Herz der Finsternis

Die AfD verhält sich wie der Bully auf dem Spielplatz. Verhätscheln und nachgeben wird da wenig nützen.

Marlon Brando von thierry ehrmann - unter CC-BY-2.0, zugeschnitten

Erinnern Sie sich an frühe Spielplatztage? Daran, daß es einen kleinen Jungen gab, der mit größtem Vergnügen und zugleich mit manischer Verbissenheit, den anderen die Sandburgen mit seinem Schüppchen zerstörte und sich königlich darüber amüsierte wenn die Getroffenen weinten und sich NICHT wehrten? Er trug nicht nur den materiellen Sieg durch die Zerstörung dessen, was andere aufgebaut hatten, davon, sondern auch – und das war noch schmerzhafter – den mentalen, wie sein giftiges Lächeln zeigte.
Alles gute Zureden half nicht, keine Friedensangebote oder sogar das Überlassen der eigenen Spielzeuge, er war letztlich nicht zu beruhigen und zufrieden zu stellen, er machte immer weiter und erreichte seine allerdings nur kurzfristige Befriedigung mit dem erneuten Zerstören; er war gleichsam der minderjährige Colonel Kurtz auf dem Spielplatz.
Er war der Horror, der mit Sicherheit zuschlug; man wußte nicht wann oder wo – aber das war auch noch sein Vorteil – denn er würde schon zuschlagen und einzig dieses Zuschlagen verschaffte ihm Sieg und Selbstbewußtsein. Auch wenn man den Spielplatz mied, um sich ihm nicht mehr auszusetzen, war eines klar: er hatte auf ganzer Linie gesiegt.
Natürlich gab es auch ein paar Kinder, die sich bei ihm was abguckten und ihn kopierten, denen das Selber-Bauen von Sandburgen zu schwer war und die nur abwarteten, bis es ein anderer geschafft hatte, um dann, ihr Vorbild nachahmend auch zuzuschlagen, und dabei diebische Freude über das Spritzen von Sand, das Herumfliegen von Förmchen und vor allem über die Tränen der anderen empfanden.
Es waren jene, denen man schon ganz früh gepredigt hatte: das Leben ist kein Ponyhof, deshalb du darfst dir nichts gefallen lassen, die anderen wollen dir alles wegnehmen, du mußt ihnen zuvor kommen und ihnen zeigen, wo der Hammer hängt!

Kinder, Erwachsene und Wähler

Aus diesen Kindern sind Erwachsene geworden: sie heißen unter anderem Frauke, Beatrix und Björn. Und sie haben, wie wir erneut mit den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt bekommen, eine Menge Anhänger, die es ihnen gleichtun wollen.
Nun meinen unsere Polit-Pädagogen, man müsse ihnen nur gut zureden oder sogar nach dem Munde reden, dann wachse sich das wieder aus. Ließen sich die kleinen Colonels von damals mit einem Eis oder Spielzeug ablenken von ihrem Zerstörungswerk? Doch wohl nur kurze Zeit – sie nahmen das freßgierig und habsüchtig, spätestens am nächsten Tag ging das böse Spiel aber von neuem los; sie hatte herausbekommen, wie man kostenfrei gefüttert wird: Man reichte den Finger und sie packten die ganze Hand.
Gewiß, soziale Schieflagen können Menschen radikalisieren – aber es waren nicht die abgehängten Hartz IV-Bezieher, die die AfD gewählt haben (die meisten gehen schon resigniert nicht mehr zur Wahl). Es waren die Massen des Mittelstandes, die meinten, ihresgleichen ihre Stimme zu geben.
Es waren auch nicht Leute, die auf irgendeine Weise tatsächlich von Flüchtlingen, Asylanten oder gar Frau Merkel, die ja an allem Schuld sein soll, bedroht wurden – Mecklenburg-Vorpommern hat so gut wie keine Flüchtlinge. Es waren die erwachsen gewordenen Sandkastentyrannen.
Diesen Maulmarodeuren heute entgegen zu kommen mit schärferen Kontrollen, Gesetzen, Zäunen und Abschiebungen, wie es ja inzwischen CDU und CSU, FDP und Grüne in willfährigster Gemeinsamkeit tun, wird die maßlose emotionale Freßgier dieser Leute nicht befriedigen.

Vom Sandkasten zur „Machtergreifung“

Nun erklären uns vor allem konservative Journalistenkollegen und Politiker, man müsse die Rechten mit Argumenten aushebeln und entlarven. Ach, du liebe Güte – da gibt es nichts mehr zu entlarven; die Masken sind doch längst herunter gerissen. Die angeblich Besorgten Bürger haben ihre Bereitschaft zu Umsturz, Vernichtung Mord seit Monaten in immer kürzen Abständen in die Welt hinausposaunt – vom geforderten Schießbefehl an der Grenze bis zu den Drohungen, man werde nach der „Machtergreifung“ aufräumen.
Zu glauben, man könne diese Schurkenbanden (denn die AfD paktiert ja nun ganz offen mit der NPD und PEGIDA hat sie sowieso im politischen Räuber-Sack) politisch durch parlamentarische Einbindung zähmen, ist größter Blödsinn. Der kleine Colonel Kurtz gibt sich ja auch nicht zufrieden mit der Herrschaft über den Sandkasten, sondern wird demnächst Gebühren an der Rutsche kassieren oder ein Schild „Nicht für Muslime“ ans Klettergerüst hängen.
Wer also meint, man könne die rechten Kohorten (so groß sind sie schon) „einbinden“, erliegt einem Appeasement-Wahn. Mit solchem Wähnen haben die bürgerlichen Parteien arrogant der NSDAP in den Sattel verholfen, den sie nur wieder verließ, als die Alliierten sie vom zuschanden gerittenen Gaul schossen.
Diese Art von Leuten ist weder Argumenten noch Menschlichkeit zugänglich – sie wollen und können nicht politisch argumentieren und handeln, denn das hieße ein Miteinander suchen, einen gemeinsamen Nenner, den Willen zur Gestaltung der Zukunft. Doch sie sind noch immer diese Sandkastenmarodeure, die zerstören wollen und sich darüber Triebabfuhr von Haß, Neid und Gier verschaffen. Und ihre Wähler sind jene kleinmütigen Feiglinge, die sich schon damals anbiederten und unterordneten, um selbst auch einmal zuschlagen zu können, denn sie hatten ja beobachtet, welches Vergnügen das bereitet.

Verirrung der Gefühle

Heinrich Schmitz hat hier vor ein paar Tagen entlarvt, was es auf sich hat mit dem Geschwätz vom „gesunden Menschenverstand“, den diese Leute und ihre Wähler so gerne im Mund führen.Tatsächlich ist der gesunde Menschenverstand nur die Burka fürs „gesunde Volksempfinden“. Verstand haben Predatoren alle, aber es mangelt ihnen an Vernunft.
Tatsächlich sind die Neu-Altfaschisten von der AfD gefühlige Menschen – nicht Gefühlsmenschen. Sie haben eine abstoßende Selbstliebe und eine verlogene Lügenliebe für Volk-, Vater- und Heimatland. Sie schüren Ängste, Hysterie und Furcht; sie fürchten vor allem das selbsttätige Denken, weil es zuviel Mühe macht, sie lassen denken. Zu was diese Faulheit führt, läßt sich besonders schön am Parteiprogramm der AfD ablesen; diese Nacherzählung der ungenierten Dummheit hätte in der Grundschule schlechteste Noten bekommen; aber keiner liest dieses Programm der indolente Grausamkeit.
Nein, mit Politik, Denken und dem Willen zum Problemlösen haben diese Leute UND ihre Wähler nichts im Sinn. Sie sitzen immer noch auf dem glühenden Sand ihrer Spielkästen und vermögen nur zuzuhauen. Lange Zeit gab es einen gesellschaftliche Comment, der ihnen Grenzen setzte – den haben sie inzwischen verleumdet als „political correctness“, als „falsch verstandene Demokratie“ – die für sie nur als „Wir sind das Volk“ firmiert – und als „Gutmenschen“, die tatsächlich einen Abscheu davor haben, sich ebenso gräßlich zu verhalten.
Sämtliche zivilisatorischen Sicherheitsgurte sind von ihnen gekappt worden. Sie wähnen sich als bisher unterdrückte Sieger-Art der Evolution, die sie natürlich wie alle Faschisten aufgrund ihrer Dummheit falsch interpretieren. Deshalb waren ja die Nazis auch so begeistert von der „Überlegenheit des Stärken und Skrupellosen“. Wobei ja Skrupellosigkeit ohne Zweifel, eine Eigenschaft grausamer Stärke ist, nicht wahr Frauke und Beatrix.

Götterdämmerungen und Kannibalismus

Doch „the Survival of the Fittest“ meint natürlich etwas anderes – wer sich, wie etwa der überstarke Säbelzahntiger alles wegfrisst, der stirbt eben auch aus. Sowas begreifen aber die faschistischen Säbelzahntiger unserer Tage nicht, sondern sie feiern es auch noch – am End bleibt ihnen nur der Kannibalismus, also die fortgesetzte Zerstörung der eigenen Art, wie wir sie am Schluß alles Diktaturen bobachten können. Das wird dann als Götterdämmerung zelebriert. – Übrigens kommt mir Björn Höcke beständig vor, wenn er seine halbgare, wiedergekaute, faulige Hetze aus dem gärenden Labmagen der Vergangenheit absondert, wie der Autor eines nationalsozialistischen Reclam-Heftes, der die Größe und das Urtümliche der wagnerschen Werke erläutert, aber ohne jede verführerische Flamboyanz, nur zuweilen mit dem Tremolo eines „Stöpsels auf der Bühne“ – wie ausgerechnet Wagner schleimige Tenöre nannte.
Götterdämmerungen, auf die es hinausläuft, sind natürlich nicht rational und verstandesmäßig zu erfassen, sie sind das höchste der Gefühle, die orgiastische Übersteigerung, der Höhepunkt der lustvoll zelebrierten Selbst-Zerstörung – aber eben auch eine Implosion. Danach kommt nichts mehr – Nada…nicht mal mehr ein Tristanakkord, der doch ein Ende findet, obwohl man immer glaubte, der Orgasmus ende nie…von wegen, höchste Lust!
Und um auf den Colonel Kurtz zurückzukommen, mit seiner Schreckensherrschaft im tiefsten Dschungel der Finsternis – er wird am Ende auch getötet – und das ist gleichsam der tiefste Wunsch des Wahnherrschers, des Faschisten: Ruhe, Vorbei, Aus, Stillstand, Ende!
Das, was die AfD und so viele andere reaktionäre Vereine tatsächlich wollen, ist ja das Einfrieren der Gesellschaft, der Welt – als ob die esoterische Kryonik je das Leben bewahrt hätte, geschweige denn, ein besseres befördert.
Was die Neofaschisten und ihre Wähler nicht begreifen ist, daß es Entwicklung geben muß, ein Miteinander geben muß, ein Zueinander geben muß (das wäre tatsächlich Survival of the Fittest) – das ist das Leben. Aber sie fürchten eben das Leben und lieben (wie ja auch die islamischen Terroristen, da sind sich die Defätisten aller Couleur einig) den Tod.
Wenn wir uns weiter solche kleinen Vernichter und tatsächlich Todessehnsüchtigen heranziehen, die schon im Sandkasten zuschlagen, randvoll mit Haß, Neid, Gier, Angst und abstoßender Freude an der Grausamkeit, dann dürfen wir uns nicht mehr über weitere Erfolge nicht bloß der AfD verwundern.
Was in dieser Partei und über unser Land hinaus, im Front National oder in der PiS-Bewegung sich gleichsam fleischlich, körperhaft manifestiert ist das einmal kleine, jetzt immer größeres gewordene Herz der Finsternis. Und solcherlei Herzwildwuchs ist, das wissen nicht nur Kardiologen, tödlich.

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  • The Saint

    Ihr infantiles und diskriminierendes Gefasel ist das Beste, was der AfD passieren kann.

    • Wen meinst Du? W. Brosche oder Blonderhans?

      • The Saint

        Du willst mich verschaukeln? Umherfliegende Förmchen und Tränchen, und genau die Typen wollen jetzt alle töööööten und verrrrnöchten, pooootschen und ohhmstörzen.

        • Bist Du kein Freund von Metaphern? 😉

          • The Saint

            Werter Alexander, W. Brosche ist, wie alle verkappten Adolfverhinderer, ein furchtbar verkrampfter Kerl ohne Sinn für Humor, schon gar nicht gegenüber sich selbst. Für mich reicht das schon als Kriterium, diese moralinsauren Provinzhanseln nicht ernst zu nehmen. Brosches Weltbild setzt sich ausschließlich aus seinen eigenen Erlebnissen und Emotionen zusammen, und dass der Kerl selbsttätiges Denken einfordert ist angesichts seines Brüllkreischartikels ein Witz. Im verbissenen Stil von DDR-Kabarett schmeisst er Phrasen und Wieselworte zusammen, übertreibt, lügt, behauptet und wiederholt sich ständig, weswegen seine Artikel in der Regel auch unerträglich lang und langweilig sind. Das Groteskeste an seinem zusammengestümperten Hassaufruf gegen Wähler und Politiker der AfD ist, dass die AfD noch kein Millimeter Regierungsarbeit irgendwo abgeliefert hat. Einer dieser unerträglich dämlichen Sprüche von Gesinnungspolizisten ist nicht ohne Grund „Es geht nicht darum, was die AfD sagt, tut oder schreibt, sondern was sie verschweigt.“ Stalin hätte seine Freude an diesen Deppen gehabt.

          • Caro Tiedemann

            Mit dem „Hassaufruf“ haben Sie natürlich Recht. Nur triffts hier waschechte Verfassungs- und Staatsfeinde.

            Wer Regen sät, wird Sturm ernten, heißt es. Was haben Sie denn gedacht, wohin der menschenverachtende Wahnsinn dieser „Partei“ führt?

          • The Saint

            Erstens heisst es „wer Wind sät“, und zweitens habe ich noch keinen Beleg dafür gesehen, dass die AfD verfassungs- oder staatsfeindlich ist. Also juristrisch relevantes Zeugs und keinen emotionalen Bullshit à la Brosche. Wenn Sie etwas haben, immer her damit.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „[…] ich noch keinen Beleg dafür gesehen, dass die AfD verfassungs- oder staatsfeindlich ist.“

            Sehen Sie, wenn ich ihnen DAS glauben würde, wäre das jetzt der Anfang einer anregenden Diskussion. Und selbst wenn ich Ihnen das glauben würde: Wo anfangen?

            Bei Höckes Rassentheorien, die mit einer pluralen Gesellschaft, auf die unser GG abzielt, unvereinbar sind?
            Bei vonStorchs staatsverbrecherischen Forderungen an der deutsche Grenze?
            Bei einem Parteiprogramm, dass Mitbürgern zentrale, unverhandelbare Persönlichkeitsrechte absprechen will?
            Beim NaziJargon auf jeder Ebene?
            Bei, wegen Volksverhetzung, verurteiltem Personal der Organistation?
            Bei der Zusammenarbeit mit beobachteten und ausgewiesenen Verfassungsfeinden?

            Wir könnten jetzt natürlich beide so tun, als ob Sie das alles nicht wissen. Oder wir kürzen das ab und stellen fest: Das alles zu leugnen (Lügenpresse/ Opferrolle) ist eben auch ein Teil der Schmierenkomödie rund um diese stattsfeindliche Organisation.

            Das Ende des Liedes: Beobachtung vom Verfassungsschutz, Klickende Handschellen wegen Landesverrats bei Höcke/Petry und Co. Wahlweise: Wirksamwerden von GG Art.20(4). Spätestens dann trauen auch Sie sich dann nicht mehr, die Taten dieser Landesverräter zu relativieren.

          • Klausi

            Frau Tiedemann, sind Sie noch ganz bei Trost?

          • The Saint

            Sie ist der Jakob Nägele der Gutmenschen

          • Peter Friedrich

            Darf ich den Antwortartikel von Frau Tiedeman hervorholen? Ich hatte darauf geantwortet. Sie schrieb:

            „Zitat: „[…] ich noch keinen Beleg dafür gesehen, dass die AfD verfassungs- oder staatsfeindlich ist.“

            Sehen
            Sie, wenn ich ihnen DAS glauben würde, wäre das jetzt der Anfang einer
            anregenden Diskussion mit angeführten Belegen. Und selbst wenn ich Ihnen
            das glauben würde: Wo anfangen?

            Bei Höckes Rassentheorien, die mit einer pluralen Gesellschaft, auf die unser GG abzielt, unvereinbar sind?
            Bei vonStorchs staatsverbrecherischen Forderungen an der deutsche Grenze?
            Bei einem Parteiprogramm, dass Mitbürgern zentrale, unverhandelbare Persönlichkeitsrechte absprechen will?
            Beim NaziJargon auf jeder Ebene?
            Beim, wegen Volksverhetzung verurteiltem, Personal der Organistation?
            Bei dem Schulterschluss mit beobachteten und ausgewiesenen Verfassungsfeinden?
            Bei der offenen Forderung Petrys auf der Veranstaltung in Nauen nach einer „Neuen Verfassung“ für Deutschland?

            Wir
            könnten jetzt natürlich beide so tun, als ob Sie das alles nicht
            wissen. Oder wir kürzen das ab und stellen fest: Das alles zu leugnen
            (Lügenpresse/ Opferrolle) ist eben auch ein Teil der Schmierenkomödie
            rund um diese staatsfeindliche Organisation.

            Das Ende des Liedes:
            Beobachtung vom Verfassungsschutz, evtl. klickende Handschellen wegen
            Landesverrats bei Höcke/Petry und Co.
            Wahlweise: Wirksamwerden von
            GG Art.20(4). Spätestens dann trauen auch Sie sich dann nicht mehr, die
            Taten dieser Landesverräter zu relativieren.“

            Dazu meine Antwort:
            „Ein denkwürdiger Ansatz zu einem praktizierbaren Umgang mit derartigen Gemeinwohlgefährdern.“

          • derblondehans

            @ P.F./Frl. Caro Tiedemann, eins nach dem anderen, können Sie, beide, zeigen wo und wie das GG auf eine ‚plurale Gesellschaft abzielt‘, wie das Fräulein es behauptet?

          • Caro Tiedemann

            können Sie, beide, zeigen wo und wie das GG auf eine ‚plurale Gesellschaft abzielt‘,“

            Nun, der Beleg für meine Behauptung ist so naheliegend, dass ich mich fast fürchte Ihnen diesen zu nennen, weil mir offengestanden völlig unverständlich ist, dass ein erwachsener Deutscher für ein SO zentrales und unverhandelbares Prinzip unserer deutschen Grundordnung einen „Beleg“ braucht. Beleg::: GG Art.1 – 20. Bitte lesen und verstehen.

            alternativ: Leseempfehlung zum Intendierten Pluralismus unseres Grundgesetzes:

            http://www.schwalmgymnasium.de/fileadmin/user_upload/sg/Lehrerinformationen/Herr%20Kr%C3%A4mer/PoWi/Grundgesetz%20Grundlagen%20Texte%20Materialien.pdf

          • derblondehans

            Ich mag keine Rassentheorien. Ich halte Höckes Sprüche, ‚r- und k-Strategie‘, für zumindest grenzwertig. Doof. Zudem falsch. Wo ist aber der Zusammenhang Pluralismus – GG.

          • Caro Tiedemann

            Sie müssen die Belege, die Sie fordern auch lesen. Sonst kommen wir hier nicht weiter. Googlen Sie bitte „Grundgesetz“. Überfliegen Sie wenigstens den Link, den ich Ihnen angezeigt habe.

            Vielleicht erübrigt sich dann Ihre Frage, warum die Kategorie „Rasse“ unvereinbar mit unserer Grundordnung ist und eine Politik, die auch unter Hinzunahme von „Rasse“-Argumenten als verfassungsfeindlich eingestuft werden muss.

            PS: Falls Sie ein Kind oder einen Enkel haben, der älter als 15 Jahre alt ist, fragen Sie den. Die Antwort auf Ihre Fragen gehören nämlich zum Grundwissen eines jeden deutschen 9-Klässlers.

          • derblondehans

            … meno, ich versteh‘ Sie immer noch nicht, ‚ r- und k-Strategie‘, bei den Afrikanern, haben doch mit ‚Rasse‘, ‚Rasse‘-Argumenten nix zu tun. Das unterstellen Sie. Höckes ‚Argumentation‘ könnte doch auch auf die Deutschen vor etwa 100 Jahren passen. Wie geschrieben, das sind doofe Sprüche von Höcke. Aber mehr nicht. Doof und Pluralismus und GG – kann nicht strafbar sein. Oder?

          • Caro Tiedemann

            1. Wenn biologistische „Zusammenhänge“ angeführt werden um soziales Handeln von „Europäern“ von jenen der „Afrikaner“ abzugrenzen und zu beschreiben, um hieraus bestimmtes politisches Handeln zu begünden, dann ist das ein Musterbeispiel für puren Rassismus und ein unmissverständlicher Ausdruck einer im Kern rechtsradikalen politischen Zielsetzung. Soviel zum Zusammenhang von „r/k-Strategie“ und rassistischer öffentlicher Rede.

            2. Ihren zweiten Satz muss man wohl als Nebelkerze auffassen.

            3. Einem Fraktionsvorsitzenden, dessen Partei bei bundesweit auf 12% steht, lediglich „doofes“ Geplapper zu attestieren und sowohl den argumentativen Kontext seiner Rede bezüglich der Flüchtlingsdebatte als auch den Gesamtkontext seiner Aussagen und Forderungen völlig auszublenden und zu leugnen, ist eine bekannte Masche der Relativierung und Verharmlosung jener Verfassungsfeinde, von denen ich oben bereis sprach, so dass sich mir zwangsläufig die Frage aufdrängt:

            Haben Sie ein Problem mit dem Grundgesetz?

          • derblondehans

            … wenn biologistische ‚Zusammenhänge‘, eigentlich ein Vergleich mit/aus dem Tierreich, auf alle Ethnien, oder Gruppen, wie Sie wollen, gleichermaßen zu
            treffen, kann ich darin kein ‚Rassismus‘ erkennen. ‚Biologistisch‘ haben Menschen alle gleichermaßen einen Vogel oder auch nicht. Ich habe auch nix ausgeblendet, sondern da angefangen, wie Sie es weiter oben getan haben. Was soll Ihre Frage zum GG?

            Können Sie ‚Storchs staatsverbrecherischen Forderungen an der deutsche Grenze‘ konkretisieren?

          • Caro Tiedemann

            Zitat1: „… wenn biologistische ‚Zusammenhänge‘, eigentlich ein Vergleich mit/aus dem Tierreich, auf alle Ethnien, oder Gruppen, wie Sie wollen,
            gleichermaßen zutreffen, kann ich darin kein ‚Rassismus‘ erkennen.“
            Eine Katze mit einem Spatz zu vergleichen kann niemals das selbe sein wie einen Schwarzen mit einem Weißen zu vergleichen. Wer das ernsthaft tut, dem ist schlicht nicht mehr zu helfen.

            Zitat2: „‚Biologistisch‘ haben Menschen alle gleichermaßen einen Vogel oder auch nicht.“
            Korrekt. Da würde Ihnen ein Höcke aber widersprechen. Das allein macht ihn schon zu einem Gefährder.

            Zitat3: „Was soll Ihre Frage zum GG?“
            Sie leugnen einen Zusammenhang zwischen Höckes Rassenrede und seiner Politik zu erkennen. Ich behaupte, ich spreche hier für die allermeisten Demokraten: Das glaube ich Ihnen nicht.

            Zitat4: „Können Sie ‚Storchs staatsverbrecherischen Forderungen an der deutsche Grenze‘ konkretisieren?“
            Nein, das kann ich nicht, muss morgen nämlich früh raus.

          • derblondehans

            .. im Grunde genommen hat Höcke nur erklären wollen, warum in den unterschiedlichsten ‚Kulturen‘ die Reproduktion beim Menschen, aus diversen Gründen, nicht gleich ist. Und wie geschrieben, hätte er diesen Vergleich mit Afrika heute auch auf Deutschland vor etwa 100 Jahren anwenden können. Das ist kein Rassismus.

            Hier ein Beispiel für wirklichen Rassismus , O-Ton Fr. Anetta Kahane ‚Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind.‘ … dass ‚gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit‘, das ist Rassismus par excellence, konkret gegenüber den Mecklenburgern.

          • Caro Tiedemann

            Diesen letzten Beitrag hätten Sie mal vorher schreiben sollen…

            Dann hätte ich hier nicht meine Zeit verschwendet, um eine Diskussion mit einer Person zu führen, die sich die Definition von „Rassismus“ einfach mal selber ausdenkt.

            „Rassismus gegen Mecklenburger“… auf so einen Irsinn muss man erst einmal kommen.

          • derblondehans

            … da stimme ich Ihnen zu. Das Schärfste ist aber, diese Dame wird auch noch, u.a., von meinen Steuergeldern für diesen Irrsinn, wie Sie meinen, bezahlt.

          • derblondehans

            … noch ein Beispiel für wirklichen, menschverachtenden Rassismus; der Mohammedanismus.

            Der Islam, die Mohammedaner, erklären mich, als nicht seiner/ihrer Religion zugehörig, zum Menschen zweiter Klasse, zum ‘Dhimmi’. Gar zum Feind, den es zu töten gilt, wenn mir der ‘Dhimmi’-Status missfällt.

            Der Mohammedanismus teilt Menschen in drei/vier Klassen ein:

            Die erste Klasse bilden die Mohammedaner selber. Sie allein verfügen über alle Rechte.

            Die zweite Klasse sind die sogenannten ‘Dhimmis’, Angehörige bestimmter, im Koran benannter ‘Schriftreligionen’ wie Juden und Christen.

            ‘Dhimmis’ haben eingeschränkte Rechte und müssen eine spezielle ‘Schutzsteuer’ entrichten. Die dritte Klasse bilden die ‘Dharbis’. In diese Kategorie falle alle die nicht Mohammedaner oder ‘Dhimmis’ sind. ‘Dharbis’ haben keinerlei Rechte, vor allem besteht für sie kein Schutz auf Leben und Eigentum. Mohammedaner können mit ihnen verfahren, wie sie wollen. Beispiele in Vergangenheit und Gegenwart zuhauf.

          • The Saint

            Für die Götter, Frau Tiedemann. Sie hätten studieren sollen, Sie haben Talent.

            Ich dechiffriere das mal:

            Wenn das Sozialverhalten von Europäern und Afrikanern sich unterscheidet, dann ist das unzulässig.

            Der Höcke hat behauptet, die Afrikaner hätten eine höhere Geburtenrate im Vergleich zu den Europäern. Das ist schon deswegen kriminell, weil er „Afrikaner“ gesagt hat, und da die Geburt bzw. die Zeugung ein biologischer Vorgang ist, grenzt Höcke Schwarze von Weissen biologistisch ab. Das ist purer Rassismus. Er unterstellt damit, dass Deutsche mehr ficken sollten, das ist im Kern rechtsradikal und zudem eine ekelige Vorstellung. Er befürchtet, die Deutschen könnten aussterben, das propagiert einen Kampf ums Dasein und ist daher Sozialdarwinismus. Dadurch wurde der Holocaust erst ermöglicht.

            Nun tangieren die Afrikaner die höcke’schen Anmerkungen nicht im Geringsten, wenn man mal vernachlässigt, dass evtl. weniger notgeile deutsche Frauen afrikanische Strände besuchen. Daher drängt sich mir die Frage auf:

            Haben Sie ein Problem mit Afrikanern?

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „Der Höcke hat behauptet, die Afrikaner hätten eine höhere Geburtenrate im Vergleich zu den Europäern. “

            Ja. So kann man Höckes Rede natürlich zusammenfassen. Genau so wie man bei einem Autounfall mit fünf Toten auch über den Blechschaden referieren kann.

            Jetzt mal ehrlich: Mit diesem Quatsch können Sie doch nicht einmal mehr ihren braun-besoffenen Stammtisch aufschrecken, geschweige denn solche klugen und hübschen Gutmenschen wie mich 🙂

          • The Saint

            Hübsch, Caro, sind Sie ohne jeden Zweifel. Intelligent sind Sie wahrscheinlich. Für Klugheit fehlen Ihnen noch 10 Jahre auf der Weide und ein paar Jahre Studium.

          • The Saint

            So geht das nicht, Frau Tiedemann. Wenn Sie behaupten, die Erde sei eine Scheibe, und ich den Beweis dafür fordere, dann ist folgendes kein Argument:

            – Googeln Sie doch mal „Erdscheibe“
            – Jeder wird Ihnen sagen, dass…
            – Ich kann den Rand der Scheibe sehen, daher muss…
            – Es gehört zum Grundwissen, dass die Erde eine Scheibe ist
            – Die Frage erübrigt sich, weil…
            – Lesen Sie mal Erich von Däniken

            Das ist alles so schwach, ideologisch, unintelligent und durchschaubar, dass ich langsam ein schlechtes Gewissen bekomme.

            Aber unterhaltsam, also machen Sie bitte weiter.

          • Klausi

            Haben Sie das pseudojuristische Geschwalle selber geschrieben? Wo ist es erschienen, in einer referierten Fachzeitschrift? Oder stammt es gar von dem unter „zum Weiterlesen“ genannten, in seiner Kemenate weltberühmten Großkabarettisten von Westphalen?

            Hier ein paar weitergehende Leseempfehlungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Grundgesetz-Kommentaren. Bin mal gespannt, ob Sie da einen „intendierten Pluralismus“ herauslesen können. Und zwar so, dass es für alle naheliegend ist.

          • Caro Tiedemann

            Sie verweisen auf eine wiki-AUFLISTUNG von Grundgesetzkommentaren, welche Autoren und Quellen lediglich NENNT, um zu „belegen“, dass das deutsche Grundgesetz nicht auf eine plurale Gesellschaft abzielt?

            Was kommt als nächstes? Dass Sie mir alle Hunderassen aufzählen, um zu „belegen“, dass Hunde nicht bellen können?

            Und dann wundern sich Leute wie Sie noch, dass man sie „nicht ernst nimmt“.

            Wahnsinn.

          • Klausi

            Sie sind aber schwer von Begriff. Ich will nichts belegen, ich halte nur Ihrem „Beleg“ für gegenstandslos und schlage Ihnen weitere Literatur zum Thema vor, damit Sie sich informieren können. Ist das so schwer zu verstehen?

          • The Saint

            Frau Tiedemann, Sie sind in gewisser Hinsicht ein Gewinn für dieses Forum. Sie hauen die abstrusesten Behauptungen heraus, aber wenn man Sie widerlegt, verkrümeln Sie sich nicht in Scham, sondern legen noch einmal nach. Sehr erbaulich, das.

            Nun zu Ihrem Beitrag. Ich vermute, Ihnen sagt argumentum ad hominem, ad personam, ad ignoratam, ad nauseam und ad populum etwas, und falls nicht, Glückwunsch, Sie haben das alles drauf, ohne etwas davon zu verstehen. Ärgerlich wird es erst dann, wenn jemand etwas davon versteht und Ihre hohlen Phrasen zerlegt.

            Zu Ihrer letzten Äußerung: Mehr als 50 Wörter, die meisten davon Wieselwörter, mit denen Sie belegen, dass Sie den Beweis, das GG ziele auf eine pluralistische Gesellschaft ab, schlicht und ergreifend zu führen nicht in der Lage sind. Aus der Bredouille hilft Ihnen dann auch nicht Schul(!)unterrichtsmaterial, in dem zwar eine Überschrift „Grundgesetz und pluralistische Gesellschaft“ lautet, was aber Ihre Behauptung keineswegs belegt, und in dem weiterhin dem Pluralismus das Wort geredet wird (den Begriff kannten die Gründerväter gar nicht), der nur auf der Basis solider Spielregeln existieren kann, wofür das GG sorgt. Um das mal zu verdeutlichen: Die Homoehe ist auch nur möglich, wenn die Regeln des GG angewandt werden, aber das GG zielt nicht auf die Homoehe ab.

            So geht das, Frau Tiedemann.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „mit denen Sie belegen, dass Sie den Beweis, das GG ziele auf eine
            pluralistische Gesellschaft ab, schlicht und ergreifend zu führen nicht
            in der Lage sind. “

            Ich bin etwas verwirrt. In Ihren ersten Absätzen lassen Sie durchscheinen, dass sie das Motiv meines Beitrages durchschaut haben; Stichwort: Verweis aufs Grundgesetz im Original, „Leseempfehlung“ mit Link zu Unterrichtsmaterial für 9-Klässler (!!!) -> argumentum ad hominem.

            DANACH werfen Sie mir vor, dass ich einen Beweis schuldig geblieben bin.

            Ihre erste Eingebung war die Richtige: Es handelt sich bei dem besagten Beitrag natürlich um lustvolle Polemik, wahlweise Spott über einen Menschen, der –angeblich– aus den Grund- und Persönlichkeitsrechten, die das Grundgesetz garantiert, nicht das Ziel der pluralen Gesellschaft ableiten kann.

            Um auch nur in Erwägung zu ziehen, hier eine, auf Belegen basierende, Argumentationslinie aufzuziehen, müsste ich meinem Gegenüber GLAUBEN, dass er den Zusammenhang nicht kennt. Aber was tun, wenn dies nicht der Fall ist? Richtig: „Hilfestellung“ mit Material für Hauptschüler. Alles andere wäre schlicht eine Aufwertung von verfassungsfeindlichen Nebelkerzen-Werfern.

            Nochmal in Kurzform: Ich biehaupte, dass Sie nicht erst davon überzeugen werden müssen, dass der AfD das Grundgesetz im Wege steht. Außerdem sehe ich ein, dass es für Leute wie Sie strategisch klüger ist, dies so gut es geht zu leugnen.

          • The Saint

            Caro, bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber bei Ihren Beiträgen handelt es sich ausnahmslos um lustvollen Quark. Und machen Sie sich bitte nichts vor: Sie sind zu einer logischen und koherenten Argumentation einfach nicht fähig. Ich meine, das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich belege Ihnen, dass das GG keineswegs auf Pluralismus abzielt, und Ihre Quintessenz lautet, dass ich leugnen würde, dass das GG der (!) AfD im Wege steht. Auf so einen Bullshit muss man erst einmal kommen.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „und Ihre Quintessenz lautet, dass ich leugnen würde, dass das GG der (!) AfD im Wege stehen würde. “

            Korrekt. Das ist im Grunde die einzige Botschaft.

          • The Saint

            Das „Feld“ GG/Rechtsstaat gehört zu Ihren Lieblingsthemen, da schau her! Wie ärgerlich, dass Sie offensichtlich nicht die Bohne über juristischen Sachverstand verfügen. Cora, Sie sind ein Paradebeispiel für den Dunning-Kruger-Effekt, und das bedeutet, dass ich ab hier bestenfalls ein endloses argumentum ad nauseam von Ihnen erwarten kann und Strohmann Argumente. Sie haben nichts zu sagen, Sie können mir nichts sagen, und das Einzige, was an Ihren Litaneien im Großen und Ganzen richtig ist, ist die Grammatik. Immerhin etwas.

            Lassen Sie es gut sein, Sie sind noch nicht smart genug, um mit den Grossen zu spielen.

          • The Saint

            Siehe meine Replik an la Tiedemann oben.

          • The Saint

            Frau Tiedemann, „Staatsfeind“ ist ein Begriff aus dem III. Reich und der DDR und ein juristisch bedeutungsloses Wort, dessen Verwendung Ihnen nicht zur Ehre gereicht. Klingt aber schön, nicht wahr, wie „Volksverräter“ und „Volksschädling“.

            Sie haben leider ausser aufgeregten Schlagworten nichts zu bieten, was einem Argument auch nur nahe kommen würde. Rassentheorien sind nicht grundgesetzwidrig, „Nazijargon auf jeder Ebene“ und „Schulterschluss“ ist Geplappere, und die Forderung nach einer neuen Verfassung ist eine völlig legitime. Änderungen des Grundgesetzes zu fordern ist nicht gleichbedeutend mit verfassungsfeindlich.

            Im übrigen sind Äußerungen einzelner Personen völlig irrelevant für die Verfassungsmäßigkeit einer Partei. Mitglieder aller Parteien geben ständig den Schwachsinn von sich, niemand würde daraus mehr als eine Rücktrittsforderung ableiten.

            Und nein, Frau Tiedemann, zwischen uns wird sich in diesem Leben keine anregende Diskussion mehr entwickeln, dafür fehlen Ihnen einfach elementare Voraussetzungen, Sie verstehen nicht zu argumentieren, und ausserdem klingen Sie wie Roland Freisler.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „Frau Tiedemann, „Staatsfeind“ ist ein Begriff aus dem III. Reich und der
            DDR und ein juristisch bedeutungsloses Wort, dessen Verwendung Ihnen
            nicht zur Ehre gereicht. Klingt aber schön, nicht wahr, wie
            „Volksverräter“ und „Volksschädling“.“
            Vergessen Sie bitte nicht „Landesverräter“ als die treffendste Beschreibung des AfD-Personals, zumal juristisch keineswegs bedeutungslos.

            Zitat: „Rassentheorien sind nicht grundgesetzwidrig,“
            Das ist eine glatte Lüge.

            Zitat: „“Nazijargon auf jeder Ebene“ und „Schulterschluss“ ist Geplappere“
            Das ist eine bewusste Verharmlosung verfassungsfeindlicher Bestrebungen.

            Zitat: „die Forderung nach einer neuen Verfassung ist eine völlig legitime“
            Dreiseste Lüge des gesamten Forums.

            Zitat: „Änderungen des Grundgesetzes zu fordern ist nicht gleichbedeutend mit verfassungsfeindlich.“
            Das hat auch keiner behauptet – Nebelkerze.

            Zitat: „Im übrigen sind Äußerungen einzelner Personen völlig irrelevant für die
            Verfassungsmäßigkeit einer Partei. Mitglieder aller Parteien geben
            ständig den Schwachsinn von sich“
            AfD-typische Relativierungen.

            Zitat: „Und nein, Frau Tiedemann, zwischen uns wird sich in diesem Leben keine anregende Diskussion mehr entwickeln“
            Wir wissen beide, dass das niemals das Ziel war und dass es hier um etwas anders geht.

            Zitat: „und ausserdem klingen Sie wie Roland Freisler.“
            Kenn ich nicht und zu faul ums zu googlen. Was interessiert mich auch was ein Verfassungsfeind, der öffentlich bewusst Desinformation betreibt, über mich so denkt.

          • The Saint

            Caro, Herzallerliebste, wir haben Tränen gelacht. Ihre Äußerung ist so charmant und entwaffnend, dass man Sie einfach nur gern haben kann. Das hat etwas von einem Schönheitswettbewerb in Kentucky. Unbezahlbar.

          • Klausi

            Die Ewigkeitsklausel bezieht sich nicht auf das GG als Ganzes, sondern auf Menschenwürde und -rechte, die Bindung der drei Gewalten an die Grundrechte und die Grundordnung der Bundesrepublik. Eine „neue Verfassung“ zu wollen, ist nicht etwa verboten, wie Sie schreiben, sondern sie war einst vom Verfassungsgeber geradezu vorgesehen. Das GG sollte ursprünglich nur für eine Übergangszeit bis zum Ende der Teilung gelten, danach von einer Verfassung abgelöst werden. Dass das letztlich nicht geschehen ist, sondern das GG heute den Rang einer Verfassung hat, tut dem keinen Abbruch.

            Was Sie absondern, Werteste, ist kompletter Käse, und dass Sie sich hier als Oberjuristin gerieren, aber von Freisler nie gehört haben und dann auch noch frech behaupten, Sie hätten es nicht nötig, nachzuschlagen, spricht ebenfalls Bände über Ihre mangelnde intellektuelle Substanz und Dummdreistigkeit.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „Die Ewigkeitsklausel bezieht sich nicht auf das GG als Ganzes“
            Korrekt. Was anderes wurde auch nicht behauptet.

            Zitat: „Das GG sollte ursprünglich nur für eine Übergangszeit bis zum Ende der
            Teilung gelten, danach von einer Verfassung abgelöst werden. Dass das
            letztlich nicht geschehen ist, sondern das GG heute den Rang einer
            Verfassung hat, tut dem keinen Abbruch.“
            Falsch. Das GG hat, wie Sie es sagen, heute den Rang einer Verfassung. Eine „Neue Verfassung“ ersetzt sinngemäß eine „Alte Verfassung“. Das kann und das wird als Angriff auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung aufgefasst werden. Aber alles halb so wild: Petry kann dann ja behaupten auf dem Mikrophon „ausgerutscht“ zu sein.

            Zitat: „Sie hätten es nicht nötig, nachzuschlagen“
            Nennen Sie es wie Sie es wollen. Ich werde mich hier sicher nicht auf einen „sachbezogenen Diskurs“ mit Verfassungsfeinden einlassen. So etwas war stets und wird immer nur Demokraten vorbehalten bleiben.

          • Klausi

            Meine Güte, das wird ja immer blöder. Ich steig aus…

          • The Saint

            Der Dunning-Kruger-Effekt wie er im Buche steht. Faszinierend, aber ich habe der Dame soeben auch meine letzten Worte gewidmet. Die klingt wie Claudia Roth auf Hochdeutsch, unerträglich.

          • derblondehans


            Saint & Klausi, ich meine C.T. ist eher ’ne Gummipuppe vom P.F. oder vom
            W.B. Schon die Bemerkung Petry wegen ‚Landesverrat‘
            ‚abführen‘ zu lassen, ist ohne Sinn und Verstand.

          • Caro Tiedemann

            Zitat: „Faszinierend, aber ich habe der Dame soeben auch meine letzten Worte gewidmet.“

            Das ist in Ordnung. Nach Ihren öffentlichen Aussagen, insbesondere Ihrem Fürspruch nach einer „Neuen Verfassung“, habe ich hier bereits mit screenshots alles eingesammelt, was ich brauche.

          • Ole

            „Im übrigen sind Äußerungen einzelner Personen völlig irrelevant für die Verfassungsmäßigkeit einer Partei.“

            Ja, nur wenn ich gerade an anderer Stelle lese, Frauke Petry redet schon von „Wir wollen keinen Bürgerkrieg!“, dann ist zumindest klar, sie denkt daran. Welcher geistig noch klare und demokratische Politiker redet so? M. E. gefährdet die AfD unsere freiheitliche demokratische Grundordnung und wenn Frau Petry von Bürgerkrieg redet, dann rede ich mal von Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4, Widerstandsrecht. Aber in der korrekten Auslegung, nicht so, wie es Götz Kubitschek (Neue Rechte) auslegt. Die (echten) demokratischen Kräfte sind in Deutschland deutlich in der Mehrzahl und dazu gehört nicht die AfD. Frau Petry überschätzt sich.

          • The Saint

            Soso. Da habe ich noch ein paar zusätzliche Informationen für Sie: Putin hat auch gesagt, er wolle keinen atomaren Erstschlag, A. Merkel will kein Ebola in Deutschland, die Wagenknecht will keine Waffenlieferungen nach Afrika, und die Grünen keinen genmanipulierten Mais. Das bedeutet, die denken in Wirklichkeit alle daran. Und wissen Sie, wer keinen Widerstand nach den Vorstellungen der neuen Rechten will und damit zumindest klar stellt, dass er daran denkt?

            Wenn Sie Lust haben, googeln Sie mal nach „civil unrest“ und „civil war“, Sie werden erstaunt sein, wie viele Politiker schon davon gesprochen bzw. davor gewarnt haben.

            Bürgerkrieg entsteht i.d.R., wenn der Staat die Einhaltung der Regeln des Zusammenlebens nicht mehr gewährleisten und entsprechende Maßnahmen durchsetzen kann. Oder will. Unsere Regierung hält sich nicht an GG 16A, unterdrückt die Meinungsfreiheit, bindet das Parlament nicht mehr in wichtige Entscheidungen ein, hat das Prinzip des gleichen Rechts für alle aufgehoben, hält sich nicht an internationale Vereinbarungen und paktiert mit der Türkei.

            So weit, so gut. Und nun, Ole, belegen Sie mir bitte einen Fall, in dem die AfD unsere freiheitlich demokratische Grundordnung gefährdet hat, am besten gleich cc. an Herr Maaßen, der hat nur ein paar türkische Organisationen auf dem Kieker und hätte Zeit.

          • The Saint

            Na, Ole, game, set and match, nicht wahr?

          • derblondehans

            …was hat aber nun der Pluralismus im GG mit der gegenwärtigen unkontrollierten Einreise einer menschenverachtenden Ideologie, den Islam, nach Deutschland zu tun?

            Überhaupt, wie vereinbaren Sie den Islam mit dem Pluralismus im GG?

      • The Saint

        Alter, das könnte Dir so passen, einfach am Zaun gelehnt zu stehen und zuzuschauen, wie andere sich hier aufopfern. Vielleicht sagst Du auch mal was?

  • derblondehans

    … Sie uns auch, werter W.B., Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern.

  • Peter Friedrich

    Wieder großartig geschrieben von Wolfgang Brosche, jedoch gereichen mir mittlerweile die beinahe nur noch krummhirnigen Kommentare hier zur gesundheitlichen Belastung.
    Schön wäre, wenn sich viel mehr integre Menschen einschalteten.

    • Mkaysen

      Denen geht es leider ähnlich wie Ihnen. Spätestestens wenn Herr Nägele mit seiner Kommentar-/Unratslawine anrückt.
      Herr Brosche ist natürlich wie immer sprachgewaltig, auch wenn er mir hie und da einen Tick zu weit geht, weitgehende Zustimmung.

      • Peter Friedrich

        Danke Ihnen!

    • The Saint

      Sie meinen natürlich Menschen wie sich selbst, Teuerster, oder? Die gradhirninge Kommentare abliefern wie „großartig geschrieben“ und „sprachgewaltig“.

      Es ist doch schön jemanden zu haben, der genau das ausdrückt, was mal selber eigentlich immer schon sagen wollte.

      • Peter Friedrich

        Ich als bescheidener Mensch aus Fleisch und Blut meine Menschen, die sich zentral an Menschlichkeit und Mitgefühl orientieren. Es gibt keinen Grund, als Mensch die Menschlichkeit zu bagatellisieren oder hämisch zu reden. Wir sind schließlich keine Geräte, dann hätte die Menschlichkeit keinen primären Stellenwert, sondern die Gerätlichkeit^°^. Oder, wie es J. M. Simmel einmal schrieb: „Dreieck würden sich ihren Gott dreieckig vorstellen.“

        • The Saint

          Das respektiere ich, aber mich bewegt die Frage, ob Menschlichkeit und Mitgefühl nur den „Guten“ zustehen, und wer gut ist, ist Ansichtssache, d.h. Artikel, in denen Menschen pauschal beileidigt, diffamiert und diskriminiert werden, sind unter Umständen zulässig?

          • Peter Friedrich

            Ärger, Wut, Schmerz, Empörung, ja, passager auch Hass gegenüber fehlender Mitmenschlichkeit ist authentischer und zulässiger menschlicher Ausdruck. Damit soll an und für sich keine einzelne Person abgewertet werden, sie soll jedoch auf den darin enthaltenen Appell aufmerksam gemacht werden.

          • The Saint

            Es erstaunt mich nicht wirklich, aber das scheint Ihr Ernst zu sein. Hass ist authentischer und zulässiger menschlicher Ausdruck, wenn auch nur, um auf etwas aufmerksam zu machen.

            Wenn ich also äußere, dass musilimische Ganoven, die Frauen begrapschen, vergewaltigen und beklauen, letztendlich nur die Spitze eines Eisberges von radikalen, kriminellen und integrationsunwilligen Asylbetrügern sind, die zu Hunderttausenden illegal in unser Land eingedrungen sind und sich an dem Schmerz und Leid ihrer Opfer noch erfreuen, dann ist das in Ordnung, nehme ich an, weil authentisch und menschlich, und einzelne Personen werte ich damit auch nicht ab.

            Ich meine, was kann es menschenverachtenderes geben als Vergewaltigung.

          • Peter Friedrich

            Sie unterstellen „hunderttausende“ „Asylbetrüger“ mit Lust am Quälen. Wenn Sie das meinen wollen, dann meinen Sie das eben, soll jetzt nicht meine Sache sein.
            Aus Brosches berechtigtem Zorn auf die Unmenschlichkeit im Umfeld von „AfD“ ziehen Sie eine merkwürdige Querverbindung, so als würde Brosches eher negativ affektive Einstellung zu „AfD“ eine Permissivität gegenüber allfälligen Gewalthandlungen von Migranten freisetzen.
            Ihre „Äußerungen“ haben zu tun mit Schlußfolgerungen, nicht mit authentischem, spontanem Ausdruck.
            Einer real gequälten Frau muß ich ihr spontanes und authentisches Gefühl von Hass zugestehen, dieser Hass ist ja nunmal da, wenn er da ist. Und dann kann ich auch angesichts des Schmerzes dieser Frau empathisch mitempfinden. Bei dieser Gelegenheit spüre ich eventuell auch Hass in mir aufsteigen.
            Nur eines kann dann noch auf einem für alle Beteiligten heilsamen Weg helfen: Akzeptation.
            Das Opfer lernt zu akzeptieren, daß es den Täter hasst und schreit gegebenenfalls seine bei der Tat angestauten Gefühle inclusive Hass hinaus.
            Irgendwann mag sich diese Stauung therapeutisch entladen und artikuliert haben und die eigene Wertschätzung und Selbstliebe wiederhergestellt sein.
            Auf dieser Basis läßt sich dann auch dem Motiv und dem Schicksal der Täter nachgehen.
            Kein Kind wird geboren, um Gräueltaten zu begehen.
            Auf dem Weg zum Vergewaltiger muß einiges schiefgelaufen sein. Erst wenn der Täter seinerseits lernt, seinen Hass zu akzeptieren, „muß“ er sich nicht mehr zerstörerisch ausdrücken.

          • The Saint

            I rest my case.

  • Nun mag wohl der eine oder andere „Shit-Kommentator“ diese spezielle Art der Brosche-Kolumne als dünnsinnige Psychologisierungskampagnen eines im Sandkasten gedissten Kleinkindes betrachten. Ich überlege mir mal, wie man Meinungen solcher „Hate-Speecher“ argumentativ wirkungsvoll entgegen treten kann. Kann aber dauern.

  • derblondehans

    … Freunde, ein Wetterchen heute, puuuuh, ich seh‘ schon wieder aus wie Roberto Blanco.

  • Klausi

    Herr Brosche, einst ein durchaus lustiger Schreiber, dessen Texte ich, wenngleich fast immer anderer Auffassung, allein aufgrund ihrer literarischen Qualität zu würdigen wusste, hat sich nun endgültig als linksautoritärer Geiferer entpuppt, als außer Rand und Band geratener Lehrer Lämpel, der wie Rumpelstilzchen herumstampft, weil die Lümmel auf dem Pausenhof seinen erhobenen Zeigefinger ignorieren. Er verleumdet nur noch und lügt, dass sich die Balken biegen („Schießbefehl“, „Machtergreifung“, „Mord“). Humor, Esprit, alles futsch. Nur noch Hass auf alles, was anders tickt als er. Schade um ein vergeudetes Talent.

    • Herold Hansen

      Bin so im Stress, dass ich leider nur Bonuspunkte verteilen kann.
      Nur so viel: Bin sehr in Trauer um das , was Wolfgang Brosche einmal war, als er noch Kommentare bei The European schrieb.

      • Peter Friedrich

        Ich nicht.

        • Herold Hansen

          Meine Einlassung ging an Klausi.
          Ihre Antwort darauf ist von der Anmaßung geprägt, ich würde mich für Ihre Meinung interessieren. Dem ist absolut nicht so.

          • Peter Friedrich

            Manchmal bin ich ein wenig frech^°^.

    • The Saint

      Broschi scheint zu schmollen. Er wollte doch nur verhindern, dass die dümmsten Metzger sich ihre Kälber selber aussuchen.

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