Ich bin nicht fürs Beliebtsein geboren – Im Gespräch mit Anetta Kahane

Sie ist eine vielgehasste Frau. Menschen glauben, sie habe die Aufgabe, in Sozialen Netzwerken zu zensieren. Sie sei eine Gefahr für die Meinungsfreiheit. Ein Grund für mich, ein Gespräch mit Anetta Kahane zu führen.


Sie sind in der letzte Zeit heftig in der Öffentlichkeit angegriffen worden und zwar häufig mit der Bezeichnung „oberste Facebookzensorin“. Können Sie selbst unmittelbar Löschungen bei Facebook veranlassen oder wie läuft das in der Praxis ab? Und wenn ja, nach welchen Kriterien werden die bemängelten Kommentare und Threads beurteilt? Gibt es einen Leitfaden oder etwas Ähnliches?

Ich verstehe, was Sie meinen. Das Problem ist nur, wir zensieren nicht . Weder Facebook noch irgendein anderes Medium. Daher gibt es auch keine technischen Vorgänge, keine Kriterien, jedenfalls nicht bei uns. Vielleicht gibt es so etwas bei Facebook, was ich aber nicht weiß. Es gibt auch keine andere Form von Löschen,  zensieren und ähnlichem mehr, mit dem ich persönlich oder die Stiftung etwas zu tun hätten. Diese Fragen kann ich Ihnen also so nicht beantworten. Die Amadeu Antonio Stiftung stellt auch keine Listen mit Seiten oder Personen zusammen, deren Facebook- oder Twitter-Accounts oder Webseiten gelöscht werden sollen. Das ist alles nur ein Mythos.

Gibt es überhaupt keine Verbindung zu Facebook?

Doch, die gibt es. Allerdings nur dergestalt, dass die Stiftung sich in der Regel einmal im Jahr mit Facebook trifft, um über die Entwicklung von Hassrede zu diskutieren. Dabei machen gerade wir aber immer deutlich, dass Löschen und Verbote das eigentliche Problem nicht lösen. Natürlich soll das, was strafrechtlich in Deutschland relevant ist, auch gelöscht werden. Wie Facebook ansonsten mit verletzenden, aber nicht strafrechtlich relevanten Beiträgen umgeht, entscheidet das Unternehmen selbst. Damit habe aber weder ich persönlich noch die Amadeu Antonio Stiftung irgend etwas zu tun.

Wie sind Sie denn zu der „Ehre“ gekommen, in der Öffentlichkeit als goebbelsartiges Zensurwesen dargestellt zu werden ?

Das frage ich mich auch. Das ist wohl gerade die Stimmungslage. Das Internet, vor allem diese sozialen Netzwerke, das war eine mal Domäne, in der Stimmungen richtig ausgekotzt werden konnten. Für lange Zeit war da eine Art Freiraum, wo Sachen gesagt werden konnten, die man sich in der Öffentlichkeit nicht zu sagen getraute. Man tritt ja in der Öffentlichkeit nicht einem anderen gegenüber und sagt, „Du dumme Hure, Stasinutte“ usw.. Auf diese Weise begegnet man sich ja nicht. Aber es war im Internet eine Weile so, dass alles ging, wirklich alles. Und jetzt, in der Situation, wo u.a. die Amadeu Antonio Stiftung auch das Thema soziale Netzwerke sowohl für pädagogische Aufgaben als auch für das Thema zivile Gesellschaft thematisiert, gibt es eine heftige Gegenreaktion.

Gegenreaktionen sind ja grundsätzlich zu erwarten, aber warum fixiert sich das ausgerechnet auf Ihre Person?

Eine Freundin von mir hat mal gesagt, „wenn’s Dich nicht gäbe, müsste man Dich erfinden.“ Ich eigne mich dafür einfach gut. Ich bin eine Frau, bin aus dem Osten, habe eine Stasivergangenheit, bin ein kritischer Geist, sage immer meine Meinung. Ich habe nie darauf gezielt oder geschielt, beliebt zu sein, nicht in der Zeit, wo ich über Jahre hinweg den Osten immer wieder kritisiert habe für seine Verharmlosung von Rechtsextremismus, noch in der Politik, wo ich immer wieder gesagt habe, das könnt ihr nicht einfach übersehen, da bahnt sich was an.

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Ich bin nicht für’s Beliebtsein geboren. Ich habe auch nie darauf spekuliert oder damit gerechnet oder darauf hin gearbeitet. Und das ist glaube ich etwas, was die Leute sehr provoziert. In jeder Hinsicht. Die Leute können mich nicht richtig einordnen. Sie behaupten zwar, ich sei eine Linke, das bin ich aber nicht. Dann wollen sie mir sagen, ich bin für der Judenhass verantwortlich in Deutschland, weil ich die Muslime alle rein hole …

Ach Sie waren das, ich dachte das sei Frau Merkel.

Ja, wir beide. Dann bin aber auch eine Zionistin, weil ich mich gegen Israelhass und Antisemitismus einsetze, auch bei den Linken. Das kommt dann so gut zusammen.

Das fehlte mir eben noch in Ihrer Aufzählung. Meinen Sie, da steckt auch noch eine Portion Antisemitismus dahinter? Sie sind ja Jüdin.

Das weiß ich nicht. Das kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass ein Teil dessen, was mich an Hassmails erreicht, eindeutig antijüdisch ist. Und dann gibt es auch Texte, die so eine antisemitische Narration haben, wie, ich wäre so eine, die mit Geld schachert, Zinsen eintreibt, Geschäfte macht, dubiose Kredite vergibt. Das ist natürlich alles erstunken und erlogen, aber es wird da so ein Popanz draus gemacht, von Geschäfte machen, schillernd und undurchsichtig. Und gleichzeitig wird mir die Macht unterstellt, alles das zu tun, was der deutsche Mensch nicht will.

Dann gibt es noch so einen Mythos, wer alles in der Amadeu Antonio Stiftung wäre und was die alles für mächtige Verbindungen haben. Danach haben wir praktisch ganz Deutschland in der Hand. Wir bildeten eine Front gegen die Wahrheit. Das sagt sogar Russia Today. (lacht)

Sogar die?

Fragen Sie mich nicht, es ist, glaube ich, einfach ein bisschen die Zeit und die Stimmung und meine Person, die sich offenbar dafür anbietet.

Wie kommen Sie damit klar?

Mal gut, mal nicht so gut. Das ist doch klar. Wenn man ständig so gehasst wird, dann hat man manchmal auch so einen Tag, wo man sagt,“ Ach Gott, ach Gott, ist das schwierig“, aber auch andere Tage, wo ich darüber Scherze machen kann oder meinen Leuten sagen kann, kommt mal, lasst euch da nicht von runterziehen. Wir klären das. Es stimmt ja eh alles nicht. Also macht euch keine Sorgen.

Gehen Sie auch juristisch gegen Ihre Gegner vor?

Sie wissen ja wie Anwälte sind.

Wohl war.

Die sind immer so vorsichtig.

Ich sage da mal nichts zu.

Es ist schwierig. Aber wir unternehmen schon etwas, vor allem, wenn es Blogs sind, in denen die Unwahrheit verbreitet wird. Natürlich folgen wir bei echten Hassbotschaften und Bedrohungen unseren eigenen Empfehlungen und zeigen die an. Darum kümmert sich dann auch mittlerweile das LKA.

Wie sieht es aus mit Schutz? Ich war ja  letztes Jahr in einer ähnlichen Situation, aber außer dem Satz, „der Staatsschutz ermittelt“, hat man mir keinen Schutz gegeben. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Ich glaube der Staatsschutz bei uns hat inzwischen verstanden, dass wir hier eine echte Bedrohungslage haben. Das ist aber auch erst ganz frisch. Die haben sich auch lange geweigert, das so zur Kenntnis zu nehmen in dem Ausmaß. Aber jetzt hatten wir mal so einen Fake-Antrax-Anschlag, also so ein Kuvert mit Zucker drin und da stand: „Wenn Du das siehst, bist Du tot.“ und der junge Mann, der das aufgemacht hat, wurde natürlich etwas nervös. Also wir haben dann irgendwann gesagt, LKA jetzt kommt doch mal bei uns vorbei, dann zeigen wir euch mal das eine oder andre, was wir hier so an Post bekommen. Das haben die dann auch gemacht und gingen dann etwas aufgeregt wieder nach Hause.

Ich denke also, dass die das im Auge haben. Es hat auch schon ein paar Strafverfahren gegeben, aufgrund von Hasspost.

Ich bin nicht so kokett zu sagen, hach das macht mir alles gar nichts aus, ich habe im Moment aber nicht das Gefühl, dass wir hier mehr gefährdet sind, als z.B. Sebastian aus Pirna, der Flüchtlingen hilft.

Können Sie mir sagen, warum dieses ausschließlich beratende und gerade nicht eingreifende Gremium ausgerechnet den Namen „Task Force“, also Eingreifgruppe, erhalten hat?

Da müssen Sie das Justizministerium fragen. Ich glaube, die haben einfach ein Faible für englische Namen. Ich weiß das nicht. Ich habe mal eine Einladung bekommen von dem Staatssekretär, der für Verbraucherschutz tätig ist. Die Einladung ging an 10, 12 verschiedene NGOs, Institute und Juristen. Und dann haben wir uns zusammengesetzt und haben die verschiedenen Fragen, wie Hass im Internet, diskutiert.

In der sogenannten Task Force wurde vor allem über generelle juristische Fragen gesprochen. Wie zum Beispiel, ob das deutsche Recht bei Facebook angewandt wird, wie mit strafbaren Handlungen umgegangen wird und wie die Unternehmen auf den wachsenden Hass in den Sozialen Netzwerken reagieren können. Die Papiere sind auch alle öffentlich. Es ist albern hier zu sagen, wir wollten das Internet oder die sozialen Netzwerke zensieren oder täten das sogar. Das ist völliger Quatsch.

Gerade deshalb finde ich den Namen Task Force ja gerade so saublöd. Eine Task Force ist ja nun mal eine Eingreiftruppe und kein Beratungsgremium.

Ja, stimmt. Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht.

Vielleicht führt auch das zu diesen Missverständnissen.

Missverständnisse sind es glaube ich nicht, aber es verstärkt den falschen Eindruck wahrscheinlich, ja.

Welche Erwartungen haben Sie denn im Rahmen dieser Beratungen an die Betreiber der Netzwerke geäußert?

Wir erwarten, dass sie sich an ihre eigenen Verhaltenskodexe halten. Es macht überhaupt keinen Sinn, abstrakt demokratische Diskussionskultur zu proklamieren, sich aber dann nicht konkret darum zu kümmern und auf Nutzeranfragen zu wenig oder völlig unverständlich zu reagieren. Da besteht erheblicher Nachholbedarf.

Vielen Dank für das Gespräch.

Heinrich Schmitz

Heinrich Schmitz

Heinrich Schmitz ist Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Blogger. In seiner Kolumne "Recht klar" erklärt er rechtlich interessante Sachverhalte allgemeinverständlich und unterhaltsam. Außerdem kommentiert er Bücher, TV-Sendungen und alles was ihn interessiert- und das ist so einiges. Nach einer mit seinen Freital/Heidenau-Kolumnen zusammenhängenden Swatting-Attacke gegen ihn und seine Familie hat er im August 2015 eine Kapitulationserklärung abgegeben, die auf bundesweites Medienecho stieß. Seit dem schreibt er keine explizit politische Kolumnen gegen Rechtsextreme mehr. Sein Hauptthema ist das Grundgesetz, die Menschenrechte und deren Gefährdung aus verschiedenen Richtungen.

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  • derblondehans

    … also, echt H.S., wenn Fr. A.K., ‚eine vielgehasste Frau‘ ist, muss sie zuvor ja eine ‚vielgeliebte Frau‘ gewesen sein. Hass setzt, wie Mann/Frau weiß, unter anderem, verschmähte Liebe voraus. Also, echt, ich hasse Fr. Kahane nicht. Nicht mal das sie für die Stasi und die ‚DDR‘-Kommunisten gearbeitet hat. Das hat der ‚halbe‘ Bundestag. Die hasse ich auch nicht. Ick ignoriere die nich‘ ma‘.

    Aber Sie hätten, werter H.S., Fr. A.K., ruhig fragen können, ob sie denn auch in eigener, Stiftungssache, ermitteln lässt? Wegen ‚Hate Speech‘ und so.

    • derblondehans

      … ich fasse obiges, zur besseren Übersicht, kurz zusammen:

      … Julia Schramm, Redakteurin für die Kahane-Amadeu-‚Stiftung‘, vom Bundesfamilienministerium, Manuela Schwesig, SPD, [sic!] finanziert:

      ‚Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer Frei‘

      ‚Bomber-Harris Flächenbrand – Deutschland wieder Ackerland‘

      ‚Deutschland ist eine Idee. Deutschland darf getötet werden‘

      ‚Henkel ist nicht nur ein Fascho, sondern strategisch auch noch unfähig‘

      Zu Frank-Walter Steinmeier: ‚Nennen Sie mich hysterisch, weil ich Steinmeier für seinen
      nationalistischen Dreck anspucken will, nenne ich Sie ein Arschloch, Herr Kister‘

      ‚Grottenschlechter Artikel von SpOn (Spiegel online) über die Piraten. Keine einzige Frau gefragt mal wieder. Wichser. ‚

      • derblondehans

        … oder, O-Ton Fr. Anetta Kahane ‚Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind.‘ … dass Sie H.S., Fr. K.H., gefragt hätten, ob sie weiße Menschen im Osten hasst, sie also nach ihrer öffentlich offenbarten ‚gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit fragen … ist sie, warum auch immer von ‚weißen Menschen‘ im Osten, verschmäht worden? … wirklich, das klingt wie Adolf, wenn er, umgekehrt, das ‚Neger-Problem‘ in Afrika lösen wolle. Irgendwie haben die Sozialisten alle einen an der Waffel. Oder?

        • Heinrich Schmitz

          Fragen Sie sie doch.

          • derblondehans

            … meinetwegen, werte Fr. Kahane, würden Sie meine Fragen beantworten?

          • derblondehans

            … werte Fr. A.K., noch ’ne Frage. Sie sagen, ‚ich bin nicht für’s Beliebtsein geboren. Ich habe auch nie darauf spekuliert oder damit gerechnet oder darauf hin gearbeitet. Und das ist glaube ich etwas, was die Leute sehr provoziert. In jeder Hinsicht. Die Leute können mich nicht richtig einordnen.‘, ich meine, ‚die Leute‘, anderen, ist es egal auf was Sie spekulieren oder auf was Sie hin arbeiten. Zumindest solange Sie anderen, wie auch immer, nicht auf den Keks gehen. ‚Die Leute‘ wollen Sie auch gar nicht einordnen.

            Bleibt mir die Frage, wenn Sie ’nicht für’s Beliebtsein geboren‘ sind, ja, wenn Sie nie darauf spekulieren oder rechnen oder darauf hin arbeiten, sind Sie dann für das ‚Bösesein‘ geboren, auf das Sie spekulieren oder rechnen oder hin arbeiten?

            Ich gebe zu, so eine Menschenverachtung, in Zusammenarbeit mit den ‚BRD‘-Sozialisten, die Sie hier offenbaren, macht mir Angst. DAHER! bin ich dafür ‚Ihrer‘ Stiftung, zumindest die Steuergelder zu streichen, denn ich möchte mit Ihnen und ‚Ihren‘ Sozialisten nix zu tun haben.

          • camigo alex

            Hätte Frau Kahane die Courage sich offenen Fragen, live und in Farbe zu stellen? Ja dann mal los.

  • The Saint

    Hochachtung, Herr Schmitz, noch nie ein kritisches Wort von Ihnen über die Gesinnungsfaschisten von Maas & Co. und die Verfassungswidrigkeit ihrer Vorgehensweise, aber für ein Sommerinterview mit Miss Kahane à la Schausten hat es dann doch gereicht, und dann kommen so investigative Fragen wie „können Sie persönlich bei Facebook löschen?“ und „wie kommen Sie mit der Kritik klar?“. Echt mutig!

    Wes Brot ich fress,..

    • Jakob Nägele

      Heinrich Schmitz ist und lebt vom System. Je mehr Gewalt passiert, desto besser laufen seine Geschäfte……Migranten haben einen Deutschen verprügelt? Schnell eine Demo gegen rrrrrechts…..

    • Heinrich Schmitz

      Ich fress mein eigenes Brot. Die Kolumnisten werden nicht von der Regierung oder sonst wem bezahlt. Im Gegenteil, wir stellen unsere Arbeit kostenlos zur Verfügung. Dafür mache ich dann aber auch, was ich will. Das ist Freiheit.

      • The Saint

        Wer redet denn von Bezahlung für Ihre Kolumne? Sie konnten die Kahane „interviewen“, weil Sie den gleichen Stallgeruch haben. Sie sind in der linken Szene gut verdrahtet, und jeder kritische Kommentar über Antifanten, die Task-Force oder diese unerträgliche Neostaseu Gestapio Stiftung würde Ihnen bei Ihren Mandanten zumindest ein Stirnrunzeln einhandeln. Sie nennen es Freiheit, ich nenne es Opportunismus. Das macht Ihre Artikel nicht notwendigerweise schlechter, aber dieses Sommerinterview mit der Kahane: Shame on you!

  • Jakob Nägele
    • Herold Hansen

      Dieses Filmepos kann weder durch sein Drehbuch noch mit der Bildregie wirklich befriedigen.
      Der Sieg des Guten über das Böse ist nicht wirklich zu Ende geführt und seit wir die Bilder der Strand-Bikini-Polizistin kennen, haben wir doch an die Bildregie höhere Ansprüche.

      Kurz: die Polizistin hätte sich der Dienstkleidung ganz entledigen müssen, sich einen der Jungbullen vorknöpfen, ihm einen Arm auskugeln müssen, um ihn im Hüftschwung auf den Beton zu knallen und mit Kabelbindern zu fesseln.

      Ein weltanschaulicher Tiefgang hätte der Aussage des Films auch gut getan, indem man den Sieg der westlichen Kultur über den Islam verdeutlicht hätte. So hätte die Polizistin abschließend den Gefesselten auf den Rücken positionieren können, um auf den Hoden des Beschnittenen das Trampolin-Springen zu demonstrieren.

  • Jakob Nägele

    IM Erika, IM Larve und IM Viktoria…..unsere Staatsspitze ist in der Hand von Ossis. Frau Kahane war bei der Stasi und hat schon damals in der DDR die Bürger ausspioniert. Welch eine Schande.

  • Jakob Nägele

    Pegida BW – Bodensee
    Hätte man ihn vorher therapiert, wäre das nicht passiert.
    #Salem: Zudringlicher Badegast bevorzugt junge Hühner

    Wegen eines Sexualdelikts ermittelt die Polizei gegen einen 21-jährigen
    (???) Mann, der am Donnerstagabend zwei 11-jährige (!!!) Mädchen beim
    Baden im Schloßsee unsittlich berührt hat. Der Tatverdächtige, der sich
    gegenüber den Mädchen auch anzüglich geäußert hat, wurde vom Vater eines
    der 11-Jährigen zum Kiosk gebracht, wo er bis zum Eintreffen der #Polizei festgehalten wurde. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

  • Jakob Nägele

    Der Fetisch des Islam ist die Sexualität der Frau. Mit der Kontrolle
    über ihren Körper steht und fällt ihre Ehre, die ihres Mannes, ihrer
    Brüder, Onkel und Großonkel, ihrer Söhne, ihrer Familie und der gesamten
    Umma. Klar, dass man etwas so Wichtiges daher nicht ihrem eigenen
    Gutdünken überlassen kann. Die Sexualität der Frau muss so rigoros wie
    möglich kontrolliert werden, und das fängt beim Kopftuch an und hört mit
    der Verstümmelung ihrer Genitalien auf. Zweckmäßig ist es daher, den
    weiblichen Körper aus der Öffentlichkeit zu bannen, den Blicken zu
    entziehen, sie ans Haus zu fesseln, oder ihn mittels Burka oder Niqab
    gänzlich zum Verschwinden zu bringen.

  • Klausi

    Herr Schmitz, da die Dame behauptet, dass sie und ihre eigenartige, zwecks Reinwaschung von ihrer Denunzianten-Vergangenheit leichenfleddernd nach dem ersten Zonen-Nazi-Nachwende-Opfer benannte Stiftung eigentlich nichts tun außer einmal im Jahr mit Facebook-Vertretern zu palavern, hätten Sie dann nicht schonungslos, knallhart und investigativ nachfragen können, wofür sie eigentlich Geld vom Staat bekommt?

  • camigo alex

    Schade, sehr laues Interview, nix neues, außer dass das alle und jeder Frau Kahana und die AAS hasst. Nicht einmal kommt das Wort Kritik, Kritiker oder ähnliches vor. Doch, sorry, einmal: Frau Kahane nennt sich selber einen kritischen Geist. Sie sieht in ihrem Umfeld scheinbar nur Hass, politisch Andersdenkende sind wohl nur voller Hass. Ein Leitfaden der Stiftung „“ Hetze gegen Flüchtlinge in den sozialen Medien““, (als PDF bei der AAS) , ist sehr aufschlussreich. Die drehen sich in ihrem Hasskreis bis einem schwindelig wird und geht dann soweit, dass der Begriff „Wirtschaftsflüchtling“ schon Hatespeech sei und auch der Rat „besser eine Anzeige zuviel als zuwenig zu stellen“ ist mehr wie fraglich. Don Alphonso beschreibt es u.a. treffend: http://blogs.faz.net/deus/2016/08/05/gelenkte-meinungsfreiheit-im-gesaeuberten-social-media-gulag-3637/

    Die vielen sachlichen, quellenreichen und Anstand wahrenden kritischen Beiträge auf verschiedenen Blogs, wie beispielsweise sciencefiles.org, achgut.de, tichyseinblicke.de und zu guter letzt sei Don Alphonsos Blog in der FAZ genannt scheinen in dem Internet, in welchem sich Frau Kahane bewegt, nicht vorhanden zu sein. Sicherlich gibt’s jede Menge Spinner, vom Vollpfosten bis zum politischen Extremisten die Frau Kahane und der AAS von nichts gutes wollen, über wirklichen Hass bis zu Morddrohungen belästigen, beleidigen und bedrohen. Das gehört wenn es Anhaltspunkte gibt strafrechtlich Verfolgt und dagegen soll und muss man auch gesellschaftlich vorgehen. Aber warum brauchen wir außer den bestehenden Gesetzen, dieses Hatespeech? Außer Kritiker als Hassende sprich böse Menschen nach außen darzustellen? Hass ist ein Gefühl, hassen kann und tut jeder. Wo ziehe ich die Grenze, außer nach meinem subjektiven Empfinden was Kritik und was Hass ist. Und woran kann man den Erfolg dieser „Kampagnen“ messen ob denn der Hass weniger, mehr oder was auch immer wird? Der Worst-case für die AAS und ähnliche NGOs und Stiftungen ist das erklärte Ziel: Ist der Hass weg, wird man arbeitslos. Also muss immer mehr Hass her? Ich verstehe es einfach nicht.

    Sehr aufschlussreich ist daher dieses Interview nicht, außer, dass mal wieder eine Plattform dazu benutzt wird sich als reines Opfer darzustellen. Und politische Gegner oder auch nur kritisch Andersdenkende scheinen in Kahanes Nase nur so vor Hass, Hass und Hass zu stinken, so dass gar nicht argumentiert werden muss, was sehr geschickt ist. Wer will wiedersprechen, dass eine Debatte mit hasssenden Hässlichen keinen Sinn macht? Hätte ich auch keinen Bock drauf. Auf jeden Fall kann ich mir kaum Vorstellen mit z.B. einer Julia Schramm eine respektvolle Diskussion über den Zeitgeist zu führen. Schramm arbeitet für die AAS und ist was Hasssprech angeht eine wahre Expertin. Man lese ihre Beiträge https://pbs.twimg.com/media/CnPPqqOWIAAFgEY.jpg

    Schade, dass Herr Schmitz, aus welchen Gründen auch immer sein Gegenüber so billig davon kommen lässt. Oder ist genau das der Clue?

  • Oskar

    Einfach nur erschreckend. Erschreckend harmlos das Interview, erschreckend, daß dieser Frau schon wieder ein Forum gegeben wird, erschreckend, wie widerspruchslos hier ein staatsozialistischer Altkader Dinge zum besten geben kann, die nicht zu einer demokratischen Gesellschaft wie der unseren gehören. Herr Schmitz! Ich lese ihre Kolumne regelmäßig, auch gerade, weil sie NICHT immer meine Meinung spiegelt. Aber hier haben Sie sich nun wirklich nicht mit Ruhm bekleckert. Schade. Sie haben eine Chance für die Demokratie und die Meinungsfreiheit liegen lassen. Sie sollten sich mehr für ihr Hauptthema „… das Grundgesetz, die Menschenrechte und deren Gefährdung aus VERSCHIEDENEN Richtungen… “ schreiben. Better luck next time…..

  • Jakob Licht

    Wenn Frau Kahane selbstkritisch wäre, würde sie erkennen, daß ein Teil des Hasses durchaus nachvollziehbar (um nicht zu sagen: verdient) ist. In Ihrer Zeit als „IM Victoria“ hat sie u.a. die Künstlerbrüder Brasch „belastet“, mit den Worten „Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“
    Man beachte das „in erster Linie“. Beide Brüder starben früh, der eine (Klaus) nahm sich schon 1980 in der DDR das Leben. Natürlich wird sich nie klären lassen, welchen Anteil die Stasi daran hatte – aber wer DANACH trotzdem (mit einem solchen Anteil an persönlicher Schuld) einfach die „Seiten wechselt“, so tut, als wäre nichts geschehen – und DANN (gewissermassen „als Wessie“) noch die ostdeutsche Bevölkerung als „rechtsextrem und rassistisch“ bezeichnet, der braucht sich nicht zu wundern.
    Das ist doch klar, daß viele Ostdeutsche sagen: „Ist die Frau verrückt? Die soll besser mal in den Spiegel schauen…“

    • Heinrich Schmitz

      Vor allem vermutlich die Ostdeutschen, die nicht den Mut hatten, ihre Stasitätigkeit zu beenden. Und natürlich die, für die Hassbotschaften zur Meinungsfreiheit gehören.

      • derblondehans

        … nun ja, werter H.S., mutig wäre gewesen, A.K. hätte ihre Stasitätigkeit, in der sie Bekannte und Freunde, von denen der eine Selbstmord begangen, der andere an Herzinfarkt verstorben ist, für das MfS ausspioniert hat, selber geoffenbart und nicht erst wenn Beweise sie erdrücken. Das kennzeichnet übrigens Sozialisten. Die Welt schreibt 2007 dazu: ‚Für ihr verdienstvolles Wirken wurde Kahane im Sommer 2002 mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Zum Zeitpunkt der Ehrung war ihre Stasi-Tätigkeit noch nicht publik. Erst als die PDS kurz darauf die heute 53-Jährige für den Posten des Ausländerbeauftragten des Berliner Senats vorschlug, wurde diese Verstrickung im Zuge der obligatorischen Überprüfung öffentlich.

        Fast 800 Seiten umfasst die IM-Akte „Victoria“, von denen die Birthler-Behörde gut 400 Seiten freigegeben hat. Enthalten sind mehr als 70 Informationen, die ausweislich der Akte von der Stasi-Zuträgerin stammen. IM „Victoria“ berichtete ihrem Führungsoffizier über Bekannte, die sie im privaten Rahmen aushorchte – während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines Stadtbummels.‘

        Übrigens A.Ks in Auftrag gegebenes Gutachten zur eigenen ‚Reinwaschung‘, ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht.

        … aber lirum-larum-Löffelstiel, Bettina Röhl: ‚Nicht Kahane ist das wirkliche Politikum. Das wirkliche Politikum ist diese Bundesregierung, die sich einer Kahane bedient. Die unheimlich aufgeblasene Stiftung wäre ohne jede Bedeutung, wenn die Bundesregierung sie nicht werkeln ließe. … no comment.

        • Heinrich Schmitz

          Wo bedient sich denn die Bundesregierung?

          • derblondehans

            … guckst du, u,a., ‚bmjv‘: Der Einladung zur Mitwirkung an der Task Force sind seitens der Internetanbieter Facebook, Google (für seine Videoplattform YouTube) und Twitter, seitens der zivilgesellschaftlichen Organisationen der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), jugendschutz.net, klicksafe.de, die Amadeu-Antonio-Stiftung (Netz gegen Nazis) sowie der Verein Gesicht zeigen! gefolgt.

      • PPMedia

        Das mit dem „Mut“ ist auch nicht so simpel gewesen, wie Sie das gerne hätten, Herr Schmitz. Warum verharmlosen Sie Dunge, von denen Sie einfach zu wenig Ahnung haben?

      • Jakob Licht

        Mehr Haß zu zeigen – als jemanden an die Stasi zu denunzieren, geht nicht.

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