Rückblickende Reisetagebücher – I Mit dem Rad nach Prag und Kutná Hora (2006)

Kolumnist Sören Heim blickt auf Reisen mit dem Rad und per Anhalter zurück.


Nachdem vergangenen Sommer meine Beschreibung der Hunsrück-Wanderung auf viel positives Echo stieß, hatte ich mir überlegt, auch meine älteren Reisen, die in vielfältiger Weise Grundlagen für meine Erzählungen bieten, einmal verspätet in quasi-Tagebuch-Manier niederzuschreiben. Auch, um zu schauen, wie viel man eigentlich noch zusammen bekommt. Zwar gab es ältere, oft handschriftliche, Aufzeichnungen, doch sind die größtenteils nicht mehr aufzufinden. Jetzt ist zum Schreiben etwas mehr Zeit, und wer hätte schon Lust auf noch ein langweiliges Corona-Schriftsteller-Tagebuch? Eines ist ja schon zu viel. Gehen wir lieber auf Reisen.

(Bilder von Pixabay, Ausnahme die Aufnahmen aus Prag und Kutná Hora, die auf einer anderen Reise gemacht wurden).

I Mit dem Rad nach Prag und Kutná Hora (2006)

Meine Radreise nach Prag 2006 wurde, wie eigentlich alle diese Touren, kurzfristig beschlossen. Ich hatte die Nase voll von Uni und Kleinstadt, packte einfach eines Morgens Rucksack und Satteltaschen und fuhr los. Es dürfte der 28. Juli gewesen sein.

Ich hatte ein Studententicket und fuhr mit dem Zug bis in den Grenzbereich der Geltung, der mir fürs Radfahren am geeignetsten erschienen. Also auf nach Gersfeld bei Fulda, wo sich die Wasserkuppe erhebt. Die ließ ich linker Hand liegen, dennoch ging es relativ rasch auf, ich schätze, 500 bis 600 Meter Höhe. Obwohl ich damals jährlich mehrere Tausend Kilometer abspulte eine blöde Entscheidung, da ich kaum bedachte, welches Gewicht ich auf dem Rad diesmal mit mir schleppte (irgendwas zwischen 20 und 30 Kilo. Ich würde auf allen späteren Reisen auch immer zuviel packen). Aus dem Sattel gegangen, ein scharfer Schmerz im Knie, ich denke eine (leichte) Zerrung. Dann nur noch im ersten Gang ging es allerdings relativ schmerzfrei weiter. Anscheinend hatte ich einen Muskel erwischt, den man beim Radfahren nicht unbedingt braucht. Wunderschöne Abfahrten durch geschwungene Hügel, hier und da der Zwang, zum Glück wenig befahrene, Landstraßen zu benutzen, gegen Abend Ankunft in den Hassbergen, wo meine Karte einen Campingplatz verzeichnet hatte. Die Berge haben ihren Namen verdient. Lauter kleine spitze Erhebungen, dazu noch eine Gewitterfront und die Chance, meinen Regenüberzug zu testen. Nein, diese Wassermengen hält er nicht ab. Auf dem Campingplatz darf ich zum Glück meine Sachen im Waschraum trocknen, und das meiste wird so trocken, dass man es am nächsten Morgen im Fahrtwind dann komplett trocken bekommt. Der Platz ist günstig aber karg und nicht allzu schön gelegen. Was soll’s, ich schlafe eh wie ein Stein.

Zwischen Hassbergen, Fichtelgebirge und Sokolov

Der zweite Tag, die Erfahrung werde ich noch öfter machen, ist immer das schwerste. Nach weit über 100 km am ersten schaffe ich diesmal vielleicht 80 oder 90. Dabei ist es eine angenehm leichte Strecke. Erst geht es sanft bergab, dann an Feldern und am Lauf des Maines entlang. Ein optischer Höhepunkte ist das Kloster Banz, es wirkt wie samt Hügel extra zum Angucken in die Landschaft gestellt.

Eine Mittagspause in Kulmbach, wo man mir als Übernachtungstipp eine Jugendherberge Richtung Wunsiedel empfiehlt. Optischer Tiefpunkt: zahlreiche Hakenkreuze an Bushaltestellen und anderen Versammlungsorten, sobald man dem bekannten Städtchen der jährlichen Rudolf-Hess-Gedenkmärsche näher kommt. Die Herberge aber ist toll, ich komme früh an und bleibe, das Fichtelgebirge zu überqueren traue ich mir an diesem Abend nicht mehr zu.

Der dritte Tag beginnt wundervoll meditativ. Auf einer meist schnurgeraden, kaum befahrenen Landstraße geht es moderat ansteigend bis auf gut 800 m hoch. Ich habe mittlerweile gelernt, dass jeder längere Anstieg mit all dem Gepäck durchgängig im ersten Gang zu bewältigen ist. Dann fährt es sich auch über lange Strecken angenehm und man gerät in einen Sog, der sich schwer in Worte fassen lässt. Schwarze Tannen, Geruch von Harz, manchmal Rehe, ein paar Vögel. Irgendwann ist der letzte Kamm geschafft, und ich fahre durch einige Dörfer langsam wieder herab. Dann das Missgeschick. Ich bekomme einen Schlag und nicht nur der Schlauch meines Hinterreifens, sondern der ganze Mantel wird aufgerissen. Ich bin in einem Kaff, dessen Name ich längst vergessen habe, und komme nicht weiter. Die Chance, hier überhaupt Hilfe zu finden, scheint mir gleich ziemlich gering. Aber selbst für ein abgelegenes Dorf ist auf den Straßen wenig los. Da wird mir klar: Es ist zu allem Unglück auch noch Sonntag. Ich bereite mich schon darauf vor, mein Zelt irgendwo am Rand der Ortschaft aufzuschlagen und den Montag abzuwarten, da treffe ich doch noch jemanden auf der Straße. Um die Sache kurz zu machen: Diese Person war nicht nur sehr nett und hilfsbereit, sondern besaß in einer nahen Kleinstadt auch noch eine Hinterhof-Fahrradwerkstatt. Er fährt mich mit seinem Transporter dorthin, Schlauch und Mantel sind schnell ausgetauscht, und mehr als 20 Euro, wahrscheinlich noch nicht mal die Materialkosten, lässt er sich dafür nicht aufschwatzen. So geht es dann weiter über die tschechische Grenze nach Cheb (Eger), eine schöne Stadt mit scharfen Kontrasten zwischen Innenstadt (Tolle Altstadt) und Außengebieten (Billigläden, Plattenbauten), malerisch am gleichnamigen Fluss gelegen. Hier esse ich etwas, die nächste Station soll Sokolov, Richtung Karlovy Vary (Karlsbad), sein. Doch das Abenteuer ist noch nicht vorbei. Irgendwo hinter Cheb muss ich falsch abgebogen sein, und es geht sicher 10 Kilometer wieder meist leicht bergauf, was nicht wirklich zu meinen Plänen passt. Irgendwann komme ich in einem Dorf an, wo die meisten Häuser verfallen wirken, das Ortsschild schief hängt und von Rost und etwas, das aussieht wie Einschusslöcher, angefressen. Alles wie eine Kulisse für einen finsteren Post-Sowjet Thriller (vielleicht war es das auch?). Nach genauerem Karten-Studium und einigem hin und her Irren mit Abgleichen der Straßenschilder kehre ich um und finde die Straße nach Sokolov wieder, die anstrengend wellig ist, Gegenwind aufweist und mich an mehreren Straßenbordellen und/oder Nackttanzclubs vorbeiführt. Nicht die schönste Gegend. Sokolov hat mehrere teure Hotels am Stadtrand, zum Glück finde ich auch noch eines in der Stadt, wo man mir für den bisherigen Rekord-Preis von 35 Euro eine Art Besenkammer überlässt. Ich bin an diesem Tag mindestens 130 km und bis zu 1500 Höhenmeter gefahren, also ist mir das egal. Hauptsache Bett.

Krivoklátsko und der vergessene Geburtstag

Am nächsten Morgen wird beim Aufstehen plötzlich klar: Der ereignisreiche gestrige Tag, an dem ich definitiv anderes im Kopf hatte, war mein Geburtstag. Daran hatte ich beim Abfahren gar nicht gedacht, doch nur deshalb weiß ich noch, wann genau ich zu dieser Tour gestartet bin. Mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk: Das Geld ist praktisch alle. Ich hatte wenige Tage vor Abfahrt eine neue Bankkarte bekommen, die ich noch verpackt mitgenommen habe. Allerdings hat der Regen in den Hassbergen die Verpackung anscheinend verflüssigt. Panik: Sitze ich ohne Geld und PIN in Tschechien fest? Aber auf dieser Tour habe ich bisher wirklich Glück: Die PIN hat sich durch die Feuchtigkeit anscheinend auf dem Innenfutter meiner Fahrradtaschen abgedruckt, wo ich sie relativ gut ausmachen kann. Ich finde auch tatsächlich eine Bank, die meine Karte akzeptiert (beziehungsweise: deren Automat) und kann beruhigt weiterfahren. Es folgt der schönste Teil der Reise. Irgendwo auf der E 48 zwischen Karlsbad (das ich ohne Aufenthalt durchquere) und Prag zweigt eine kleinere Straße nach Süden ab, die auch nach Prag zu führen scheint, nach Prüfung auf meiner Karte vorgezeichnet ist und laut Plan durch ein ausgedehntes Waldgebiet führt.

Schon vorher war die Landschaft ein herrlicher Anblick: Rötliche (ich denke Gerste- und Roggen-) Felder wechseln sich mit dem besonders satten Grün riesiger Hopfen-Plantagen ab. Insgesamt ist vielmehr freie Fläche zwischen den Städten als in meiner Heimat in Rheinland-Pfalz, und ich denke überhaupt in Westdeutschland. Alles wirkt etwas „naturbelassener“, wiewohl es natürlich Kulturlandschaft ist. Doch hier, in der Krivoklátsko, wird das noch übertroffen: Herrliche, fast menschenleere Wälder, kleine Bäche, saftig grüne Lichtungen und als Herz des Waldes die kleine Ortschaft Krivoklát mit der mittelalterlichen Burg auf einer Erhebung im Zentrum. Von dort sind es etwa 2 bis 3 Kilometer bergauf zu einem Campingplatz an einem vielleicht zehn Meter breiten, klaren Fluss, von wo man einen herrlichen Blick über die Hügellandschaft hat, in die zudem noch die Ruine eines Berg- oder Sägewerks einen optischen Höhepunkt setzt. Ein absoluter, wahrscheinlich auch heute noch günstiger, Geheimtipp für Camper, die Abgeschiedenheit und herausfordernde Wander- und Radtouren suchen, während Prag innerhalb einer guten Stunde mit dem Bus zu erreichen ist. Der Campingplatz kostet mich nicht viel mehr als 5 Euro, ein fettes Abendessen und eine ganze Flasche Cola eingeschlossen.

Prag und ein verhängnisvoller Käse

Am nächsten Morgen folgt eine entspannte Abfahrt. Den Weg nach Prag muss ich allerdings erst aufwendig suchen, immer folge ich den Wegweisern bis Krivoklát, verlasse das Dorf in die entgegengesetzte Richtung und finde Wegweiser, die mich wieder zurückschicken. Des Rätsels Lösung: Ein scharfer Anstieg führt über Kopfsteinpflaster oder einen ähnlich schwierigen Straßenbelag direkt hinauf zur Burg, durchs Burgtor hindurch, und hinter der Burg entlang geht es weiter Richtung Prag. Nun folgen noch ein paar alte Dörfer mit Fachwerkhäusern, meist erfolglose Versuche, nach dem Weg zu fragen, da die Älteren, die hier wohnen, kaum Englisch sprechen, und schließlich gut 50 Kilometer bis in die tschechische Hauptstadt, fast durchgängig mit Geschwindigkeiten von über 30 km/h, denn es geht weiter abwärts, bei strahlendem Sonnenschein nun wieder durch die charakteristische Mischung von Getreide- und Hopfenfeldern.

Prag ist sicher eine schöne Stadt, auf dem Fahrrad aber alles andere als angenehm. Zur Anfahrt stehen nur jene Straßen zur Verfügung, über die auch der Autoverkehr abgewickelt wird. Es ist eng, gefährlich und es stinkt. Man quält sich durch einen Speckgürtel, wo viel gebaut wird (damals, keine Ahnung, wie es heute dort aussieht), dann durch triste und graue Wohnsiedlungen, ehe man irgendwann das Näherrücken der Innenstadt erahnen kann. Die Moldau zu überqueren ist noch einmal eine besondere Herausforderung. Hier finde ich tatsächlich einen Rad- oder Fußweg, der über eine Brücke im Norden führt, doch in der Mitte plötzlich abbricht. Vorsichtig schiebend bugsiere ich mein Rad weiter Richtung Altstadt.

Die Altstadt ist dann ein fast unerträglicher Kontrast. Ein sauber gelecktes barockes Disneyland voller Touristen, nicht wirklich mit dem in Übereinstimmung zu bringen, wo man sich zuvor stundenlang durchgequält hat. Ich hocke ein wenig am Brunnen, höre dem Glockenspiel zu, beobachte die Figuren, die über dem Rathaus tanzen und möchte bald mein Wasser auffüllen und vielleicht mit einer Cola oder etwas ähnlichem Zucker nachtanken. Zum ersten Mal seit zwei Tagen bekomme ich in einer Touristinformation auf die Frage „Do you speak English?“ die entgeisterte Antwort „Of course!“. In einem nahen Laden soll ich für Wasser und Cola fast so viel zahlen wie am Vorabend noch für Übernachtung, Essen und Getränke. Ich verlasse die Gegend um den Altstädter Ring und schaue mich ein wenig abseits noch einmal um. Vielleicht nur 100, vielleicht 500 Meter musste ich gehen, bis ich außerhalb wieder einen Discounter entdeckte. Hier zahlte man dann wieder moderate Preise. Vielleicht ein Viertel von dem, was für Touristen veranschlagt wurde. Es gibt wohl so eine Art Altstadt-Deppensteuer.

Prag gefällt mir auf dieser Reise nicht wirklich. Es passt nicht zu der Form der Anreise. Ich verlasse die Stadt auf dem schnellsten Weg. Einige Stunden später bekomme ich noch mal Hunger, und finde in einem weiteren Discounter am Straßenrand nichts besseres als einen 200g Laib Camembert, den ich mit einem Mal herunterschlinge. Ich denke, es dürfte dieser Käse gewesen sein, der mir bald zum Verhängnis wurde. Gegen Abend steige ich in einem Motel ab, das wieder nur 5 Euro für die Übernachtung nimmt, Schnitzel mit Pommes gibt es gegen moderaten Aufpreis. Kann sein, dass die Entwicklung des nächsten Tages auch auf diese Mahlzeit zurückzuführen ist, das Motel war wirklich alles andere als sauber. Doch ich habe weiter den Käse in Verdacht.

Letzte Station, Erbrechen, Heimwärts

Der letzte Tag ist schnell abgehandelt. Über Kutná Hora (Kuttenberg), das heute zufälligerweise die Partnerstadt meiner Heimatstadt ist, sollte es weitergehen Richtung Brno, und dann mal schauen, wie weit mich die Beine noch tragen. Ich hatte mich bis dahin wirklich fit gefühlt, allerdings sind es weniger die Beine als der Hintern, der bei einer solchen Tour den begrenzenden Faktor ausmacht. Der war längst recht taub geworden. Und da ich mit Fahrradtaschen und Rucksack unterwegs war, hatte der Schweiß mir mittlerweile auch ein juckendes Abbild meines Rucksacks in den Rücken geätzt.

Vielleicht sollte ich dem Käse dankbar sein. Denn der hatte die folgenden Auswirkungen: Den gesamten Vormittag des sechsten Tages ging es zwar noch ganz ordentlich voran, doch ich wunderte mich, warum es sich die ganze Zeit so anfühlte, als könnte ich die Kraft, die der Kopf mobilisieren wollte, nicht mehr auf die Pedale übertragen. Das Treten war mehr ein lockeres Mitlaufen Lassen. Aber gut, dachte ich mir, nach sechs Tagen und über 600 Kilometern darf man müde sein. Mittags in Kutna Hora kaufte ich Ansichtskarten und war dabei schon ein wenig unsicher auf den Beinen, bald kam auch Übelkeit hinzu. Ich schrieb noch die Karten, warf sie ein, und fand östlich der Stadt einen günstigen Campingplatz. Das Aufbauen des Zeltes fiel schon schwer, da die Übelkeit immer stärker wurde. Massig Wasser trinken half nichts, Schweißausbrüche stellten sich auch noch ein. Ich legte mich also am hellen Tag noch nieder, doch weil es im Zelt unerträglich heiß war, ließ sich den Oberkörper bald hinaus auf die Wiese ragen. Als ich das erste Mal kotzen musste, war es schon dunkel geworden. Und was kam? Viel Flüssigkeit und darin – nein, nicht das Schnitzel von gestern Abend, auch nichts vom heutigen Tag, denn ich hatte kaum etwas runter gebracht. Sondern lauter weiße Brocken eines kaum verdauten Käses. Das mit dem Erbrechen ging dann noch eine ganze Zeit so, und als ich langsam wieder halbwegs zu Kräften kam, entschloss ich mich, noch in dieser Nacht nach Hause zu fahren. Ich hatte mich vorher überhaupt nicht zu Reisekrankenversicherungen informiert, und ob man so etwas braucht oder nicht und überhaupt. Die Heimreise war kompliziert, verschiedenste Züge beförderten mich über Prag und Pilsen zurück über die Grenze, wo ich in Nürnberg einen Zug bis nach Frankfurt bekam, von wo aus wiederum meine Heimatstadt leicht zu erreichen ist. Das dürfte noch mal so 24 Stunden gedauert haben.

Bis ich angekommen war, war die Erkrankung eigentlich verflogen. Es war wohl doch nur eine relativ einfache Lebensmittelvergiftung, und rückblickend weiß ich, ich hätte mich auch ein bis zwei Tage einfach auf dem Campingplatz ausschlafen können und dann vielleicht noch eine viel größere Radreise erleben können (die Kaparten waren so ein Fantasie-Ziel). Allerdings ist es gut möglich, dass ich dann bis heute einen dauerhaften Rucksack-Abdruck auf dem Rücken hätte.

Zumindest: Fast zehn Kilo leichter und so fit wie nie zuvor fuhr ich schon zwei Tage später die Strecke zu meinem damaligen Hausberg in persönlicher Rekordzeit und stellte danach die Fahrradsaison ein. Ich hatte wirklich für Monate keinen Bock mehr, in den Sattel zu steigen. Es war wahrscheinlich richtig, kein Risiko einzugehen, und angesichts eines starken Krankheitsgefühl rasch nach Hause zu fahren. Dass deshalb keine ausgedehntere Tour daraus werden konnte, tut mir dennoch bis heute leid, denn weder werde ich wohl je wieder so fit sein, noch werde ich Zeit und Muße finden, für mehrere Wochen am Stück mit dem Rad durch Europa zu fahren.

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Sören Heim

Sören Heim ist Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Er ist Träger des kosovarischen Preises für moderne Dichtung „Pena e Anton Pashkut“ (Stift des Anton Pashku) und des Sonderpreises „Favorit von Daniel Glattauer“ der art.experience 2014. In HeimSpiel schreibt Sören Heim mit Heimvorteil zu den Schnittpunkten von Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik. Er beleuchtet die unerwartete Bedeutung ästhetischer Fragestellungen für zeitgenössische Debatten, die mit Kunst auf den ersten Blick kaum Berührungspunkte haben. Und wo immer, sei es in der Politik, sei es in der Ökonomie, sei es gar im Sport, er auf geballten Unsinn und Unverstand trifft, wagt der Kolumnist auch das ein oder andere Auswärtsspiel. Bisher erschien die Kolumne HeimSpiel im Online-Debattenmagazin The European. Daneben veröffentlicht Heim in mehreren Literaturzeitschriften vornehmlich Lyrik und dichte Kurzprosa, und bloggt auf der eigenen Homepage aus seinem Zettelkasten. Monographien: Kleinstadtminiaturen: Ein Roman in 24 Bildern. Girgis Verlag: 2016 – ISBN: 978-3939154181.Cover nur Front Gewogene Worte: Nachdichtungen aus dem Chinesischen. edition maya: 2016 – ISBN: 978-3930758463.cover kathaStrophen. Experimente in Rhythmus und Melodie. Chiliverlag: 2017 -ISBN: 978-3943292541.FrontCover 2_bleu Algenhumor: Gedichte für das dritte Jahrtausend. Girgis Verlag: 2016 – ISBN: 978-3939154228.algen Audio-Exklusiv: La vie! La jeunesse! – Hörmordkartell 2017

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