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Leonid Luks

Der Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte.

Drohte Deutschland in der Zwischenkriegszeit eine akute kommunistische Gefahr?

Der „deutsche Historikerstreit“, der vor dreißig Jahren die Öffentlichkeit der Bundesrepublik so stark aufgewühlt hatte, wurde vor einigen Wochen erneut, anlässlich des Todes von Ernst Nolte, zum Gegenstand zahlreicher Beiträge in den führenden deutschen Medien. Erneut wurde kontrovers über manche Äußerungen des Initiators des „Historikerstreits“ diskutiert. Wie lassen sich einige der zentralen Thesen Noltes heute, aus der Perspektive von etwa dreißig Jahren, bewerten? Anmerkungen zu den Thesen Ernst Noltes und zu dem vor dreißig Jahren begonnenen „deutschen Historikerstreit“.

Von in Russland zwischen West und Ost am 4. Oktober 2016

Höhen und Tiefen des russischen Parlamentarismus

Die Duma-Wahl vom 18. September hat keine Sensation erbracht. Die „systemkritischen“ oppositionellen Gruppierungen haben den Sprung ins Parlament erneut nicht geschafft. Das russische Parlament wird weiterhin den verlängerten Arm der Exekutive bilden. Es gab allerdings in der 110-jährigen Geschichte des russischen Parlamentarismus auch Perioden, in denen das Parlament eine ganz andere Rolle im Staatsgefüge Russlands spielte. Eine geschichtliche Betrachtung anlässlich der letzten Staatsduma-Wahl.

Von in Russland zwischen West und Ost am 20. September 2016

Polens antiautoritäre Bewegungen und ihre historischen Vorbilder – zum polnischen „Sonderweg“ im sowjetischen Machtbereich

Das „Komitee zur Verteidigung der Demokratie“, das in Polen kurz nach der Bildung der Regierung der rechtspopulistischen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ im November 2015 entstand, lehnt sich bewusst an manche historischen Vorbildern an, in erster Linie an das „Komitee zur Verteidigung der Arbeiter“, dessen Entstehung sich demnächst zum 40.Mal jährt. Was führte zur Gründung dieser Vereinigung? Wie stark trug sie zur Erosion des kommunistischen Herrschaftssystems bei?

Von in Geisteswissenschaften Russland zwischen West und Ost am 12. Juli 2016

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