Herr E. und die Flut

Aus dem Katastrophengebiet im Kreis Euskirchen. Eine sehr persönliche Kolumne von Uwe Fischer


Der 14.7.2021, ein Tag nach dem Geburtstag meiner Mutter, die wir zu dieser Gelegenheit in die Eifel holen wollten, hat vieles verändert. An diesem Tag fuhren wir gegen 19 Uhr aus der Innenstadt nach Hause, meine Freundin holte den Wagen aus der Tiefgarage und berichtete später von ersten kleinen Rinnsalen, die über den Boden liefen. Zwei Tage und ein paar Wassermassen später sah es dort so aus:

Als wir zuhause ankamen, war der Nachbar schon bei uns und hinterließ die Empfehlung, den Keller leerzuräumen, es würde sich ein heftiges Unwetter ankündigen. Das wussten wir zwar, sahen dem aber zunächst entspannt entgegen. Sagte ich doch ein paar Stunden zuvor, dass in den 13 Jahren, die wir in diesem Ort wohnen, jedes Unwetter an uns vorbei zog, während nur wenige Kilometer entfernt teils massive Schäden entstanden. Trotz dieser Gewissheit schleppten wir Kellerkisten wie bei einem zweiten Umzug nach oben. Schallplatten, CDs, Bücher, Erinnerungen in vielen verschiedenen Kisten.

Dann zerbrach der Himmel und das Wasser fiel. Aber es war ein eher normales Gewitter, bis erstmals meine KATWARN App vehement reagierte, die Sirenen auf den Häusern gegenüber angingen (das machen die sonst nur am Wochenende, wenn ich ausschlafen könnte), Einsatzfahrzeuge rasten die Straße rauf und runter. Ich ging vor die Tür, traf andere Nachbarn und sah die Erft, die sich bis auf wenige Meter vor uns ausgebreitet hatte.
Laut der Nachbarn wäre sie in all den Jahren noch nie so nahe gekommen. Und sie wollte mehr.
Bekannte, die ein paar Meter weiter wohnen, hatten die Erft schon in ihrer Hofeinfahrt, 4 Meter von und entfernt. Ein paar Sätze später waren es noch 2 Meter und ich kam  noch halbwegs trocken zurück. Die Straße war später komplett überflutet, selbst ein riesiger John Deere mit fast 2 Meter hohen Rädern kehrte um, weil ihm die Strömung zu stark war. Auf einer Bundesstraße.
Ständig kamen Autos, die durch den Ort irgendwohin wollten und Aufnahmen zeigten von anderen Orten, in denen das schiere Chaos tobte. Bad Münstereifel, 8 Kilometer entfernt, mit einer 2 Meter hohen Sturzflut durch die engen Gassen, es war unfassbar.
Die Nacht begann für mich um 1 Uhr, als die Erft sich ein paar Meter von unserem Haus entfernt entschied, dass genügend Schaden angerichtet sei. Als eines der wenigen Häuser auf unseren Straßen blieben wir vollständig verschont, ein paar Tage ohne Strom und Telefon sind kein Problem.
Das ganze Ausmaß dieser Nacht wurde mir am nächsten Morgen klar, als ich in der Praxis nach dem Stand der Dinge sehen wollte – es war kein Durchkommen. Überall überflutete Straßen, die Haupteinkaufstraße nur mit dem Kanu befahrbar, komplett abgesoffene Häuser, zerstörte Straßen – zur Praxis kam ich nicht. Erste Augenzeugeberichte von Toten, von einem Mann, der vom sonst so gemütlichen Veybach weggerissen wurde und verschwand. Später ging es um eine Nachbarin, die auf einer der Hauptstraßen von den Wassermassen überrascht wurde und ertrank. Ein zugedeckter Toter vor einem Geschäft, in dem jemand nach den Schäden sehen wollte, eine angeschwemmte Leiche in einem Vorgarten, ein junges Paar ertrunken im Schlafzimmer…. die Realität passte sich den steigenden Zahlen über Opfer in den Nachrichten an. Nachrichten oder Handyempfang – nur im Auto und ein paar Kilometer weiter in den Feldern, wo sich Autoschlangen an den Straßenrändern versammelten, um endlich ins Netz zu kommen.
Meine Mutter, die im Ruhrgebiet sitzend komplett durchdrehte, konnte ich erst 48 Stunden nach dem Wahnsinn erreichen.Aber in welch unfassbarem Glück wir uns ohne Strom und Internet befanden, offenbarte sich erst nach und nach vor unseren Augen. In der Stadt türmten sich Müll und ganze Wohnungseinrichtungen, Straßen sahen aus wie während der Kanalbauarbeiten, kein Geschäft in der Innenstadt ohne massive Zerstörungen, Gehwegplatten hochgespült, Straßen unterspült, mehr Häuser betroffen als weniger, in manchen Ortsteilen nahezu jedes Haus. Es war einfach unbeschreiblich.

Doch selbst das war noch harmlos.

Wir kamen aus der Stadt zurück, meine Freundin wollte einen Patienten im Heim besuchen (das war zum Teil evakuiert, nur Angehörige hatten Zutritt) und ein paar Dinge einkaufen, die auch ohne Kühlschrank zu lagern sind. Waren die Hamsterkäufe zu Beginn der Pandemie noch reine Idiotie, so war es jetzt besser zu verstehen. Kein Strom, etliche Läden geschlossen, fragile Situationen hinsichtlich der Wasserversorgung – ein paar Dinge bekamen wir noch. Gummistiefel waren ausverkauft wie seinerzeit das Klopapier.

Doch die Nachrichten wurden noch schlimmer, nach Hagen, Wuppertal, Solingen, der Gegend um die Ahr, dem Horror von Schuld gesellten sich noch Erfstadt und das benachbarte Bad Münstereifel hinzu, während gleichzeitig ein Staudamm in der Nähe zu bersten drohte. Die Todeszahlen stiegen.

Zuhause angekommen zog ich mich um, packte ein paar saubere Sachen ins Auto und fuhr los, laut Radio fehlte es in Bad Münstereifel an Helfern, während gleichzeitig dringend vor dem Betreten der Stadt über den einzigen Zugang gewarnt wurde. Die Rettungskräfte würden schon wissen, was zu tun ist.
Aber so weit kam ich nicht, keine 5 Autominuten entfernt war die mit Müll ubersähte Bundesstraße gesperrt. Also parken und fragen, auf den ersten Blick war auch hier das totale Chaos. Auf den zweiten Blick war es noch schlimmer. Und  es gab noch einen dritten und vierten Blick.

Aber erst wurde hier keine Hilfe benötigt, dann dort nicht, da wieder nicht. Ich landete schließlich in einem Betrieb, der eine einzige Schlamm- und Geröllwüste war und packte mit an. Als der Bagger die Reste beseitigen konnte, zog ich weiter. Jedes Haus im Dorf war betroffen, ausnahmslos. Alle Türen offen, Müllberge, Schlamm, Wasser, Chaos. Und trotzdem kaum ein Gesicht ohne Freundlichkeit und Humor. Sofern Eifeler humorvoll sein können, sind sie doch oft Fans des FC, haben Kardinal Woelki  an der Backe und – nachdem Andrea „in die Fresse“ Nahles keine Schläge mehr androht bald vermutlich den Kollegen Armin L., für dessen Nachbarschaft sie sich rechtfertigen müssen. Über die Touristen aus dem Ruhrgebiet reden wir mal nicht.

War es auf der Durchgangsstraße schon schlimm, kam die nächste Steigerung mit den kleinen Nebengassen. So stelle ich mir Barrikaden im Bürgerkrieg vor, an manchen Stellen stapelte sich der Hausrat über die Gasse bis zur ersten Etage. Hilfe war gefragt, ein Witze reißender Enddreißiger zeigte mir seine Küche, aus der die Möbel rausmussten.

„Das ist Deine Küche???“

„Ja, und die Schränke müssen raus, die sind zu schwer für meine Frau.“

„Gemütlich hast Du es hier.“

„Ja, ne?“

Ein Grinsen.

„Aber erst muss der Schlamm hier raus (kniehoch, am hinteren Fenster bis zur Unterkante). Morgen könntest Du helfen.“

„OK, ich komme.“

„Ja,wirklich? Morgen gegen 12? Das wäre so gut!“

„Klar, morgen gegen 12.“

Ich vergaß zu fragen, was es zu Mittag gibt, doch am nächsten Tag war der Müll so hochgeschichtet, dass ich gar nicht erst durch kam.

Allerdings war ich nach ein paar Hinweisen aus dem Dorf auf der Suche nach einem alten Mann, der alleine lebte und vermutlich trotzig jede Hilfe ablehnen würde. Mit Trotz komme klar, verschiedene Beziehungen haben mich schließlich gestählt.
Das Haus war nur ein paar Meter weiter, ein grünes Schiebetor, ein kleiner Innenhof mit dahinter liegendem Schuppen und Garten. So sah es durch die Müllberge hindurch jedenfalls aus. Von selbst wäre niemand gekommen, der Bewohner stand nicht draußen, niemand interessierte sich.“Hallo? Hallo???“
Nichts.
In den Hof, Türe zum Haus offen, Krücken im Türrahmen, wieder rufen. Ein kleines, dunkles Zimmer, vollgestopft, nass, schlammig, chaotisch. Schritte von einer leiterähnlichen Treppe aus der Etage darüber, ein wie ein Schlumpf nach einer Dosis Helium kläffender Hund (vielleicht ja tatsächlich ein Schlumpf), nackte Füße, Beine, der Rest des Menschen.
Kein Trotz, nur Erstaunen auf meine Frage, ob er Hilfe braucht, Tränen in den Augen.
Der Hof müsste etwas freigeräumt werden, damit er seine Möbel zum Trocknen rausstellen kann.
Panik. In meinen Augen. Der Hof und ich ganz alleine! Chancenlos, nichts zu machen. Tische, Stühle, Bretter, ein riesiger Strauch, verkeilt in Holz, Schlamm und unzählige andere Dinge. Eine aus den Angeln gerissene Tür – es war eine Müllkippe aufzuräumen. Hinter der Tür ging es weiter, das war nur zu ahnen. Später sah ich hinter der Tür zwei weitere Müllkippen, eine Arbeit für die Ewigkeit.“Äh… Moment. Da war gerade noch eine Familie, die auch helfen wollte, ich hole die mal.“

Die Familie war nicht mehr zu finden, also quatschte ich die Erstbesten an, die mir über den Weg liefen. Und ich hatte Glück, zwei Jungs aus umliegenden Dörfern, die ebenfalls helfen wollten.
Es war eine unglaubliche Plackerei, Wasserschäden sind eine Sache, Schlammlawinen eine andere. Zäh und schwer, rutschig bei jedem Schritt, man sieht nicht, was sich worin verhakt hat. Ok, Schlammbäder sollen gut sein, aber ich war nicht im Wellnesshotel und ein Wildschwein bin ich auch nicht.E. erzähle zwischendurch ein wenig. Woher er dieses Teil hatte, was er mit jenem macht (jetzt nicht mehr), was er trocknen und wiederherstellen wird, welche Krankheiten er hat und dass er schon so lange auf die OP seiner Füße wartet. Gut vorstellbar, dass E. ein spezieller Typ ist, aber hier war er nur eine verdammt arme Sau, die inmitten der Welle an Hilfsbereitschaft alleine gelassen wurde. Da, wo die Häuser groß und schick waren, standen sich die Helfer fast schon im Weg, scherzten und lachten und wurden gut versorgt. E. saß alleine mit einem bellenden Schlumpf im verwüsteten Haus.In einem Augenblick, als wir mal alleine waren, wollte Eddi mir ein paar Geldscheine in die Hand drücken, ich lehnte ab. Ein wenig Gerangel, Eddi Augen Tränen, meine gleich mit. Vielleicht war es auch nur der Schweiß, der mir von der Stirn lief, wer weiß es schon.
Die anderen kamen zurück, wir zerrten und schleppten weiter, bis schweres Gerät kam, um eine Schneise in die Gasse zu räumen. Wohin all der Müll kommt ist mir ein Rätsel.Die beiden anderen verabschiedeten sich, Eddi schluckte und schluchzte, wurde von einem der beiden getröstet. Morgen würden sie wiederkommen, mit Hilfe (einer kam, der andere landete wohl in einem anderen Ort).
Ich ging zuletzt, Eddi kam  wieder mit Geld an, heulte und ich gleich mit. Kein Schweiß, nein, dieses Mal sicher nicht.
Ich nahm das Geld, er wollte etwas geben und das brauchte er auch, wollte nicht nur bekommen.Am nächsten Tag fuhr ich wieder zu Eddi und kaufte zuvor von seinem Geld etwas ein. Haltbare Sachen, es gibt ja weder Kühlschrank noch Strom. Und etwas Futter, doch wovon ernähren sich Schlümpfe? Ich versuchte es mit Hundefutter, und wenn E. und der Schlumpf ähnlich alt und fitt sind, passt Nassfutter. Ich weiß ja wie es ist, wenn die Zähne älter sind als der Rest des Körpers.

Am nächsten Tag war ich zunächst alleine, als E. die Treppe herunterkam, er sah aus wie Henri Maske nach den meisten seiner Boxkämpfe. Ein Auge komplett zu, die Gesichtshälfte geschwollen, Platzwunde unter einem Pflaster.

„Was ist passiert, hast Du Dich mit Plünderern geprügelt?“

Nein, morgens gegen 6 Uhr rausgegangen, im Schlamm ausgerutscht, ein paar Minuten ohnmächtig im Hof gelegen bis Hilfe kam und ihn ins Krankenhaus verfrachtete. Zum Glück stand das Tor offen. Aber E. wäre nicht E., ließe er sich mit  70 Jahren, kaputtem Herzen, kaputten Füßen, kaputtem Rücken, Platzwunde, nur einem Auge (vorübergehend) und möglicher Gehirnerschütterung im Krankenhaus halten. Gegen 12:30 Uhr war er zurück, hatte eine Krankenschwester so lange bequatscht, bis die ihm einen Platz in einem Krankenwagen besorgte, der ohnehin in seine Richtung fuhr.

Ein Trupp der Bundeswehr zog vorbei, ich fragte, ob die Beschäftigung suchen und brachte sie zu E. 12 Soldaten hätten unter meiner Führung schon etwas bewegt, aber sie wurden sofort abgezogen an eine andere Stelle, wollten wiederkommen, kamen nicht. Wer weiß, wo es wichtiger war.

Aber es war der Tag der Helfer, so sprachen mich erst 2 Frauen an und halfen mit. Eine weitere Frau suchte, verhaftet und zu E. gebracht. 4 weitere Personen kamen an, drei gut gebaute mit Oberarmen wie Oberschenkel mit einer Frau. Ein klarer Fall für die Waschmaschine. Und mehr. Und noch mehr. Alles auf die Straße, wenn der Radlader am einen Ende war und Müll entsorgt, neues Zeug ranschaffen, wenn er am anderen Ende war. Stunde um Stunde, eine schmale Gasse von nur 100 Metern und kein Ende in Sicht. Unzählige Lebenswerke, unfassbare Werte landeten auf den Transportern der Polizei, Geschichten für ganze Bibliotheken.

Und die betroffenen Menschen? So viel Fröhlichkeit, so viel Lãcheln, eine unglaubliche Freundlichkeit. Hier feste Stationen mit Essen und Getränken, mobiles Catering auf Bollerwagen. „Nehmen sie, nehmen sie mehr. Kennen sie noch jemanden, der etwas braucht?“
Menschen, die ihre eigene Existenz entsorgten, halfen anderen Menschen ohne zu zögern. Lächelnd.

Ich habe mehrere Menschen gebeten, mal nach E. zu sehen, er ist verdammt zäh, aber auch das hat Grenzen.
Morgen schaue ich wieder, wie es aussieht, es war schon heute ein gravierender Unterschied zum gestrigen Anfang. Ein Haus wie ein Museum, ob es stehen bleiben kann muss sich erst noch zeigen.

Es ist alles mit Worten nicht zu beschreiben und selbst E. ist in seiner Lage noch immer besser dran als andere Opfer dieses Wahnsinns

Diese Kolumne widme ich Rolf-Peter, der sich so sehr darüber entrüstet konnte, dass Angela Merkel nicht da ist um zu helfen. E. hingegen hätte sich nicht über Angela Merkel gefreut, sondern über die tatkräftige Hilfe von Rolf-Peter. Der war aber verhindert, er musste sich ja sich ja über die fehlende Hilfe von Angela Merkel beschweren, da konnte er nicht weg vom Rechner.

Und weißt Du was, Rolf-Peter? Ich weiß nichts über die politischen, religiösen, sexuellen Vorstellungen von E. Hätte er mir sofort gesagt, dass er Fan Deiner blaubraunen Truppe ist, wäre meine Hilfe kein Stück anders ausgefallen, nichts hätte sich geändert. Auch wenn mich Deine Einstellung „magenunfreundlich“ berührt wünsche ich Dir, dass Du niemals in eine solche Lage kommst. Stell Dir vor, Angela Merkel oder Armin Laschet würden durch die Trümmer Deiner Existenz stampfen und nach ein paar Worten wieder gehen (was sollen sie sonst tun?) – würde es Dir dann besser gehen? Einfach mal etwas weniger in die Leben anderer Menschen einmischen, wenn es über bloße Hetze nicht hinausreicht.Ich vermute aber, dass Du aus ganz anderem Holz geschnitzt bist als Angela Merkel und mit Gummistiefeln und Schaufel in einem der vielen Katastrophengebiete aktiv warst. Kannst ja mal berichten, ob es da ähnlich komfortabel war wie auf der heimischen Lästercouch.

Einen großen Dank an alle, die sich gesorgt und ihre Hilfe angeboten haben, so etwas tut unglaublich gut, auch wenn ich keine Hilfe benötige und sie weiterleiten werde.
Bleibt so.

Anmerkung der Redaktion ( Heinrich Schmitz) : Diese Kolumne kommt nicht in der gewohnten Form (Zwischenüberschriften, Keywords etc.) , da wir ein Haus ausräumen und einer 84 jährigen Nachbarin mit der Versicherung und einem Hotel helfen müssen. Daher auch keine Zeit, die Bilder zuzuordnen. Ich bitte um Verständnis. Hier ist die Kacke am dampfen.

Uwe Fischer

Nach 18 Jahren als Kundenbetreuer im Außendienst, 15 Jahre davon bei einem mittelständischen Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, hieß es „back to the roots“ mit einer späten Ausbildung zum Logopäden. Heute betreibt Fischer seit 2008 gemeinsam mit seiner Partnerin eine Praxis für Logopädie in der Eifel.

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