Der Hass
Der Hass geht grinsend durch die Stadt
spazieren und schaut recht zufrieden,
dass er jetzt soviel Freunde hat,
die Stimmung scheint zu sieden.
All ihr Geschrei und ihre Fratzen,
die lassen ihm das Herz aufgehen
ob Galgen schwingend oder Glatzen,
die wollen lieber Feuer sehen
Die Gegner dieser hassgeplagten
entwickeln auch schon blanke Wut,
und leider bevor sie sich fragten,
tut ihnen das denn selber gut?
Der Hass sieht das mit Wohlgefallen,
er wächst mit jedem der da hasst,
und wenn sie sich zusammenballen,
dann ist das etwas, was ihm passt.
Je mehr er wächst, je mehr ihm folgen,
so größer wird am Schluss sein Sieg,
dann kommen endlich seine Brüder,
die Gier, der Neid, der Bürgerkrieg.
von Heinrich Schmitz
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4 comments
derblondehans
… passt, werter H.S., Paris im November 2015.
Yeah, this right here goes out to everyone that has lost someone that they truly loved Check it out …
Karsten Koch
Hass zerstört, den Gehassten und den Hasser. Und viele andere oft als so genannte »Kollateralschäden«. Ich stimme Alexander Wallasch ausdrücklich zu, wenn er darauf hinweist, dass der Friedensnobelpreisträger diesen Hass einmal als Gerechtigkeit bezeichnete. Die schafft er als Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person mit seinen Drohnen. Und erzeugt dadurch neuen Hass. Ich fürchte, die Attentäter haben eine riesige Welle des Hasses losgetreten. Aber das war wohl auch eines ihrer Ziele.




















Alexander Wallasch
Religiöser Hass zerstörte über hundert Menschenleben in Paris.
Wir dürfen trotzdem nicht vergessen, Hass war nach 2001 auch Hauptmotor
dieser furchtbaren us-amerikanischer Vergeltung mit bis zu einer Millionen getöteter
Zivilisten. Hass aus der selben Hexenküche ist Konstrukteur von IS und
Quaida. Hass hat die Gier abgelöst, die Motor des ersten IRAK Krieges
war. Obama umschrieb diesen Hass einmal mit: „Justice will be done“