Wer eilet so spät durch Tübingens Gassen,
es ist Boris Palmer , der kann es nicht lassen.
Er hütet sein Reich, sorgt für Ordnung und Segen,
und kommt ihm dabei ein Linker entgegen,
sagt „och nee, nicht der noch“,
dann schreitet er ein,
dann wird er recht amtlich,
und zeigt seinen Schein,
und fordert den frechen Wicht dazu auf, sich zu stellen,
er ist der OB, den darf niemand verprellen.
Und schreit dann der Wicht, lass mich einfach in Ruh,
dann schlägt Palmers eiserne Amtgewalt zu.
Schrei hier nicht rum, Du unwürdger Wicht,
sonst greif ich zum Handy und film Dein Gesicht.
Du wirst schon noch sehen,
was Du davon hast,
Du störst hier die Ruhe,
Du bist eine Last,
Das kostet Dich Euro,
nun bleib endlich stehen,
versteck Dich nicht feige,
ich will Dich doch sehen.
Doch dann ist er fort,
dieser elende Wicht
und Palmer alleine mit rotem Gesicht.
Nun wird es ruhig in Tübingens Nacht,
der Batman für Arme hält eisern die Wacht.
So Wanderer kommst Du in Tübingen an,
gib Acht, hier herrscht Palmer,
guck ihn nicht blöd an.
Und trau Dich schon gar nicht,
abfällig zu reden,
er scheut sich vor keinem
und stellt wirklich jeden.
Wirf in den Staub Dich, oh Wandersmann,
erblickst Du den Palmer,
bevor er kann,
den Ausweis gleich zücken,
um stolz Dir zu zeigen,
ganz Tübingen isset und bleibet sein eigen.
Eine Vertonung des Gedichts finden Sie hier.
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20 comments
Jan Eustergerling
Die Berichterstattung stimmt. Das kann man alles bei Palmer direkt nachlesen. Twitter und FaceBook.
Rainer Seifert
Jetzt muss ich Herrn Schmitz aber mal ausnahmsweise verteidigen. Während die nächtliche Begegnung wohl eher in die Rubrik „Possen“ einzureihen ist, sind Massenvergewaltigungen, natürlich Vergewaltigungen überhaupt, ein furchtbares Geschehen.
Als absoluter Anfänger in der Kunst des Dichtens würde ich keinem raten, sich an so ein Thema zu wagen. Dieses stellt auch für auf dem Gebiet erfahrene Menschen eine hohe Hürde dar. Vorausgesetzt natürlich, der Dichter stellt auch an sich selbst gewisse Ansprüche. Ansonsten läuft es möglicherweise unter Ramsch und Kitsch.
Fred Groeger
„tyilak pook“, Ihr Interesse an Sexualstraftaten können Sie doch jederzeit woanders ausleben.
Scheint nicht das Thema hier zu sein, also wie wäre es, wenn Sie sich irgendwo im Internet eine Seite mit ihrem Wunschthema suchen, statt hier sinnlose Kommentare abzugeben?
Rainer Seifert
Es käme sehr auf Art und Inhalt des Gedichtes an. Allein schon aus ethischen Gründen würde ich es unterlassen.
Andererseits finden Mord und Totschlag aus früheren Zeiten und heute ja auch Eingang in Filmthemen, Bühnenstücke und die allabendliche mehrstündige TV-Krimi-Berieselung mit furchtbaren Bildern (die ich nur aus Vorschauen kenne). Auch wenn diese Taten zumeist frei erfunden sind. Aber so wird wenigstens der schläfrige Michel an jede Menge Knallerei gewöhnt.
Ach ja, einige tolle – von Regierungsseite plus Bundespräsident empfohlene bands – schaffen es ja auch, mit füheren oder zeitnahen Texten das Wohlwollen des mainstream und mitgrölender Massen zu erringen. Ist zum Glück alles nicht mein Ding.
Hilmar Weckert
Tübingen ist wesentlich eindrucksvoller als das Spottgedicht .- ob das Spektakel alberner ist als der Spott .-das wissen nur die Götter .-aber nicht der Heinrich………ich hatte dich anders eingeschätzt .- unbegreiflich sich über eine „Provinzposse“ zu echauffieren…..kein Wunder.-der Hass auf Andersdenkende ist dauerhafter als Abneigung .-für manchen Juristen der dauerhaft richtige Weg .-herzlichen Glückwunsch mein Anwalt bist du nicht mehr………
Jan Eustergerling
Haha, also als Büttenredenschreiber würde ich dich nicht engagieren … ((-;
Ach ja, der Palmer. Ein stetes Ärgernis. Ich habe darauf mal meinen Freund aus Tübingen, eine ziemlich linke Socke, gefragt, wie denn eigentlich da so die Stimmung ist. Man ist scheinbar dort trotz allem mit dem Oberbürgermeister zufrieden, weil er das wohl gut macht. Er hat schon immer viel für die Studenten getan, und das kommt natürlich in der Studi-Stadt Tübingen gut an. Seine Eskapaden werden seufzend hin genommen. Die Zusammenfassung war: „Er macht einen sehr guten Job, aber er nervt total.“
Rainer Seifert
Der Linke ist doch nur verschwunden um Verstärkung zu holen, Herr Schmitz: Wissen Sie denn wirklich nicht, dass die Antifa für gewöhnlich feige vermummt in Rudeln auftritt, wenn sie wieder mal den bösen Rechten die Häuser verschönt oder (mit Verzögerung) was für die Umwelt tut, indem sie deren Autos abfackelt?
Ferner stellt sich die Fage, kannte der Herr Palmer den Linken gar persönlich, oder hat er die Zugehörigkeit an seiner Verkleidung erkannt.
Mit ein wenig Üben könnten Sie es mit derartigen Gedichten vielleicht sogar in die Deutsche Nationalbibliothek schaffen. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob dort auch schon eine bestimmte Richtung bevorzugt behandelt wird. Also ich meine, wie bei Buch- Fernseh- und Filmpreisen und so….
Fred Groeger
Wo er schreibt, der Rainer Seifert,
da wird von ihm dreist und dumm gegeifert.
Eine Kante an den Sack wird von ihm gelabert,
nur dummes Zeug aus seinen Sprüchen wabert.
Die Wahnvorstellungen schießen aus seinem Maul,
diese niederzuschreiben, wird er nie faul.
Die Gedanken werden immer kleiner,
so sind eben Texte vom Rainer.
Rainer Seifert
Trotz einiger minimaler Verbesserungen gegenüber früher kann das Urteil für diesen Schmarrn nur lauten: Unter aller Sau.
Wenn man weiter nichts kann als seinen gehässigen Worten nun auch noch den Mantel der Sprachentstellung zu verpassen – vom Versmaß mal ganz zu schweigen – dann hält man sich besser zurück, bzw. trägt stolz in den eigenen Kreisen sein Werk vor.
Ob es dort auf Interesse stößt, wird weitgehend vom augenblicklichen, sowie längerfristigem Zustand der Kumpane abhängen.
Es war schon eines der kleineren Verbrechen der Nazis, die deutsche Sprache zu verhunzen. Offensichtlich selbst ernannte Linksintellektuelle haben dann mit der letzten Rechtschreibreform unserer schönen Sprache einen weiteren Hieb in Richtung Todesstoß versetzt.
Somit bedarf es nun wirklich nicht auch noch verdehter Sätze dieser und ähnlicher Art.
Fred Groeger
Das Versmaß ist Absicht, Seifert.
Ich wollte, dass „Maul“ etwas rausragt, um einen Mittelfinger darzustellen.
Wenn man schon wieder deine hirnrissigen Theorien über den angeblich linken Studenten und „die Antifa“ hier liest, dann geiferst du nur wieder großmäulig rum.
Rainer Seifert
Oha, Genosse Groeger, mit dem Lesen haben sie es also auch nicht so. Den berühmten Spruch dazu erspare ich mir aber. Derartige Menschen sind schon genug vom Schicksal gezeichnet und gestraft. Wo bitte habe ich denn was von einem linken STUDENTEN geschrieben? Kann es sein, dass ihnen so ein faux pas hier schon öfter passierte? Aber in gewissen Kreisen nimmt man es bekanntlich mit der Wahrheit ohnehin eher weniger genau. Jedenfalls wenn diese nicht ins eigene linksverdrallte Kalkül passt.
Leider gibt es immer nur ein richtiges Versmaß. Irgendwelche Entschuldigungen von gewissen Stümpern finden da keinerlei Berücksichtigung. Das soll aber nicht heißen, ich hätte kein Mitleid mit solchen Leuten, die auch das nicht können.
In meinem Umfeld ist man äußerst demokratisch und sozial eingestellt, lässt auch mal an guten Tagen dumme Argumente gelten, sofern der Verursacher dieser nicht allzu lästig und aufdringlich erscheint und macht sich auch nicht über Schwächere und Dumme lustig. Leider passiert aber genau deren Nachtreterei immer wieder.
Allerdings habe auch ich schon immer vermutet, dass die bösen AfDler selber ihre Hauswände beschmieren und ihre Autos abfackeln oder wenigstens deren Radmuttern lockern. Verdammte Nazis und Faschisten aber auch. Schon Genosse Schulz hat uns doch gelehrt, links und Gewalt schließen einander aus. Na also, endlich haben wir den Beweis. Basta.
Folgendes habe ich bei der Kolumne von Jörg Phil Friedrich gefunden.
Das Thema lautete „Fußmatte“ Passt auch recht gut in diesen Dialog, wie ich meine.
Das Gedicht habe ich in Wilhelm Buschs ganz persönlichem privaten Nachlass auf unserem Boden entdeckt, handgeschrieben, versteht sich. Deshalb findest man es auch nirgend wo anders. So ein wenig Nachhilfe schadet doch nicht, oder? Ist aber keineswegs bös gemeint.
Gar nicht so philosophisch: Die Fußmatte
Wer jemals eine solche Matte
vor seiner Tür zu liegen hatte
wird deren Dienst für immer schätzen,
und hängt sie auch dereinst in Fetzen.
Von Gästen, ob erwünscht, ob ungebeten,
arg malträtiert und schlimm zertreten,
war sie dir treu und stets ergeben
wie man’s nicht oft erlebt im Leben.
Du schuldest ihr für immer Dank,
denn sie hielt deine Wohnung blank.
Darum beweis auch du ihr Treue
und kauf dir niemals eine Neue.
Fred Groeger
Wo du etwas von „einem Linken“ geschrieben hast, Seifert?
Na hier. Inklusive dümmlichster Wahnvorstellungen.
[Rainer Seifert sagt:
27. November 2018 um 10:35 Uhr
Der Linke ist doch nur verschwunden um Verstärkung zu holen, Herr Schmitz: Wissen Sie denn wirklich nicht, dass die Antifa für gewöhnlich feige vermummt in Rudeln auftritt, wenn sie wieder mal den bösen Rechten die Häuser verschönt oder (mit Verzögerung) was für die Umwelt tut, indem sie deren Autos abfackelt?
Ferner stellt sich die Fage, kannte der Herr Palmer den Linken gar persönlich, oder hat er die Zugehörigkeit an seiner Verkleidung erkannt.
Mit ein wenig Üben könnten Sie es mit derartigen Gedichten vielleicht sogar in die Deutsche Nationalbibliothek schaffen. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob dort auch schon eine bestimmte Richtung bevorzugt behandelt wird. Also ich meine, wie bei Buch- Fernseh- und Filmpreisen und so….]
Und ich bin nicht dein Genosse, du Flaschenöffner.
Rainer Seifert
Oh Gott, dieses Individuum kann ja wirklich nicht so gut lesen. Dazu das Benehmen wie eine alte abgenutzte Mülltonne. Jaja, es tut immer weh, die eigene Dummheit vorgehalten zu kriegen.
Nochmal ganz deutlich: Ich habe nichts von einem linken STUDENTEN geschrieben, wie der Genosse Groeger behauptete. Und sassen sie gefäligst diese Beleigungen und das Duzen meiner Person, Genosse Groeger
Fred Groeger
Rainer Seifert, dann erkläre doch mal, was dein wirrer Kommentar
[Rainer Seifert sagt:
27. November 2018 um 10:35 Uhr
Der Linke ist doch nur verschwunden um Verstärkung zu holen, Herr Schmitz: Wissen Sie denn wirklich nicht, dass die Antifa für gewöhnlich feige vermummt in Rudeln auftritt, wenn sie wieder mal den bösen Rechten die Häuser verschönt oder (mit Verzögerung) was für die Umwelt tut, indem sie deren Autos abfackelt?]
Hier in der Kommentarspalte soll?
Und da ich weder in einer Partei noch Genossenschaft bin, bin ich immer noch kein Genosse, Seifert. Ist mir zwar durchaus klar, dass aus deiner rechtsextremen Perspektive „Genosse“ einfach bloß ein generelles Schimpfwort darstellen soll, aber dann nenne mich doch lieber „Zecke“, du rostbehafteter Flaschenöffner.





















tyilak pook
die albernheiten des boris palmer (sofern die berichterstattung darueber stimmt) veranlassen heinrich schmitz zu einem gedacht
die kurz zuvor durch schutzsuchende begangene massenvergewaltigung in Freiburg hingegen nicht
wie setzt dieser strafverteidiger seine prioritaeten?
ein solches organ der rechtspflege ist zum fuerchten