Bürgern demokratisch gewählten Partei aufgetreten, ich wette, es hätte Ihr deutliches Missfallen erregt.

Es war ja auch nicht nur ein Händeschütteln, wie Sie schreiben, sondern von Gündogan obendrein eine Ergebenheitsbotschaft. Mag sein, beide wollen später gut und gerne dort leben, wo momentan die Diktatur gedeiht. .

Frau Weidel wird höchstwahrscheinlich keine Tore der beiden bejubeln,da sie sich augenscheinlich für Fußball nicht interessiert. Sollte Ihnen das jetzt etwa entgangen sein? Dies hat sie offenbar gemein mit Herrn Gauland und der (früheren?) Fraktion der Grünen im Landtag Sachen Anhalts. Die hatten nämlich mal den durchaus lustigen, aber leider statutwidrigen Gedanken, Özil sollte abwechselnd für beide Länder spielen. Na dann vielleicht gar jeweils eine Halbzeit in jedem team, wenn mal beide gegeneinander antreten? Nun ja, eine ganze Fraktion als Fußball Unwissende? Dinge gibt es inzwischen, die möchte man nicht für möglich halten.

Aber wenn nun sogar eine Frau Göring Eckardt endlich mal zugibt, dass die unkontrollierte Einwanderung nicht nur eine Bereicherung darstellt, wundert man sich schon bald über fast gar nichts mehr. Jetzt mache ich mir nur große Sorgen, dass sie von den Antifantastischen nicht gar noch als Rechte (oder Schlimmeres) verleumdet wird.

Nun habe ich leider schon wieder wirr zusammengefügt, was nicht zusammen gehört. Aber leider passt es doch super in unsere Zeit. Meinen Sie nicht auch?

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Franz Koppold

lassen wir doch die Partei, die über acht Millionen Stimmen geholt hat, bei den letzten Wählen die Nationalmannschaft aufstellen: Ariernachweis bis in die dritte Generation, Anerkennung der deutschen Grenzen Stand 1937, Gesangsprobe Deutschlandlied erste Strophe, Religionszugehörigkeit christlich oder ohne, Parteizugehörigkeit erwünscht, Pegidamarschieren von Vorteil…
So wird das was…

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    Rainer Seifert

    Mit solch törichten Unterstellungen lässt sich glücklicherweise weder die Wahrheit über die „Herrschaft des Unrechts“ noch unglücklicherweise das Unrecht selbst beseitigen.

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      Franz Koppold

      Welches Unrecht möchten Sie denn gerne beseitigt sehen?

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        Jerry Cotton

        … nun, Franz Koppolt, die ‚Herrschaft des Unrechts‘ finden Sie in der Wahrheitspresse dokumentiert. Sind Sie neu in Deutschland, das Sie davon noch nix gehört/gelesen haben?

        09.02.2016: ‚CSU-Chef Horst Seehofer rückt die von Angela Merkel am 4. September vergangenen Jahres verkündete Grenzöffnung für Flüchtlinge in die Nähe des Vorgehens von Unrechtstaaten.

        «Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung», klagte er in einem Interview mit der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch). «Es ist eine Herrschaft des Unrechts.» Der bayerische Ministerpräsident hebt darauf ab, dass Flüchtlinge und Migranten ohne gültige Einreisepapiere ungehindert ins Land kommen dürfen.‘

        Quelle: https://bit.ly/2INfrtV

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        Rainer Seifert

        Auch ich wollte Sie an Herrn Seehofger weiterreichen, Herr Koppold. Aber ich merke, es hat keinen Sinn mit Menschen zu diskutieren, die ein sehr bekanntes Bild dreier menschenähnlicher Wesen symbolisieren.

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Franz Koppold

Aha, weil der Herr Seehofer das mal so gesagt hat, ist das so.
Also ist Deutschland ein Unrechtsstaat..
Den der Herr Seehofer als Innenminister
mitregiert….
Schon komisch, nicht wahr….

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    Jerry Cotton

    Echt, komisch finde ich den Herrn Seehofer auch. Mehr, das scheint mir ein Verschwörungstheoretiker zu sein, oder? … he himself ‚… Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.‘: https://bit.ly/2jZMZa6

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    Rainer Seifert

    Ach Herr Koppold, diese Tatsache haben Anhänger der AfD und einige andere sehr kluge Leute sogar schon vor einer ganz, ganz langen Zeit herausgefunden. Tut mir nun echt leid, Sie enttäuschen zu müssen, aber Sie sind auch in der Sache leider wieder nicht der Erste, der das gemerkt hat.

    Es gab hier mal einen Ministerpräsidenten, der wurde landein, landaus vom Volk Wendehals genannt. Gerne erkläre ich Ihnen auch den Hintegrund der Geschichte. Das ist eigentlich der Name eines Vogels, der so behende den Kopf drehen kann, dass der Schnabel plötzlich hinten ist.

    Bevor Sie nun hier auch wieder nachfragen müssen, empfehle ich Ihnen, sich den Sachverhalt ganz in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen.

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      Franz Koppold

      Ach, es gibt ausserhalb der AuF noch andere kluge Leute? Wer hätte das gedacht…
      A apropos Wendehals: Ich kenn da nur den Gottfried, von dem ist, glaub ich, das schöne Lied:
      Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…
      In diesem Sinne…

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        Rainer Seifert

        Sehr gut bemerkt, Herr Koppold. Jaja, der gute Junge mit seiner Polonaise. Schade aber, dass Ihnen diese Vogelart unbekannt ist. Sie sollten sich mehr in der Natur aufhalten, anstatt hier über sinnlosen Zuschriften zu grübeln.

        Aber weil Sie es sind, hier noch ein Tipp von mir: Haben Sie vielleicht einen Verdacht, von wem der Gottfried seinen „Nachnamen“ geklaut haben könnte? Wenn ja, lassen Sie es uns ruhig wissen. Wissen ist keine Schande.

        Und wenn Sie hier wieder mal Schreib- oder einfach nur Tippfehler entdecken sollten, bitte immer korrigieren. Gewisse Idioten haben die deutsche Sprache schon mehr als genug verstümmelt.

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Franz Koppold

soll natürlich heissen AfD…
Heisst das eigentlich Alternative für Dumme ?

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    Jerry Cotton

    … nein, AfD heißt ‚Alternative für Deutschland.‘ : https://bit.ly/2wTjgcq

    Alternativloses Handeln in politischer Verantwortung, wie von Merkel mehrfach als Begründung für diverse Rechtbrüche behauptet, ist ein Mangel an Intelligenz und daraus resultierende törichte Handlungen. Schlichtweg Dummheit. Alice Weidel meinte gestern im Bundestag, Deutschland wird von Idioten regiert. Ich würde ihr nicht widersprechen wollen.

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      Franz Koppold

      Für Sie ist die Alternative für Deutschland ja dann alternativlos..
      Sie könnten sich aber auch einfach in Ihren Jag setzen und der Herrschaft des Unrechts entfliehen. Und vergessen Sie den guten Phil nicht!

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        Jerry Cotton

        Nun, werter Franz Koppold, was die ‚Alternative für Deutschland‘ für mich bedeutet, ob sie für mich alternativlos ist oder nicht, müssen Sie schon mir überlassen. Dazu habe ich gar nix geschrieben. Ich habe einzig Ihre Frage beantwortet.

        Machen Sie sich aber auch keine Hoffnungen, dass ich vor der ‚Herrschaft des Unrechts‘, O-Ton Seehofer oder den ‚regierenden Idioten‘, O-Ton Alice Weidel – ‚fliehe‘.

        Ja und Phil denkt ähnlich wie ich. Wäre ja noch schöner.