Die Kolumnisten

persönlich. parteiisch. provokant.

Mit Rechten reden?

Mit Rechten diskutieren zu wollen, ist verschwendete Lebenszeit, meint Kolumnist Henning Hirsch

Bild von tommyyo123 auf Pixabay

»Der grundlegende Fehler besteht darin, dass wir zu wenig mit diesen Menschen reden«, sagt mein alter Schulfreund Peter, als wir im Anschluss an eine Beerdigung mit Canapés, Prosecco und Espresso in einem Kölner Restaurant beisammenstehen.
»Wen meinst du?«, frage ich und versuche dabei, so in das Schinkenröllchen reinzubeißen, dass der Gemüseinhalt nicht auf den Boden fällt.
»Na ja, die Politiker der etablierten Parteien haben die AfD lange Zeit wie Aussätzige behandelt. Das Resultat siehst du.«
»Du glaubst, dass der rechte Haufen nur deshalb ins Parlament eingezogen ist, weil wir diese Leute nicht ernst genug nehmen?«
»Nicht nur, aber natürlich auch deshalb. Es ist nie gut, das Gespräch zu verweigern.« Peter trinkt den Prosecco aus und schnappt sich nun ein frisch gezapftes Kölsch vom Tablett.
»Aber wir reden doch dauernd mit denen«, mischt sich Martin ein, der im Geschichts-LK neben mir gesessen und von der 5ten bis zum Abitur das Tor unseres Fußballteams gehütet hatte.
»In jeder Talkshow quatschen die mit«, ergänze ich.
»Ja schon; aber der seriöse Dialog, das Eingehen auf ihre Sorgen, den verweigern wir nach wie vor.« Peter lässt sich nicht beirren.
»Im Bundestag wird die Truppe doch täglich mittlerweile argumentativ auseinandergenommen«, sage ich.
»Und trotzdem bleibt die Arroganz der Liberalen und Linken.« Peter hat das Kölsch geext und wir wechseln das Thema.

Der verlorene Kumpel

Auf der Rückfahrt erinnere ich mich daran, wie ich vor zwei Jahren vergeblich versuchte, einen anderen Kumpel davon abzuhalten, in die AfD einzutreten. Er hatte im Zeitraum von vier Jahrzehnten eine Parteien-Odyssee hinter sich gebracht, war vom Juso und SPD über die Zwischenstationen Union und FDP vor einigen Jahren bei der Linken gelandet. Dort fühlte er seine revolutionären Ideen nicht genügend gewertschätzt und nun also der Schwenk nach Ganzrechtsaußen.

»Was willst du bei denen?«, hatte ich ihn gefragt. »Bist du von allen guten Geistern verlassen?«
»Die haben ein ganz hervorragendes Papier zur Energiepolitik. Sprechen als einzige klar aus, dass Atomkraft klimafreundlich ist. Und du weißt ja, wie ich die Grünen hasse.«
»Und die ganzen fremdenfeindlichen Ausfälle: die sind dir egal?«
»Ich habe so viele ausländische Freunde und Bekannte. Du hältst mich doch jetzt nicht allen Ernstes für einen Rassisten, oder?«
Als ich ihn ein paar Monate später zufällig im Supermarkt wiedertraf, hörte er sich schon anders an. Über zu schnell geöffnete Grenzen, auf Gutmenschentum gründende Willkommenskultur, Verfassungsbruch und „Merkel muss vor Gericht gestellt werden“ dozierte er auf dem Weg von der Käsetheke bis zum Regal mit den Haarfärbemitteln.
»Ich wusste, dass das toxisch ist«, sagte ich.
»Ach was«, antwortete er. »Ich bin derselbe Menschenfreund wie eh und je geblieben. Jetzt aber halt eine Spur realistischer als Traumtänzer wie du. Komm doch mal zu einer unserer Versammlungen. Du wirst erstaunt sein, wie viele vernünftige und anständige Leute du dort triffst. Alles keine Fanatiker. Aber zu Recht besorgt um die Zukunft unseres Landes … Weißt du eigentlich, dass ich für den nächsten Kreistag kandidiere? Du wirst mir doch deine Stimme geben, oder?«
Seitdem ist der Kontakt auf Eis gelegt.

Nun kann man natürlich schlussfolgern, dass sowohl meine Überredungskünste als auch Geduld begrenzt sind. Jedoch: Weshalb muss ich als normaler Bürger und Hobby-Kolumnist Energie und Zeit darauf verwenden, Dritte, die zur dunklen Seite der Macht streben, zurück ans Licht zu holen? An wie vielen Facebook-Debatten habe ich teilgenommen, in denen versucht wurde, AfD-Sympathisanten mittels sachlicher Argumente von der Unhaltbarkeit ihrer Behauptungen zu überzeugen? Es waren viele. Und jedes Mal mit demselben ernüchternden Ergebnis: Falschinformationen werden als Fakten verkauft, Andersdenkende erst als Ahnungslose und von den Medien manipuliertes Stimmvieh bezeichnet, bevor dann herzhaft gepöbelt und am Ende blockiert wird. Es wird auch nie eine Position der Mitte angestrebt, mit der beide Diskussionspartner leben könnten. Entweder akzeptiere ich den Standpunkt des AfD-Jüngers in toto, oder ich bin linksgrünversifft bzw. mir ist sowieso nicht mehr zu helfen.

AfD: Im Bundestag oft vorgeführt und prozentual dennoch stabil

Wie oft werden den AfD-MdBs mittlerweile im Bundestag die argumentativen und rhetorischen Grenzen aufgezeigt? SEHR oft. Vor einigen Tagen mal wieder eindrucksvoll demonstriert bei der Replik einiger Parlamentarier auf den Antrag der Rechtsaußenfraktion, Paragraf 130 StGB (Volksverhetzung) umschreiben zu lassen.

Sie plärren über Meinungsfreiheit, wenn sie nicht unwidersprochen rechte Propaganda verbreiten dürfen … So lange sie und ihresgleichen Brandreden halten, brauchen wir ein Gesetz, das Opfer gegen sie verteidigt.
MdB Martina Renner (Die Linke)

Und wie wirkt sich das auf die Prozentzahlen der Partei aus? Die bewegen sich seit vielen Monaten – bei sämtlichen Forschungsinstituten – stabil im Intervall zwischen 12 und 14 Prozent. Komplett egal, welche Schoten die Herren Höcke und Poggenburg vorher mal wieder rausgehauen haben. Kann es also sein, dass die AfD genau wegen – und nicht trotz – ihrer grenzwertigen Inhalte und Pöbeleien gewählt wird? Dass es völlig gleichgültig ist, ob Frau v. Storch mal wieder peinlich auf der Maus ausrutschte? Und dass es noch irrelevanter ist, ob sich anders denkende Zeitgenossen vorher die Mühe gemacht haben, den Rechten argumentativ beizukommen?

Haben Sie schon einmal erlebt, dass die AfD in einer Frage zurückruderte? Sie eine Position geräumt hat? Oder beobachten wir nicht seit Jahren staunend das Phänomen, dass auf einen kleinen Ruck nach rechts ein paar Wochen danach die nächste Koordinatenverschiebung noch weiter nach rechts erfolgt? Falls es sich tatsächlich so verhält – also: zementierte Beratungsresistenz von politisch ohnehin Verlorenen –: Was genau soll der freundliche Plausch mit den Rechten bringen?

Wir müssen uns von der trügerischen Illusion lösen, man bräuchte bloß bei Hartz 4 nachzubessern und die Arbeitslosigkeit noch weiter runterzufahren, und schwups löste sich der hellblaue Spuk in Wohlgefallen auf. Nein, das täte er auf keinen Fall. So sinnvoll es wäre, das Problem der Altersarmut endlich beherzt anzupacken, würde es in Punkto Schwächung des Rechtspopulismus Nullkommanichts bringen. Die AfD ist stark, weil sie nationalistisch und völkisch ausgerichtet ist. Dieses altbackene Geschwisterpaar bildet ihren Markenkern. Alles andere drumherum in ihrem Programm ist Bei- und Blendwerk. Die Marschrichtung lautet: Verrohung und Dezivilisierung. Wie von Mitkolumnist Wolfgang Brosche in mehreren Texten eindrucksvoll analysiert und beschrieben.

Rechte benötigen IMMER Sündenböcke

Verließen sämtliche Muslime über Nacht unser Land, zögen sich die AfD-Funktionäre 48 Stunden lang zu einer Klausurtagung zurück und zauberten im Anschluss das nächste Volksfeindkarnickel aus ihrem hellblauen Zylinder hervor. Da böten sich beispielsweise an: Schwule & Lesben, Behinderte, Langzeitarbeitslose, Genderisten, Kleriker, die die christliche Botschaft noch ernst nehmen etc. pp.
Es geht den Rechten immer um Erhöhung der eng definierten Volksgemeinschaft gegenüber einer schwächeren – und für schädlich bis hin zu minderwertig erklärten – Minderheit. Die Problemlösung besteht nie im konstruktiven Überwinden des Gegensatzes, sondern stets in Unterdrückung, Vertreibung bis hin zur körperlichen Liquidation. Wer das nicht sieht, hat das Wesen des Faschismus nicht begriffen.

Katja Thorwarth drückt es in einer ihrer Kolumnen so aus:

Die zwanghafte Suche nach Berührungspunkten um des Diskurses Willen weicht im Zweifel nur die eigene moralische Haltung auf und stellt humanistische Prinzipien zur Diskussion … entsprechend geht das Miteinander-Reden immer mit der Tolerierung eines fremdenfeindlichen Status Quo einher.
in: Frankfurter Rundschau, 27. Nov. 2017

Eher überredet man Boris Johnson dazu, den Friseur zu wechseln, als einen aufrechten deutschen Patrioten davon zu überzeugen, der aktuellen Kriminalstatistik mit ihren in vielen Bereichen sinkenden Zahlen Glauben zu schenken. »Gefälscht. Und zwar seit Jahren«, wird er entgegnen. Ohne selber andere Zahlen präsentieren zu können. Ihm reicht sein Bauchgefühl, um die Gefahrenlage zu erkennen. Mit Verschwörungstheorien untermauerte Xenophobie und Abendlanduntergangsstimmung argumentativ entkräften zu wollen, ist eine Mission impossible.

Wer als an humanistischen Werten ausgerichteter Demokrat seine Zeit und Energie sinnvoll nutzen will, der kann sich die Unterhaltung mit den AfD-Jüngern schenken. Außer resignativem Schulterzucken und Verdruss gibt’s bei solchen Gesprächen nichts zu gewinnen.

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9 comments
Jerry Cotton

Ihr Gedächtnis, H.H., reicht 12 Tage. Die Kriminalstatistik, insbesondere wie Straftaten als rechtsextrem eingeordnet werden, wie Sie in der ‚BRD‘ zustande kommt, hatten wir hier schon: https://bit.ly/2HHI6AO

Es wundert mich also nicht wirklich, warum Sie mit ‚rechts‘ nicht ‚reden‘ wollen, Sie können es schlichtweg nicht. Wenn schon die ‚BZ‘, Gunnar Schupelius und der Ex-Prof. an der Bundeswehrhochschule Michael Wolffsohn, für Sie als rechts gelten: https://bit.ly/2qOZNmN … nun ja.

Sie haben halt immer dieselbe Meinung. Das wäre dann bei Ihnen das einzig Wahre. Oder?

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Rainer Seifert

Ach ja, Herr Hirsch, die AfD „quatscht also in jeder talk.show mit“? Sind Sie derart schlecht informiert oder lügen Sie hier bewusst?

Ist für Sie Rebecca Sommer, die ehemalige Flüchtlingshelferin und Mitarbeiterin der Vereinten Nationen, für Sie etwa auch eine Rechte? Also, nachdem sie sich hier geoutet hat, wie verdammt viele ihrer ehemaligen Schützlinge über sie und sicher auch über Sie denken. Dumme Nutte für eine Frau, die sich für diese Beglücker aufgeopfert hat? Nun ja, wen das nicht stört, der mag seelig weiter schlafen bis zum bitterbösen Erwachen. Ich z. B. habe Jahrzehnte die SPD gewählt. Aber da sah ich in deren Reihen noch echte Politiker und keinen Oberpopulisten wie diesen Mister 100%, der alle Staaten die sich nicht seinem Diktat unterordnen wollten, aus der EU rausschmeißen wollte. Nun ja, wer nimmt so einen Menschen denn ernst, der erst in Brüssel satt abgesahnt hat und nun hier den Armeleuteversteher mimte. Sein klägliches Versagen wurde ihm zum Glück mit reichlich Steuergeld bislang und wird auch mäßig weiter versüßt. Es kann einem ja um die Reste seiner Partei echt leid tun, wenn man sieht, was sich heute in deren Reihen abspielt. .

Vielleicht sollten Sie sich wirklich mal die teilweise sehr guten Reden der AfD Parlamentarier anhören. Linke SED Nachfolger und Grüne Padophilenpartei Nachfolger scheinen für Sie ja weitaus interessanter zu sein. Waren das nicht mal bei unseren Etablierten fast Geächtete. Mein Gedächtnis gibt diesen Umstand jedenfalls noch her. Gehören Sie demzufolge auch zur Fraktion der Deutschlandabschaffer und Multi-Ethnie-Verwandler? Dann halten Sie mal möglichst auch immer eine Armlänge Abstand, so wie in Ihrer Umgebung hoheitsmäßig empfohlen. Es könnte sich in der Zukunft noch sehr gut auszahlen. Im Schnitt zehn Messerangriffe täglich bundesweit, naja, wen stört das denn? Klar, durch Suff sterben doch viel mehr Menschen. Ach, und dann noch die Toten im Straßenverkehr, da darf man doch nicht so kleinlich sein. Zumal ja – angeblich genau errechnet- die kriminalität deutlich zurück geht. Auch das glauben siche rnoch einige ganz unbedarfte Zeitgenossen. Klar, was nicht angezeigt und verfolgt wird, ist ja auch keine Kriminalität. Wären da nur nicht diese bösen deutschen Falschparker.

Als ich Sie in der Sendung sah – übrigens ohne AfD Beteiligung, wie überwiegend in ARD und ZDF in den ersten Programmen, fand ich Ihren Lebensweg ganz toll. Mir ist nämlich Ähnliches widerfahren. Allerdings war meine tägliche Dröhnung nur halb so gewaltig wie die Ihre, was aber auch mehr als genug und somit viel zu viel war.

Deshalb bin ich auch so stolz darauf, ohne jeglichen Entzug und mit Erhaltung meiner geistigen Fähigkeiten sowie meiner Fahrerlaubnis den Absprung geschafft zu haben. Alkoholfreies Bier und ebensolcher Sekt sowie „Edle Tropfen in Nuss“ nebst Weinbrandpralinen können mir nunmehr seit Jahrzehnten nichts anhaben.

Sorgen mache ich mir allein um die Zukunft meines Heimatlandes, denn sogar das Rechnen habe ich in all den Jahren keineswegs verlernt. Vielelicht sollten auch Sie mal kurz überdenken, wie viele weitere Problemfälle wir in den nächsten Jahren dazu bekommen werden. Selbst wenn jährlich nur bis 220 000 Fachkräfte das Wort Asyl vortragen. Viel Spaß dabei. Mit deren Nachwuchs hat sich in 10 Jahren die Anzahl kulturfremder Moslems hier in etwa verdoppelt.

Vor dieser Zuwanderung warnte ja auch der bekannte Rechte Helmut Schmidt. SeineWorte: Mit Zuwanderung aus moslemischen und afrikanischen Ländern lösen wir nicht unsere Pronbleme, sondern holen uns deren Probleme ins Land. Üble Hetze aus rechter Gesinnung, oder eine völlig zutreffende Warnung. Was meinen Sie?

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    Magda Eckstein

    q.e.d.
    Viel Bauchgefühls-Aufregung und Teufel-an-die-Wand-Malerei gespickt mit als Frage getarnten Unterstellungen.

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      Rainer Seifert

      Na klar, alles nur blinder Alarm. Manche Leute wachen tatsächlich erst auf, wenn sie selber betroffen sind. Salem aleikum und alles Gute für Sie für die Zukunft. In 10 Jahren spätestens wissen auch Sie mehr.

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Rainer Reusch

Der Unterschied zwischen AfD und extremen Rechten? Die extreme Rechte diskutiert nicht, sie schlägt einfach zu (so wie die extreme Linke ala „Antifa“). Wer die Diskussion einstellt, darf sich nicht wundern, wenn zugeschlagen wird!

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Herbert Kromath

Mit den Rechten zu reden erscheint mit heute so erfolglos wie in den 30er Jahren! Die oberen sind die Programmierer, direkt darunter schon die Computer. was darunter kommt ist dann nur noch reine Glatzköpfigkeit.
Vielleicht kann man mit immer präsenter Aufklärung (Organisationssache) einige Mitläufer zum Überdenken anregen? Das hatte mein Großvater in den 30er Jahren versucht, als er von Haus zu Haus zu Freunden und Bekannten ging, sie aufforderte, „MEIN KAMPF“ zu lesen, um zu verstehen wohin die Reise gehen soll! (Es stand ja alles geschrieben) Aber auch damals war alles umsonst. – Es tut mir leid, wenn ich keine großen Hoffnungs-Sprüche machen kann, obwohl ich im Grunde ein optimistischer Mensch bin.

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    Rainer Seifert

    Wer sind für Sie „Rechte“? Ist es Söder, ist es Gauland oder Seehofer? Waren es Franz Josef Strauß, Kurt Georg Kiesinger oder der Nazi Marine Richter Filbinger – laut Herrn Oettinger ein Widerstandskämpfer gegen die Nazis? Oder waren es die zahlreichen Ex NSDAP Mitglieder, welche nach dem Krieg im Deutschen Bundestag saßen und hohe und höchste Ämter bekleideten? Oder gar der Freiwillige der Waffen SS, Günter Grass?

    Vielleicht hätte Ihr Großvater in den 30er Jahren ja auch vor dem großen Menschenfreund Tsugashwili warnen sollen, oder lag er eher auf dessen Linie? Wäre keine Schande, sehr viel Prominenz in Frankreich verehrte ihn, nicht nur der Jean Paul Sartre.

    Und wie halten Sie es heute mit linksgrünen Deutschland Verrecke Rufern und einer Willkommenskultur, die weder noch lange bezahlbar, noch kulturell vertretbar ist?

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Herbert Kromath

Mit den Rechten zu reden erscheint mit heute so erfolglos wie in den 30er Jahren! Die oberen sind die Programmierer, direkt darunter schon die Computer. was darunter kommt ist dann nur noch reine Glatzköpfigkeit.
Vielleicht kann man mit immer präsenter Aufklärung (Organisationssache) einige Mitläufer zum Überdenken anregen? Das hatte mein Großvater in den 30er Jahren versucht, als er von Haus zu Haus zu Freunden und Bekannten ging, sie aufforderte, „MEIN KAMPF“ zu lesen, um zu verstehen wohin die Reise gehen soll! (Es stand ja alles geschrieben) Aber auch damals war alles umsonst. – Es tut mir leid, wenn ich keine großen Hoffnungs-Sprüche machen kann, obwohl ich im Grunde ein optimistischer Mensch bin.

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Achim Niewind

Wo liegt der Ubterschied zwischen Rechten und entsprechend links Positionierten?!

Allein diese N I C H T gemachte Gleichstellung betr. der Diskurs-Fähigkeit verrät schon die Absicht der politisch motivierten Verweigerung gleicher Standards.

Und Doppelstandards sind der beste Beleg für -beabsichtigte und unfreiwillige– ideologische Realitäts-Verzerrung.

Ich beobachte Diskurs-Unfähigkeit, bis hin zur Diskurs-Unwilligkeit bei allen momentan im Strete befindlichen gesellschaftspolitischen Fundamental-Gruppierungen.

Das gilt für Rechts-Außen , für Links-Außen und für den Fundamental-Islam.

Ich konstatiere
Der „mentale Bürgerkrieg“ hat schon lange begonnen.

An Fakten-, resp. faktischen Problem-Lagen ändert dies nun garnichts.