Grüße zum Start – Matthias Matussek

Matthias Matussek ist immer für eine Debatte gut. Sein Blick auf die Welt bleibt nie unbemerkt. Seine Angriffslust wird gerne mal von einer kalten Faszination für den außergewöhnlichen Blickwinkel des Gegenüber geprägt. Der Bestsellerautor sucht die Debatte wie der Priester das Weihwasser.

Grüße zum Start sendet uns Matthias Matussek:

Liebe Kolumnisten,

cool, dass ihr weitermacht, ich habe mich schon, als ihr auf The European rumgefuhrwerkt habt, über euch gefreut oder kopschüttelnd geärgert (Schmitz), ihr habt mich begeistert (Wallasch), amüsiert (Kelle) und mir bewiesen, dass es klugen, provokanten Journalismus auch für lau geben kann. Ach, und manchmal bin ich ja auch reingegrätscht und ich habe vor, das auch in Zukunft zu machen, sozusagen als Feldgeistlicher und Maschinengewehr Gottes, weil, einer muss den Job ja machen.

Viel Erfolg

Euer

Matthias Matussek

Vita

Amerikanistik studiert, Stationen bei Berliner Abend, Stern, Spiegel, für den er Korrespondent in New York, Rio und London war, bis er das Kulturressort übernommen hat, ausgezeichnet mit Kischpreis und dem Goldenen Prometheus für seinen Videoblog, Autor von Bestsellern wie „Wir Deutschen“ sowie zwei Dutzenden weiteren Sach-Büchern und Romanen. Und, wie Jean Raspail „Nicht Christ, sondern Katholik“

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6 comments
Peter Kriwan

„Feldgeistlicher und Maschinengewehr Gottes“. Dann ist Matussek ein Seelsorger für Soldaten und gleichzeitig eine Kriegswaffe. Sozusagen. Den „Soldaten“ hier allzeit seelische Gesundheit und dem Waffenzustand Ladehemmung.

Der Gemeinschaft der Kolumnisten wünsche ich weder Grätscher noch Rohrkrepierer.

Matthias Matussek

Na gut, dann nehm ich das eben wieder zurück…aber was mach ich mit denen, die mich als Feldgeistlichen einsortieren wollen? Oder als Maschinengewehr? Oder als Rohrkrepierer? Kinder, ich KANN DOCH NICHT ALLEN ALLES SEIN…

    Alexander Wallasch

    Nein, bleib wie Du bist. Danke für die Aufmunterung und den Startschuss!

    Peter Kriwan

    Möge der Rohrkrepierer allen erspart bleiben. 😀

    Michael Thomas Bauer

    Lieber Matthias Matussek.

    Ihre Haltung lobe ich mir. Immer in die Vollen und dabei mindestens ein Ass im Ärmel.

    Zu dem Maschinengewehr gibt es zu erwähnen, dass es einfach zu laut für die jungen Ohren eines zarten Internat Schülers ist, der es gewöhnt ist, von Präzisionsschützen umlagert zu sein. Die ihr entferntes, immer konzentriert ausgeübtes Handwerk, im Schlaf beherrschen. Das zum Leidwesen ihrer Ziele und Freude für die Bestatter. Muss dies gesagt werden dürfen, da es der weltlichen Realität entstammt. Wenn auch nicht überall anzutreffen, dies somit trotzdem wahr bleibt. Daher auch ich früh das Weite, als die Größte meiner Lieben, entdecken durfte.

    Mein persönliches Interesse, an ihren die Stille der Einkehr zerreißenden Maschinengewehrsalven, dienen der Aufklärung. Der Suche und der Kontemplation. Getrieben von der Inneren Emigration,
    dem Konstruktivismus gehorchend und diese Künste verehrend lebend.

    Was kann es unvermeidlich Nötigeres geben, als die Stille. Die Einkehr und den Verstand, an das glauben zu können, welches die Freude des himmlischen Friedens schenkt.

    Wünsche ich mir von ihnen einen wachen, stets gegenwärtigen Geist, der das Mögliche denkt und das Nötige tut. Die Mittel geben sie ja bekanntlich vor. Brachialer als die Dicke Bertha ihre Worte wählend und den verdienten Erfolg der Schrift widmend.

    Mehr Lob von meiner Seite, daher kaum möglich. Auch kein Ultimatives Bekenntnis.

Sören Heim

Hey hey, Grüße nimmt man doch nicht einfach zurück 😉