Die Kolumnisten

persönlich. parteiisch. provokant.

No go nach Godesberg?

Henning Hirsch begibt sich auf eine Abenteuerreise in die Hochrisiko-Bezirke Bad Godesberg und Köln-Ehrenfeld und lässt zwei Freunde von ihren Erfahrungen in Marxloh und Neukölln berichten

Bild von u_1nt7k8wucy auf Pixabay

»Noh Jodesbersch kanns do nit mih fahre«, sagt Jupp.
»Warum das denn?«, frage ich.
»Es en Nu-gu-Veedel jewode.«
»Woher stammt diese Information?«
»Hann ich vürgester Ovend am Stammdesch jehürt. En Trauerspill, dat mir No-go jetz och bei uns han.« Jupp betont „No go“ abwechselnd mit Doppel-O wie in Logo oder mit zweifachem U wie in Uhu.

Ein paar Definitionen vorab

Am Beginn dieser Kolumne kommen wir nicht drum herum, uns mit ein paar Definitionen vertraut zu machen. Was genau ist eigentlich eine No go Area?

Der Begriff stammt aus dem militärischen Sprachgebrauch und bezeichnet eine Zone, die vom Feind kontrolliert wird und deshalb nicht betreten werden kann … in Deutschland sind es Gebiete, in denen Menschen aufgrund ihrer äußeren Erscheinung einem hohen Risiko rassistisch motivierter Gewalt ausgesetzt sind
(c) Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Örtlichkeiten mit (angeblich) rechtsfreien Räumen und mit (gefühlt) erhöhter Kriminalität
(c) Wikipedia

Stadtteil/ Bezirk, in dem es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt, und wo die öffentliche Sicherheit nicht gewährleistet ist
(c) Duden

Was um Himmelswillen ist nun wieder ein rechtsfreier Raum? Hier liefert Wikipedia folgende Erklärung:

Ein räumlich begrenzter Bereich, in dem keine Gesetze wirken, vorhanden sind, beachtet oder durchgesetzt werden. Als Synonym wird auch von Angstraum gesprochen.

Vor meinem geistigen Auge erscheinen Bilder von Straßenschlachten in Harlem, Bandenkriegen in Rio de Janeiros Armenvierteln oder die Szene, als Snake Plissken im hermetisch abgeriegelten Manhattan gegen eine Armee Outlaws kämpft. Und so was soll es neuerdings auch in unserer beschaulichen, überregulierten Bundesrepublik, dem Land mit der höchsten Politessendichte weltweit, geben? Falls ja: wo?

Exkursion 1: Bad Godesberg

»Schau nach Godesberg!«, rufen Sie mir zu? »Da traut sich kein anständiger Bürger mehr hin.« Also schaue ich über den Rhein, erblicke die Godesburg im abendlichen Dämmerlicht und beschließe spontan, einen kleinen Ausflug ins Bonner Hochrisikogebiet zu unternehmen. Da es bereits viertel nach neun ist, und die letzte Fähre um 21 Uhr ablegt, nehme ich den Weg über die Bonner Südbrücke und gelange gegen kurz nach halb zehn ins Zielgebiet. Ich parke meinen Wagen in einer kleinen, von herrschaftlichen Villen links und rechts gesäumten Straße und spaziere ins Zentrum. Es ist ruhig.

Bonns größtes Kino befindet sich hier. In dessen Eingangsbereich lümmeln ein paar Jugendliche, rauchen, nuckeln an Dosenbier, hin und wieder weht ein Lachen zu mir rüber. Die früher mondäne Fußgängerzone ist nach dem Wegzug der Diplomaten nicht mehr ganz so mondän, wirkt allerdings alles andere als runtergekommen. Ein lauer Frühlingsabend. Die Straßencafés sind gut gefüllt. Bisher das mir seit Jahrzehnten vertraute, friedliche Godesbergbild. Wo sind die Banden, die das Viertel in Angst und Schrecken versetzen? In der Zeppelinstraße die Polizeiwache. Ein rechtsfreier Raum, in dem die Polizei eine große Dependance unterhält? Wie geht das zusammen? Verlassen die Beamten  das Gebäude nicht?

Ich stoppe am Alibaba-Grill, bestelle einen Dönerteller mit Salat, keine Fritten. Während ich warte, schaue ich mich um: ein halbes Dutzend arabisch anmutender junger Männer, die Tee trinken, drei Frauen in Burka mit Sehschlitzen, die am Nachbartisch sitzen. Wirken fremdländisch. Klar. Aber nicht Gefahr ausströmend.

Zwischenfazit Godesberg an einem Donnerstagabend im Mai: ruhig mit Tendenz hin zu schläfrig. Die bösen Jungs sind entweder alle zu Hause und zocken an der Playstation oder befinden sich auf einer Fachtagung für Kleinkriminelle in der Nachbarstadt.

Exkursion 2: Köln-Ehrenfeld

»Dann fahr nach Köln! Dort wirst du dein blaues Wunder erleben. Domplatte und so«, sagen Sie jetzt, nachdem sich Godesberg als Reinfall entpuppt hat? Okay, dann tue ich Ihnen den Gefallen und mache mich auf den Weg gen Norden. Ist ja über die A555 ein Katzensprung. Die Gegend um das Kneipenviertel in Ehrenfeld sei supergefährlich? Ich stoppe Freitagabend in der Lichtstraße. Viele Menschen unterwegs. Die Hälfte davon vermutlich nicht mehr nüchtern. Einige sogar sehr angetrunken. Da gibt’s bestimmt gleich ne Massenprügelei, meinen Sie? Ich muss Sie enttäuschen. Bisher bleibt alles im grünen Bereich. Allerdings wurde hier geschlägert, seitdem ich denken kann. Bin zufälligerweise ein paar Blocks entfernt aufgewachsen.  Meine Mutter ermahnte mich häufig, dass ich mich von dieser Straße – vor allem in den Abendstunden – fernhalten solle. »Du fängst dir da sonst eine Tracht Prügel ein«, sagte sie. Dasselbe galt für den Park, in dem ich nachmittags mit ein paar Kumpels Fußball spielte. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelte der sich tatsächlich in einen dunklen Angstraum, in dem dunkle Gestalten ihren dunklen Geschäften nachgingen. Und diese Gestalten sprachen oft tiefes Kölner Platt, was auf einheimische Ganoven schließen ließ. Wenn ich heute durch Ehrenfeld und Kalk, auch die früher übel beleumundeten Straßen, laufe, kommen mir die beiden Viertel sehr viel friedlicher vor als in der Zeit meiner Jugend. Was ist mit Domplatte, Wiener Platz und Chorweiler, fragen Sie? Was soll da sein? Im Umfeld des Doms kann es passieren, dass Ihnen ein Taschendieb die Brieftasche klaut, am Wiener Platz wird gedealt und in Chorweiler werden schon mal Autos geknackt und Müllcontainer angezündet. Aber Gefahr für Ihre bürgerliche Gesundheit besteht in allen bisher aufgezählten Gebieten wirklich nicht.

Das Risiko, abends beim Spiegeleibraten mit der linken Gesichtshälfte an der heißen Herdplatte kleben zu bleiben, ist um einiges größer, als in Ehrenfeld, Kalk oder Chorweiler ausgeraubt, niedergeknüppelt oder vergewaltigt zu werden.

Zwischenfazit Köln: Die Stadt wirkt weitaus friedlicher, als es uns Boulevardblätter und aufgeregte Facebookschreiber Glauben machen wollen. Es gibt gefährliche Orte – gemäß NRW-Innenministerium sind es 13 –, aber deren Existenz ist zum einen ein alter Hut und zum anderen besteht auch in denen keine akute Lebensgefahr. Dass auf den Ringen am Wochenende Party gefeiert und vor mancher Kneipentür gerauft wird, ist nun wahrlich nichts Neues.

Exkursion 3: Duisburg-Marxloh

Wir wechseln die Stadt, machen uns auf ins dritte Hochrisikogebiet – Marxloh im Duisburger Norden – und lassen einen Anwohner berichten:

„Vor einigen Jahren konnte ich noch darüber schmunzeln, wenn man mich fragte, ob ich nicht Angst hätte, nach Marxloh zu fahren, um meinen ‚Stammtürken‘ auf der Weseler Straße, die Magistrale des Viertels, zu besuchen. Heute machen mich solche Fragen nur noch wütend. Allerorts wird vor dieser angeblichen No-Go-Area gewarnt, besonders in den sozialen Netzwerken tummeln sich vermeintliche Experten, die sich beim Faktencheck als Provinzprinzen ohne Kenntnisse entpuppen.

Romantisieren sollte man dieses Viertel nicht – ja, es ist ein sozialer Brennpunkt. Während in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts dort noch Manager und Abteilungsleiter umliegender Hüttenwerke wohnten, zogen in den 60er und 70er Jahren viele Gastarbeiter in dieses Viertel, prägten es ebenso wie die Alteingessenen, brachten mit ihren Gemüseläden, Restaurants und Teestuben ein wenig Heimat in den Pott. Der soziale Abstieg begann mit den Schließungen der Zechen und Krupp. Menschen verloren ihre Arbeit, Perspektiven und ihre Hoffnungen und wurden von der Politik vergessen. Einst Arbeiterviertel, prägen heute Arbeitslosigkeit und Armut das Bild, zusätzlich kommen erschwerend die unsäglichen Mythen von der No-Go-Area und den marodierenden Ausländerclans hinzu. Ich kenne Marxloh seit 30 Jahren, habe 20 Jahre meines Lebens im Duisburger Norden, auch Marxloh, verbracht und gewohnt. Nie habe ich mich unsicher gefühlt, nie hatte ich Angst um meine weiblichen Begleitungen, nie kam es zu Übergriffen durch bewaffnete Banden, denn es ist nicht gefährlicher als in anderen Großstädten. Natürlich gibt es Kleinkriminelle, natürlich wird auch hier und dort gedealt, kommt es zu Streitigkeiten oder zu Massenaufläufen, wenn es mal einen Unfall oder einen Polizeieinsatz wegen einer Schlägerei gibt – die Menschen dort sehen es als willkommene Abwechslung ihres oft sehr tristen Alltags; sodass sogar ein negatives Ereignis dort zum Event wird. Aber No-Go-Area? In welcher No-Go-Area der Welt gibt es Polizeistationen, ist das Ordnungsamt mit Knöllchenschreiben aktiv, sind unzählige tolle Restaurants und noch kleine familiengeführte Lädchen, wo jeder, ob Migrant oder Deutscher, freundlich bedient wird? In welcher No-Go-Area siedeln sich Filialisten wie Media Markt, Deichmann und Co an?

Milch und Honig ist es wahrlich nicht, mit der europäischen Öffnung nach Osteuropa und dem Zuzug von Bulgaren und Rumänen kamen zusätzliche Probleme ins Viertel – von den Sprachproblemen der neuen Mitbürger, über Immobilienhaie die sich mit überbelegten Wohnungen eine goldene Nase verdienen bis zu Scheinselbständigkeiten im Niedriglohnbereich. Diese Probleme gilt es zu bewältigen, es ist aber nicht abzusehen, dass die Politik, die die Stigmatisierung und die damit verbundenen Probleme für dieses Viertel über Jahrzehnte gekonnt ignoriert hat, dies wirklich will und kann.

So werde ich mich auch in Zukunft über Fragen ärgern und in Zeitungen und in den sozialen Netzwerken lesen müssen, von Menschen die es nur vom Hörensagen kennen, wie gefährlich es dort ist. Aber dass dies ein Schlag ins Gesicht derer ist, die dort täglich etwas bewirken (wollen), sozial engagiert sind und es die Existenzgrundlage meines Stammtürkens und der vielen anderen Geschäftsleute entziehen kann, weil sie um jeden Gast und gegen all die Vorurteile ankämpfen müssen, wird die Provinzprinzen, Schubladendenker, Schwarzseher nicht interessieren, denn nach unten treten ist so viel einfacher als offen und engagiert zu agieren.“
© Daniel Patrick Burgdorf

Zwischenfazit Marxloh: Der Döner beim Stammtürken ist heißer als die Atmosphäre draußen auf der Straße.

Exkursion 4: Berlin-Neukölln

Nun ein weiter Sprung Richtung Nordosten in den kriminellen Abgrund Berlins – Neukölln –, wo der rechtsfreie Raum mittlerweile so groß ist, dass er droht, die gesamte Hauptstadt zu verschlingen.
Und wieder berichtet ein Anwohner:

„Neukölln hat ein gewisses Image und wird gerne „No Go-Area genannt, in die sich angeblich die Polizei nicht mehr hintraut. Das ist aber mehr oder weniger eine subjektive Wahrnehmung, die eher absurd ist. Und als „ewiger Neuköllner“ muss ich darüber oft schmunzeln.

Nimmt man als Beispiel den Hermannplatz, der ja gerne als besonderer Kriminalitätsschwerpunkt genannt wird, weiß eigentlich jeder, der dort schon mal nachts war, dass dort eigentlich eine nahezu dauerhafte Polizeipräsenz in Form eines Mannschaftswagens vorhanden ist.

In anderen „verrufenen Zonen“ befinden sich Polizeireviere. Beispielsweise Abschnitt 54 auf der Sonnenallee, Abschnitt 55 in der Rollbergstraße, direkt zwischen Karl-Marx-Straße und Hermannstraße.

Damit ist die Legende von der angeblichen „No-Go-Area, in die sich die Polizei nicht traut“ also eigentlich schon widerlegt, denn ausgerechnet in dieser Zone ist die Polizei stark präsent. (Und kommt deshalb auch logischerweise relativ schnell, wenn sie gerufen wird).

Da ich mich kurz fassen sollte: Die vermeintlichen No-Go-Areas in Berlin sind eigentlich lediglich kriminalitätsbelastete Orte. Und diese Bezeichnung der Polizei erhalten Sie durch unterschiedliche Straftaten. Orte wie die U-Bahnhöfe Hermannplatz in Neukölln, oder Kotbusser Tor in Kreuzberg haben starken Drogenhandel, da sie Verkehrsknotenpunkte sind, Orte wie die Warschauer Brücke und das RAW-Gelände in Friedrichshain, aber ganz besonders der Alexanderplatz, sind wegen der hohen Frequentierung durch Touristen und Partygänger bei Taschendieben sehr populär.

Der große Witz ist, dass gerade diese Orte eben speziell am Wochenende eher Go- als No-Go-Gebiete sind.

Es ist eine Legende, dass man dort ständig überfallen und ausgeraubt wird. Natürlich gibt es dort Raubüberfälle, aber speziell Schlägereien und Drogenhandel oder Bandenkriminalität betreffen meist keine Außenstehenden.

Solche Vorfälle wie der „U-Bahntreter von der Hermannstraße“, der dann monatelang in den Medien herhalten musste, sind eben deshalb spektakulär, weil sie tatsächlich, gerade gemessen an der Zahl der Menschen, die dort alltäglich unterwegs sind, nicht häufig vorkommen.
© Freddy Groeger im Mai 2018

Zwischenfazit Neukölln: Die Polizei ist schneller vor Ort als in vielen gutsituierten Wohngegenden.

Wer profitiert vom Geschwätz über No-Go-Areas?

Nachdem die Exkursion in vier Hochrisikogebiete, deren bloße namentliche Erwähnung die Hälfte der Facebookleser nicht ruhig durchschlafen lässt, bei den Reisenden keine bleibenden Schäden an Leib und Seele hinterließ, kann aufgrund dieser – zugegebenermaßen kleinen – Stichprobe durchaus der Schluss gezogen werden, dass es No go Areas in Deutschland nicht gibt.  Von der Existenz rechtsfreier Räume, in die sich die Polizei nicht hineintraut, sind ohnehin nur die Zeitgenossen überzeugt, die v. Dänikens Spekulationen über die Präsenz außerirdischen Lebens auf unserem Planeten für seriöse Wissenschaft halten.

Es wird natürlich nicht in Abrede gestellt, dass täglich Gewalttaten – auch in den o.g. Bezirken – verübt werden. Die Frage ist aber, ob die sich an einem bestimmten Ort derart häufen, dass man diesen mit Fug und Recht als Angstraum titulieren kann. Reviere, die man nur als Lebensmüder betritt. Und hier kommt eine weitere Unschärfe des No-Go-Area-Begriffs zutage. Denn es sind ja nie gesamte Stadtviertel betroffen, sondern allenfalls kleine Areale innerhalb einzelner Gebiete. Zumeist eine dunkle Straße, Ecke, Bahnunterführung, in/ an der gedealt oder vor Kneipentüren geschlägert wird. Das sind aber nun echt uralte Kamellen. Gab es bereits im Köln meiner Kindheit und Jugend und vermutlich auch schon davor. Ich kann mich sowieso des Eindrucks nicht erwehren, dass es heutzutage in vielen Städten sehr viel friedlicher zugeht als in den 60ern und 70ern, als man häufig Gefahr lief, eine aufs Maul zu bekommen, wenn man sich dummerweise zur falschen Uhrzeit am falschen Ort aufhielt.

Wenn also No-go-Areas in Deutschland nicht existieren – welchem Zweck dient es, den Begriff dennoch inflationär zu verwenden?

Mir kommen zwei Erklärungen in den Sinn:
(1) Im Land der Gelbe-Westen- und Fahrradhelm-Träger fällt das Thema „mangelhafte Sicherheit“ stets auf einen lüsternen Resonanzboden. Es befeuert Ängste und Phobien, steigert Zeitungsauflagen und die Umsätze von Firmen, die Alarmanlagen und einbruchsichere Haustüren verkaufen. Es dient Politikern dazu, immer strengere Überwachungsregeln zu fordern und unsere individuellen Freiheiten häppchenweise einzukassieren. Und das nicht in Köln, Godesberg, Marxloh oder Neukölln wohnende Publikum fläzt sich zu Hause auf dem Sofa, während es in den RTL-Nachrichten mal wieder voyeuristisch einem Gruselbericht über Massenprügeleien im Ehrenfelder Kneipenviertel lauscht, bevor es zur Vorabendserie in Pro 7 weiterzappt.

(2) Der im Vorfeld der WM 2006 als Reisewarnung für dunkelhäutige Menschen eingeführte Begriff soll nun umgewidmet werden in Gefahrenzonen, die für die weiße Mehrheitsbevölkerung nicht mehr betretbar sind. Weil von libanesischen, ghanaischen, ivorischen – Hauptsache exotisch klingenden –  Clans regiert. Komischerweise verspürt aber niemand Angst, wenn er eine Pizzeria betritt, die Abgaben an die Camorra zahlt. Es ist die übliche Begriffsverwirrung durch die Rechten, die ja auch die Faschisten rotlackiert auf der linken Seite verorten und behaupten, dass die Nazis primär Sozialisten waren. So was nennt man: Desinformation.

Als Fazit bleibt festzuhalten: die Bundesrepublik ist eines der sichersten Länder weltweit. No Go Areas gibt es nicht. Die Gewalt-Fallzahlen sind seit Jahren rückläufig. Wer ständig von Panikattacken geritten wird, wenn er an Godesberg, Ehrenfeld, Marxloh und Neukölln denkt, obwohl es an diesen Orten genauso beschaulich zugeht wie in seiner eigenen Nachbarschaft, muss zum Psychologen. Diejenigen, die wider besseren Wissens von No-Go-Bezirken sprechen, wollen damit ihr eigenes – zumeist xenophobes – Süppchen am Kochen halten.

P.S. Das ganze No-Go-Gequatsche hält Jupp übrigens nicht davon ab, wöchentlich drei Mal mit der kleinen Fähre von Dollendorf nach Godesberg überzusetzen, denn seine Lebensgefährtin Nummer 27 lebt dort. Das ist aber wieder eine neue Geschichte.

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13 comments
Ellen Wortmann

Hieß schon vor meiner Kinderzeit: „Alles Böse dieser Welt, kommt aus Nippes, Kalk und Ehrenfeld“ oder eher “ Alles Böse dieser Welt, kütt us Neppes, Kalk un Ihrefeld“. Also, nichts Neues unter der Sonne.

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    Rainer Seifert

    Eben, es ist sogar noch deutlich besser geworden, weil ja u.a. sogar die Mehrzahl der türkischstämmigen Menschen den Koran über unser Grundgesetz stellt. Und in dem gilt die Scharia, da macht man mit Ganoven kurzen Prozess. Außer natürlich, ….

    Wurden Frauen leider früher in sehr schlimmen Fällen vergewaltigt, so sind es heute „Erlebende“. Na, wenn das kein bedeutender Unterschied ist. Und es werden ja nun auch nun weniger Straftaten polizeilich verfolgt, also muss es auch weniger geben, oder etwa nicht? Weise Leute, wie der Altkrimonologe Pfeiffer wissen da allerbestens bescheid.

    Und wenn dann auch noch unsere hoch verehrte Frau Bundeskanzlerin sagt, es ging uns noch nie so gut wie heute, ja, was wollen wir denn nun noch? Etwa ein Land in dem wir noch besser und sicherer leben können? Etwa, dass die kalte Progression mal beseitigt wird? Na, so weit kommt es noch, aber doch nicht mit uns.

    Zwar leben in Brandenburg – und sicher auch anderswo – alleinerziehende Frauen zu fast 50% unter der Armutsgrenze, aber das juckt doch uns nicht.

    Durchschnittlich 10 Messerangriffe täglich? Die Opfer sollen gefälligst besser aufpassen. Frau Rekers guten Ratschlag befolgen, na also. Geht doch, heute den Tag wieder heil überstanden. Alles Gute.

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      Fred Groeger

      Ungefähr so wie Sie stelle ich mir dann jemanden vor, der sich auf irgendwelchen Internetseiten Dosenfleisch besorgt und im Keller einen Bunker einrichtet, Rainer Seifert.

      Sie schmeißen wirr Dinge zusammen, argumentieren mit einer „Dunkelziffer“, die sich überhaupt nicht nachweisen lässt, aber in Ihrem Kopf gut aussieht.

      Bei Ihren „10 Messerangriffen pro Tag“ (woher stammt diese Zahl überhaupt?) spielt für Sie auch wahrscheinlich der Täter keine Rolle, der eben auch manchmal Werner S. heißt und ungefähr Ihre Denkweise hat:

      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/altena-was-ueber-den-taeter-werner-s-bekannt-ist-a-1180721.html

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        Rainer Seifert

        Ach Herr Groeger, ehrlich gesagt ist es mir völlig gleichgültig, welche Vorstellung Sie von meiner Person haben. Aber mit Verlaub gesagt, sie liegen voll daneben. Allerdings zähle ich mich zur Fraktion der Realisten, von denen es anscheinend in unserem Staat ohne Volk (laut Aussage Herr Habeck) nicht mehr gar so viele gibt.

        So schmeiße ich keine Dinge „wirr zusammen“, sondern nenne Fakten. Klar, dass diese vielen Leuten nicht passen. Auch Menschen, die noch einfachste Rechenbeispiele bewältigen können, sehe ich nicht mehr an jeder Ecke. Früher hätte jeder Grundschüler unserer Kanzlerin und den Willkommensklatschern locker vorrechnen können, dass wir es eben nicht schaffen werden. Außerdem fühle ich mich, anscheinend im Gegensatz zur Kanzlerin, an meinen Amtseid gebunden. Und dies, obwohl ich ihn nur einmal ablegte. Dafür halte ich mich aber daran.

        Vermutlich stufen Sie mich auch als fremdenfeindlich, islamophob und eben rechts ein. Womöglich gar als Nazi, so wie es in gewissen Deutschlandabschaffer-Schreikreisen ja nicht unüblich ist. Nun ja, als zur rechten Mitte gehörend bezeichne ich mich inzwischen – nach früher jahrzehntelanger Stimmabgabe für SPD Politiker, die diesen Namen aber auch noch ehrlich verdienten.

        Ich kannte früher in Berlin viele Türken, hatte mit keinem einzigen ein Problem, war mit einem Mann, der als zweijähriges Kind aus einem libanesichen Flüchtlingslager zu uns kam, gut befreundet, habe einer tschechischen Familie mit zwei Kindern, darunter einem Romakind, wo der Vater lange arbeitslos war, extrem geholfen und bin auch „Schutzsuchenden“ ein wenig behilflich, wenn sie beim Einkaufen eine Frage an mich richten und mir freundlich begegnen.

        Vorräte im Keller dagegen habe ich nur sehr beschränkt. Obwohl bekanntlich sogar unsere weit vorausschauende Regierung zur Anlage derselben aufrief. Aber das muss man nicht wissen.

        Die Frage, die neulich zwei Gäste an mich stellten, ob ich sie in die Kreisstadt fahre, da sie kein Geld hätten, lehnte ich allerdings ab. Allein schon aus Vorsicht und Eigeninteresse. Auch ich kann nicht ohne Geld irgendwohin fahren, bis der Tank leer ist.

        Als Menschen bei Nacht und Nebel zurück auf den Balkan geschickt wurden, deren Kinder hier geboren wurden und zur Schule gingen, die Eltern schon Jahre lang berufstätig waren, da habe ich mich sehr über diese schäbige Art unserer Regierung aufgeregt. Da sollen diese Länder irgendwann in die EU kommen, und dann dürfen alle wieder zu uns zurück. In meinen Augen total menschenfeindlich, wirtschaftlich irre und charakterlich unmöglich. Wir brauchen Arbeitskräfte, aber keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Die reichen ja nicht mal für arme Deutsche.

        Wie abstoßend, als gleich nach dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan die einheimischen Hilfskräfte samt Familie, denen nun die Taliban im Nacken saßen, von unserer ach so weltoffenen Regierung mehrheitlich schnöde abgewiesen wurden. Sogar die USA zeigten sich ihren Helfern gegenüber anständiger.

        Was nun die durchschnittlich 10 Messerattacken täglich betrifft, so habe ich mir, zugegeben, die Quelle nicht gemerkt. Das ist auch nicht nötig. Vielleicht sollten Sie aber auch mal Blicke in örtliche Zeitungen werfen. ( Die nächste bedauernswerte Mia ist schon vom Schicksal ausgesucht.) Laut Altkriminologe Pfeiffer richten sich solche furchtbaren Verbrechen überwiegend gegen andere „Schutzsuchende“. (Aussage in einer talk-show) Ist es deshalb etwa weniger schlimm? Für mich ist so eine Aussage menschenverachtend, denn auch das sind doch Menschen, die Schmerzen empfinden. Aber nun werden die Verbrechen ja angeblich immer weniger.
        Das erinnert an die Zahl der völlig sinnlos und völkerrechtswidrig getöteten Menschen in Dresden im Februar 1945. Das wurden im Lauf der Jahrzehnte auch immer weniger. Nicht rechtsradikale haben die Zahlen hochgelogen, sondern offizielle Stellen herunter. Frühe Schätzungen aus der DDR sprachen von einer sechsstelligen Opferzahl. Der Cousin meiner Frau als Kleinkind hatte es als Nazi ja auch nicht anders verdient, zusammen mit Tausenden schutzlos am Elbeufer dahingemäht zu werden. (Kleine wirre Abweichung vom Thema, aber die Zahl 25000 ist auch so eine Lüge)

        Ein Freund von mir wohnt 200 Meter entfernt von einem großstädtischen Heim, wo viele unserer Schutzsuchenden gerade Schutz finden. Nun brauchen allerdings die Mädels in der Gegend auch Schutz. Von alten Leuten und Frauen , denen nicht wohl ist, will ich mal gar nicht schreiben. Wenn etwas passiert sind es bekanntlich Ausnahmen. Oft ist der Täter auch psychisch krank aufgrund seiner schlimmen Erlebnisse. Meine Eltern und Großeltern hat nach dem Krieg keiner gefragt, ob ihre Psyche gelitten hat. Asyl haben sie leider auch nirgendwo erlangen können, schade. Klar, das waren doch ohnehin alles nur Nazis,

        Vielleicht rechnen Sie mal kurz durch, wie viele Wirtschaftsflüchtlinge wir zusätzlich in 10 Jahren hier haben, wenn wirklich jedes Jahr „nur“ 200 000 kommen. Gerne können Sie ja auch für einige von denen bürgen, bzw, welche bei sich aufnehmen.

        Rechnen Sie noch deren Nachwuchs dazu, sowie die reichhaltige Kinderschar der ohnehin schon hier Lebenden, so können sich sogar weitgehend Unbegabte in Mathe – wie ich – das Dilemma allein schon aufgrund bisheriger toller Erfahrungen vorstellen.

        Dann wird es für mich jedoch langsam Zeit zum Abtreten sein. Ihnen wünsche ich viel Vergnügen in dieser so bunten Republik. Zu sagen haben „schon länger hier Lebende“ bald nämlich nicht mehr viel. Auch Sie werden es dann leider nicht mehr übersehen können.

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        Rainer Seifert

        Und wieder hat Werner S. zugeschlagen, Herr Groeger
        Da hat sich ja wieder mal einer wirr was zusammengesponnen, oder?
        Mir bleibt unerklärlich, was diese Schönrederei bezwecken soll.

        Herr Tychy hat übrigens aufgedeckt, dass in einem Haus in Duisburg satte 6000 Bewohner gemeldet sind. Kann ja mal vorkommen. Dann gibts nach wenigen Jährchen nämlich Hartz4 für einige EU Nachbarn. Die müssen sich ja krüppelig lachen über die Blödheit der Deutschen.

        Gewalt in Baden-Württemberg (Aus Stuttgarter Nachrichten)
        Messerangriffe nehmen drastisch zu

        Von Nils Mayer 04. Mai 2018 – 16:38 Uhr

        Jugendliche nutzen immer öfter Messer für Straftaten. Die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren stieg von 604 (2013) auf zuletzt 854.
        Jugendliche nutzen immer öfter Messer für Straftaten. Die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren stieg von 604 (2013) auf zuletzt 854.

        Im Jahr 2013 – dem Jahr vor der Flüchtlingswelle – wurden noch 5255 Vorfälle mit Messern offiziell erfasst. 2017 zählte die Polizei 6231 Delikte.

        Stuttgart – Die Zahl der Straftaten, bei denen ein Messer verwendet wurde, hat sich in Baden-Württemberg innerhalb von fünf Jahren um fast 1000 Fälle erhöht. Das belegen Zahlen des Innenministeriums, die unserer Zeitung vorliegen.

        Demnach zählte die Polizei im vergangenen Jahr 6231 Messer-Delikte. 2016 waren es 6240 solcher Fälle gewesen. Im Jahr 2013 – dem Jahr vor der Flüchtlingswelle – wurden noch 5255 Fälle offiziell erfasst. Als einer der Gründe für das deutliche Plus gelten kriminelle Flüchtlinge. So kletterte etwa die Zahl mutmaßlicher Täter aus Syrien in den vergangenen fünf Jahren von acht auf 208. Die Zahl der Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit stieg im gleichen Zeitraum aber ebenfalls – um 244.
        1717 Personen durch Messer im Jahr 2017 verletzt

        Zwar enden nicht alle Straftaten, bei denen ein Messer zum Einsatz kommt, blutig. Die Polizei erfasst unter den Straftaten mit einem Messer auch Bedrohungen oder Sachbeschädigungen. Im Fünf-Jahres-Vergleich zeigt sich aber, dass die Körperverletzungen durch Messerattacken um ein Drittel zugenommen haben. Im vergangenen Jahr wurden 1717 Personen durch Messerangriffe verletzt – 211 schwer und 23 sogar tödlich. Die meisten der Opfer waren deutsche, türkische und syrische Staatsangehörige.

        Auffällig ist zudem, dass Jugendliche immer öfter ein Messer für Straftaten nutzen. Die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren stieg von 604 (2013) auf zuletzt 854.
        Messer-Attacken werden bundesweit nicht einheitlich erfasst

        Der AfD-Landtagsabgeordnete Lars Patrick Berg arbeitete das Thema zuletzt parlamentarisch auf. Nach der Antwort von Innenminister Thomas Strobl (CDU) stellte er fest, dass die grün-schwarze Landesregierung „offensichtlich keine Lösung für das Problem der Messereinwanderung“ habe.

        Weil Straftaten mit Messern und vollzogene Stich-Attacken bundesweit nicht einheitlich erfasst werden, soll das Thema bei der nächsten Sitzung der Innenministerkonferenz Anfang Juni behandelt werden.

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Jerry Cotton

… mich erinnert Ihre Kolumne, Hr. Hirsch, an die verflossene ‘DDR’ – alles gut. Damals wurde noch am Vorabend der ’89er Revolution verkündet, wie viel rote Rüben der Genossenschaftsbauer Kraske, eine Figur bei Strittmatter, von der LPG Typ I, ‘Roter Oktober’, zum Wohl des sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates, unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland, eingefahren hat.

Trotzdem, gefallen tut mir Ihr Vorschlag: ‚wer ständig von Panikattacken geritten wird, …, muss zum Psychologen. Diejenigen, die wider besseren Wissens von No-Go-Bezirken sprechen, wollen damit ihr eigenes – zumeist xenophobes – Süppchen am Kochen halten.‘ – o, ja, bitte, schicken Sie diese Figur zum Psychologen: https://bit.ly/2HSMdKx

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    Rainer Seifert

    Super Link, aber ob das die geeignete Person ist, da habe ich Zweifel. Mir kam etwas zuviel Widersprüchliches von ihr. Immerhin schon vor Jahren die Erkenntnis: „Multi-kulti ist gescheitert.

    Vielelicht liegt das jedoch daran, dass noch zu viele schon länger hier Lebende anwesend sind. Es wäre zumindest eine plausible Erklärung und wird sich künftig mit einiger Sicherheit ändern.

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Rainer Seifert

Na dann Herr Hirsch, nächstes mal auf nach Brüssel oder Bruxelles? Aber bitte nicht dorthin wo die tausende tapferer EU Gehaltsempfänger wohnen, die mehr Gehalt abholen als ein deutscher Kanzler oder eine Kanzlerin, sondern in die interessanten Gegenden, wo der IS herrscht. Moolenbek oder so ähnlich nennt sich das Gebiet wohl. Puh, jetzt zittere ich verweichlichter Angstbürger schon beim Schreiben.

Im Neuköllner Löwensteinring in der Gropiusstadt sagte meine Mutter meiner Frau und mir auch schon vor über 20 Jahren, wir könnten dort abends nicht mehr laufen. Nun ja, Schutzsuchende waren damals eher nur wenige zugegen, dafür allerdings mitunter mehr oder minder deutsche Jugendliche, die Jagd auf deutsche Schweinefleischfresser machten. Aber igitt, das ist ja ohnehin eklig, und wer frisst schon öffentlich Schweinefleisch? Wir hätten einfach jegliche Schuld geleugnet. Also auch hier viel Gedöhns bei keiner Gefahr und oft noch dazu schönem Wetter.

Dann könnte es doch wieder mal für ein Büchlein reichen, so mit Reiseerlebnissen der besonderen Art. Nun wissen wir auch endlich, was der Heinz Buschkowsky, also diesmal kein böser Rechter oder gar Nazi, sondern ein SPD Urgestein und mittlerweile Ex Bürgermeister des Bezirks Neukölln für einen Müll zusammengeschrieben hat. Stimmt doch alles gar nicht, ich sag nur ätschi-bätschi.Stimmt ja gar nicht, ich sag…

Da gelang doch seiner Nachfolgerin, also der Fanny aus Frankfurt an der Oder eine ganz andere Karriere. Bravo, die hätte nie so etwas geschrieben, wetten? Und überhaupt an vielen Schulen in Großstädten, da geht es überall so friedlich zu, dass Politiker ihre Kinder lieber auf Privatschulen schicken, damit sie ein wenig mehr Abwechslung haben. Ist doch viel zu eintönig, nur der Mehrheitsreligion zu frönen.

Also freuen wir uns lieber, dass wir noch einigermaßen frei schreiben können, anstatt immer nur zu meckern. Und was sind schon durchschnittlich 10 Messeratacken täglich in einem so großen Land? Wen es nun tatsächlich mal erwischt, der hat einfach nur Pech gehabt, oder war gar so unvorsichtig in Köln nicht die berühmte Armlänge Abstand zu halten, oder in NRW nicht rechtzeitig die Straßenseite gewechselt zu haben. So ähnlich macht es der Innenminister doch auch, und dann können wir es ja wohl genauso machen.

Na, und über Frauen, die ohne starken Begleitschutz joggen oder gar nachts unterwegs sind, müssen wir ohnehin nicht reden. Die sind doch selber Schuld. Warum outen sie sich denn ohne Kopftuch, das hat ganz früher sogar schon meine Urgroßmutter auf dem schlesischen Dorf erkannt und sich damit gekleidet. Na also, alles halb so schlimm – bis jetzt.

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Rainer Seifert

Gatestone Institute
Belgien: Erster islamischer Staat in Europa
von Giulio Meotti

Allen Reiselustigen, Gutmenschen, Schönrednern und andere Meinungen Abwieglern empfehle ich wärmstens diesen Artikel, der beim israelischen Gatestone Institute erschien und den Niedergang Europas zum miltanten Islam äußerst trefflich beschreibt.

Andere Berichte klären über den westlichen Verrat an den tapferen Kurden mit ihrer durchaus demokratisch zu nennenden Verwaltung durch den Sultan vom Bosporus auf und vergleichen ihn mit dem Verrat Frankreichs und des Vereinigten Königreichs an der Tschechoslowakei 1938. Die Folgen dürften hinreichend bekannt sein.

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Arne Henniges

Noch ist Deutschland nicht verloren!
Letztens sah ich eine Mutter auf dem Rad fahrend. Ein Kind auf dem Gepäckträger. Ein Kind auf dem Lenker. Kein Schutzhelm weit und breit.
Dankbarkeit durchströmte mich.

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Schwan

Exkurs nach Bonn Bad Godesberg am 19.09.2021…….

Erster Eindruck bei Einfahrt ins „Zentrum“ ………abgewrackt, chaotische Verkehrsführung. Pkw in Kurparknähe abgestellt. Fussweg in die Innenstadt/Fussgängerzone gewählt…… Weg dahin gesäumt von weiteren abgewrackten Mehrfamilien – & Jugendstilhäusern.

Innenstadt/Fussgängerzone:

Zweckbauten „Bausünden“ aus den 70 iger Jahren. Ausschliesslich „Klabutnik-Läden“, ganz merkwürdiges Publikum ( eher passend für arabischen Basar), Deutsche Sprache hier eher unbekannte Grösse. Gesamteindruck nach Besichtigung sämtlicher Fussgängerzonen Bereiche……

Villenviertel:

Na ja, von „Kleinod“ zu sprechen wäre indiskutabel; die Besten Zeiten, sind dort auch vorbei!

………Welcome im Niedergang.

Kurpark haben wir uns durch die dort herum lungernden Gestalten erspart!

Das hätte ich in vielen Städten vermutet, aber nicht in Bad Godesberg. Einmal und nie wieder.

Da lobe ich mir das das nachfolgende Kontrastprogramm am Steigenberger Petersberg.